Energiesparen u. Gebührensparen
Spare froh!
Allerlei Tipps zum intelligenten Gebühren- und Energiesparen
Schlagen Sie den Gebührenerhöhungen ein Schnippchen!
Stand: 03.11.2006
Spare froh:
• beim Wasser
• beim Abwasser
• beim Abfall
• beim Strom
• beim Heizen
• mit Energieausweis
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• durch Energiespar-Infos
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In der Sitzung des Ischler Gemeinderates vom 3. März 2005 wurde mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP u.a. die Gebühren für Kanal und Wasser sowie für das Parken in Kurzparkzonen verteuert. Mögen diese Gebührenerhöhungen zwar im Vergleich mit anderen Gemeinden immer noch moderat ausgefallen sein. Diese Gebührenerhöhungen führen aber zweifellos zu teils drastischen Belastungen des Haushaltsbudgets jeder Ischler Familie.
In unserer Serie zeigen wir ihnen, wie Sie durch sinnvolle Sparmassnahmen der Kostenfalle ein Schnippchen schlagen können. Bei all ihren Bemühungen soll Sie in Zukunft zudem ein Energie- und Umweltberater am Stadtamt Bad Ischl mit Rat und Tat unterstützen.
Die Stadtgemeinde Bad Ischl gibt im Jahr 2005 insgesamt 1,38 Mio. EURO für die Wasserversorgung der Bevölkerung aus. Da die Gemeinde dabei insgesamt u.a durch die Wasser-Gebühren mehr einnimmt als Sie für die Wasserversorgung benötigt, werden 363.000 EURO für andere Budgetprojekte verwendet.
1m³ Wasser kostet 1,485 EURO
Ab 1. Jänner 2005 kostete das aus der Ischler Wasserversogungsanlage bezogene Wasser je Kubikmeter 1,243 EURO inkl. 10% Ust. Ab 1. April 2005 kostet 1m³ Wasser dann 1,485 EURO inkl. 10% Ust.
Die Wasserbenützungsgebühr war vom Gemeinderat bereits am 16. Dezember um 3,67 % und damit auf die vom Land OÖ vorgeschriebene Mindestgebühr angehoben worden. Mit der neuerlichen Steigerung von 19,4% ergibt sich eine Gesamtsteigerung von rund 23% innerhalb eines einzigen Jahres. Das bringt bei einem Gesamtjahres-Wasserverbrauch einer 4-köpfigen Familie von etwa ............ m³ Mehrkosten von ............ EURO.
Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch liegt in Österreich bei 120 Litern pro Tag und Person. In Fremdenverkehrsgemeinden kann er bis auf 1000 Liter ansteigen. Zum Trinken und Kochen werden davon jedoch nur 4 Liter verwendet.
Der tägliche Wasserverbrauch in Österreich (in Liter pro Person):
* Trinken und Kochen 4
* Reinigung 6
* Geschirr spülen 6
* Gartenbewässerung 7
* Körperpflege 8
* Sonstiges 11
* Wäsche waschen 20
* WC-Spülung 25
* Duschen 44
Wertvolles Wasser
Sorgsamer Umgang mit Trinkwasser ist ebenso wichtig wie wirksamer Gewässer- und Grundwasserschutz. Denn auch wenn wir in Bad Ischl über reichlich Wasservorräte verfügen, sollten wir dennoch achtsam damit umgehen. Schliesslich ist Wasser das kostbarste Nahrungsmittel überhaupt.
Deswegen heisst das Motto:
Sorgsam mit Trinkwasser umgehen! Nur wer Trinkwasser einspart, erzeugt weniger Abwasser und schont damit nicht nur unsere Gewässer, sondern spart viel Geld bei den Kanalgebühren.
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Tipps : Spare froh beim Wasser!
• Rund 25 Liter des genutzten Wassers pro Tag benötigen wir für die Toilettenspülung. Wassersparende Toilettenspülungen reduzieren diese Wassermenge deutlich!
• Dusche statt Badewanne! Das spart Energie und Wasser. Ein Vollbad verschlingt rund dreimal so viel Energie und Wasser wie ein sechsminütiges Duschbad. Für ein Vollbad braucht man 140 - 160 Liter Wasser, für ein Duschbad dagegen nur 30 - 50 Liter. Wenn in einem 4-Personen-Haushalt alle zweimal pro Woche auf das Vollbad zu Gunsten einer Dusche verzichten, werden ca. 160 € pro Jahr an Energie- und Wasserkosten eingespart.
Die Dusche kann zudem mit einem Durchfluss-Begrenzer, einem wassersparenden Duschkopf und einem Duschunterbrecher ausgerüstet werden ( So verbrauchte bei einem Test die sparsamste Brause 7,3 Liter Wasser pro Minute, die verschwenderischste 64,4. Das ergibt einen Unterschied von 56,9 Liter pro Minute.)
Die Durchflussbegrenzer kosten nur rund 4 € pro Stück und man spart in einem 4-Personen-Haushalt bis zu 40 € pro Jahr.
Und auch beim Zähneputzen sollte das Wasser nicht ständig laufen.
• Beim Kauf der Geschirrspülmaschine und der Waschmaschine auf geringen Wasserverbrauch achten (Siehe Prüfschild am Gerät!). Lassen Sie sich von ihrem Fachhändler beraten. Wasser- und energiesparende Geräte sind in der Anschaffung zwar meist etwas teurer. Aber Sie sparen dafür nachher laufend - durch geringere Wassergebühren und Stromkosten.
Wasserspargeräte:
• Elektronische Einzelsteuerungen für Sanitärinstallationen
• Sparspüler in WC Anlagen
• Wasser- und energiesparende Sanitärarmaturen (Einsatz von Durchflussbegrenzern)
• Toiletten mit Sparspüler ausrüsten
Ein Drittel des Trinkwasserverbrauches im Haushalt wird in der Toilette hinuntergespült! Dabei kann man gerade hier viel Wasser sparen, ohne auf die notwendige Hygiene verzichten zu müssen. Rüsten Sie deshalb Ihre Toiletten mit einem Sparspüler aus. Ein herkömmlicher Spülkasten lässt 9 Liter Wasser durchrauschen. Ein Sparspülkasten nur 6 Liter und ein Spülkasten mit Spartaste wahlweise nur 3 Liter.
Täglicher Wasserverbrauch eines 4-Personen-Haushaltes für die Toilettenspülung:
• 9-Liter-Spülkasten: 180 Liter, 20 Spülungen
• 6-Liter- Sparspülkasten: 120 Liter, 20 Spülungen
• 6-Liter-Spülkasten plus Spartaste: 72 Liter, 4 normale und 16 kurze Spülungen
• Tropfende Wasserhähne sofort reparieren!
Ein tropfender Wasserhahn ist ein schlimmer Wasserverschwender. Zwar hat in einzelner Wassertropfen hat nur ein zwanzigstel Kubikzentimeter Inhalt. Tropft aber ein Wasserhahn alle 2 Sekunden, gehen im Jahr rund 800 Liter Wasser verloren. Damit würden (bei 1,485 EURO pro m³ Wasser) alleine in diesem Hauhalt zwar "nur" rund 1,19 EURO ausrinnen. Wenn aber etwa in 6000 Ischler Haushalten jeweils nur ein einzelner Wasserhahn alle 2 Sekunden topft, würden in Bad Ischl pro Jahr etwa 4,8 Mio Liter Trinkwasser sinnlos verschwendet.
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Regenwasser Nutzung:
Die Verwendung von Regenwasser kann in vielen Fällen den Verbrauch wertvollen Trinkwassers reduzieren. 30 bis 50% der in einem Haushalt verwendeten Wassermenge können durch Dachablaufwasser ersetzt werden.
Mit Regenwasser können WC-Spülung, Waschmaschine und Garten versorgt werden. Es eignet sich aber auch für Putzzwecke und zum Autowaschen. Der Einsatz von Regenwasser spart zum einen Kosten für das Trinkwasser und hilft auf der anderen Seite, den Einsatz von Waschmitteln auf Grund des weichen Regenwassers zu reduzieren. Die Bereiche Körperpflege (Bad, Dusche) und Trinken und Kochen werden weiterhin mit Trinkwasser versorgt.
Auch in Bad Ischl gelten die Bestimmungen des >>>OÖ Wasserversorgungsgesetzes. Danach besteht für alle Objekte (Gebäude, Anlagen und Grundstücke) grundsätzlich Anschlusszwang an die bestehende öffentliche Wasserversorgungsanlage. Der Anschlusszwang hat die Wirkung, dass der Bedarf an Trinkwasser in den Objekten und an Trink- und Nutzwasser innerhalb von Gebäuden ausschliesslich aus der öffentlichen Wasserversorungsanlage gedeckt werden muss.
(Anmerkung vom 10.10.2006; Amt der Oberösterreichischen Landesregierung Abt. Wasserwirtschaft - Abwasserwirtschaft)
Im § 3 ist jedoch die Ausnahme vom Anschlusszwang enthalten. Danach hat die Gemeinde gemäss Absatz 3 leg.cit. auf Antrag eine Ausnahme vom Anschlusszwang hinsichtlich des Bedarfes an
Nutzwasser zu gewähren hat, wenn
1) gesundheitliche Interessen nicht gefährdet werden,
2) Nutzwasser in bedarfsdeckender Menge zur Verfügung steht
3) ein selbstständiges Nutzwasserleitungsnetz besteht oder dessen
Einbau technisch möglich ist
4) auf die Dauer sichergestellt ist, dass es zu keiner Verbindung zwischen dem eigenen Nutzwassernetz und dem aus der öffentlichen Wasserversorgungsanlage gespeisten Wasserleitungssystem kommt.
Nach Ansicht der Experten ist daher unter obigen Voraussetzungen eine
Einleitung von z.B. aufgefangenem Regenwasser in das Gebäude über eine gesonderte Leitung zum Zwecke der Verwendung als Spülwasser bei WC-Anlagen zumindest rechtlich möglich. Neueste, österreichweit gültige Richtlinien sehen jedoch zur gesicherten Trennung zwischen Trink- und Nutzwassersystem technisch sehr umfangreiche Massnahmen vor.
(Anmerkung Ende)
► Spar-Tipp:
Wer zur Bewässerung des eigenen Gartens jährlich grössere Mengen an Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgungsanlage entnimmt, sollte bei der Stadtgemeinde Bad Ischl ein >>> Ansuchen um Ermässigung der Kanalbenützungsgebühr stellen. Zwar sieht die derzeit gültige Wasser- und Kanalbenützungsgebühr der Stadt Bad Ischl eine solche Regelung noch nicht vor. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.
>>>Förderung Regenwassernutzung in OÖ
Beim Land OÖ kann dazu ein >>>Antrag auf Förderung einer Anlage zur Nutzung von Regenwasser ausserhalb von Gebäuden gestellt werden.
Den Einbau eines >>>dualen Wasserleitungssystem bietet etwa die Firma >>>öko-therm an.
► Umwelt Tipp
Intelligentes giessen aller Balkonen-, Terrassen-, Kübelpflanzen im Freien. Etwa mit >>>Tropf-Blumat. Oder mit >>>Zimmer-Blumat für alle Zimmerpflanzen. Kein unnötiger Wasserverbrauch. Ohne Computer und ohne elektrische Steuerungen. Mit dem vollautomatischen Bewässerungssystem von >>>Blumat und Tropf-Blumat
Blei im Trinkwasser?
Blei und andere Schwermetalle gelangen nicht nur aus alten Leitungen in Altbauten ins Trinkwasser, sondern auch aus modernen Küchenarmaturen, warnt die Arbeiterkammer. Ein AK Test von 13 Küchen- und Badezimmerarmaturen zeigt: Mit einer Ausnahme wurde bei allen untersuchten Produkten Blei im Wasser nachgewiesen, wenn das Wasser 24 Stunden unbewegt in der Armatur stand.
• Bis zu 200 Prozent der empfohlenen Maximalbelastung
Würde ein Kind dieses "erste" Wasser aus der Leitung regelmäßig trinken, könnte es sogar bei den, laut Testergebnis am wenigsten belasteten Armaturen immerhin bis zu 14 Prozent der Bleibelastung aufnehmen, die nicht überschritten werden sollte, warnt die AK. Bei der am höchsten belasteten Armatur wären es sogar 200 Prozent.
• Zusätzlich zu Blei-Leitungen
Dass Altbau-Haushalte durch die alten Blei-Wasserleitungen oft ein Problem mit erhöhtem Bleigehalt im Trinkwasser haben können, ist bekannt. Aber dass auch moderne Armaturen Blei oder andere Schwermetalle wie Cadmium, Nickel oder Kupfer ans Wasser abgeben können, sei Konsumenten bisher unbekannt, erklären die AK-Experten. Sie haben daher im Juni 13 Badezimmer- und Küchenarmaturen in Wiener Baumärkten um zehn bis 75 Euro eingekauft. Die Untersuchung führte das Labor des Vereins für Konsumenteninformation in Wien durch. Die Armaturen wurden mit destilliertem Wasser aufgefüllt und nach 24 bzw. 72 Stunden wurde dann der Schwermetallgehalt im Wasser bestimmt.
• Verordnete und empfohlene Grenzwerte
Laut Trinkwasserverordnung dürfen derzeit im Wochenschnitt maximal 25 Mikrogramm Blei pro Liter Trinkwasser enthalten sein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt sogar einen Höchstwert von 10 Mikrogramm pro Liter, der ab 2013 auch in Österreich gelten soll. Bei drei der jetzt getesteten 13 Armaturen wurden zehn bis 15 Mikrogramm Blei pro Liter Wasser festgestellt. Wird diese Menge täglich über das Wasser aufgenommen, so bedeute das laut AK, dass beispielsweise Kinder damit 30 bis 40 Prozent der empfohlenen wöchentlichen maximalen Bleiaufnahme erreichen würden.
• Dreifach überschritten
Bei einer der getesteten Armaturen wurde mit 76,8 Mikrogramm der geltende Grenzwert sogar deutlich überschritten. Würde dieses "erste" Wasser regelmäßig konsumiert, würden Kinder bereits auf die doppelte maximale wöchentliche Bleiaufnahme allein aus der Armatur kommen.
Bei den restlichen neun untersuchten Armaturen lagen die nachgewiesenen Bleiwerte im Wasser zumindest bei einem Wert unter fünf Mikrogramm pro Liter. Bei Nickel, Cadmium und Kupfer wurden die Grenzwerte für Trinkwasser zumeist weit unterschritten, wenn das Wasser einen oder drei Tage lang unbewegt in der Armatur stand.
• Höchst bedenkliches Schwermetall
"Blei ist giftig und kann bei chronischer Belastung zu Magenerkrankungen, Nierenstörungen, Kopfschmerzen, Anämie oder Müdigkeit führen", sagt AK-Lebensmittelexperte Heinz Schöffl. "Die Hersteller sollen daher die Armaturen vor dem Verkauf auf eine Bleibelastung testen und die Konsumenten auf diese Problematik bereits beim Kauf von Armaturen entsprechend hinweisen."
• Empfohlene Gegenmassnahmen
Die Bleiwerte im Trinkwasser sind allerdings reduzierbar: Bevor Trinkwasser entnommen wird, sollte man zumindest einen Liter abrinnen lassen. Gibt es eine zusätzliche Bleibelastung durch vorhandene Bleirohre in Altbauten, müssten zusätzlich weitere Liter abgelassen werden.
Auch wenn man keine alten bleihältigen Leitungsrohre im Haus hat, sollte man auf Grund der möglichen Belastung durch die Armatur das in der Früh oder nach dem Urlaub zuerst entnommene Trinkwasser vorsorglich nicht trinken, sondern zu anderen Zwecken verwenden.
► Umwelt Tipp
GLOBAL 2000 testete: >>>Bleiwerte im Trinkwasser in Österreich
► Umwelt Tipp
Testen Sie um EUR 45,- ihr Wasser!
Die >>>ARC Seibersdorf research GmbH analysiert Ihr Trinkwasser mit modernsten Methoden auf Wasserhärte, Schwermetalle, Nitratgehalt, Mineralstoffe, Spurenelemente, usw. Insgesamt 24 Testparameter informieren Sie über die Qualität Ihres Wassers. Auf einfachem Weg die Qualität ihres Trinkwassers testen. Etwa mit dem >>>Wassercheck der Post.
► Umwelt Tipp
Die GRÜNEN Wien testen den Bleigehalt im Wiener Trinkwasser >>>Klick!
Infos zur "Aktion Gesundes Wasser für Wien":
Rathausklub der Wiener Grünen
Rupert Fellinger
Rathaus, A-1082 Wien
Telefon: +43 (0)1 4000-81800
>>>e-mail
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Die Stadtgemeinde Bad Ischl gibt im Jahr 2005 insgesamt 3,52 Mio. EURO für die Abwasserbeseitigung aus. Da die Gemeinde dabei insgesamt u.a durch die Abwasser-Gebühren mehr einnimmt als Sie für die Abwasserbeseitigung benötigt, werden etwa 1,22 Mio. EURO für andere Budgetprojekte verwendet.
1m³ Abwasser kostet 3,355 EURO
Ab 1. Jänner 2005 kostete das jeder über das öffentliche Kanalsystem entsorgte Kubikmeter Abwasser 2,915 EURO inkl. 10% Ust. Ab 1. April 2005 kostet 1m³ Abwasser dann 3,355 EURO inkl. 10% Ust.
Die Kanalbenützungsgebühr war vom Gemeinderat bereits am 16. Dezember um 4,33 % und damit auf die vom Land OÖ vorgeschriebene Mindestgebühr angehoben worden. Mit der neuerlichen Steigerung von 15% ergibt sich eine Gesamtsteigerung von 19,4% innerhalb eines einzigen Jahres. Das bringt bei einer 4-köpfigen Familie mit etwa ............ m³ an Abwässern Mehrkosten von ............ EURO.
Intelligentes Wassersparen hilft natürlich auch die Kanalgebühren niedrig zu halten. Der sparsame und richtige Einsatz von Wasch- und Reinigungsmitteln schont zudem auch die Umwelt.
► Umwelt Tipp
Verwenden Sie umweltschonende Wasch-, Reinigungs- und Putzmittel!
Wie etwa Produkte mit dem >>>Österreichischen Umweltzeichen oder auch Produkte der >>>Firma Frosch
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Tipps für umweltbewusstes Waschen
Jeder Waschvorgang verursacht durch den Verbrauch von Chemikalien, Energie und Wasser Umweltbelastungen. Und wer clever wäscht, kann die jährlichen Kosten eines Durchschnittshaushaltes von 109 Euro auf 54 Euro halbieren.
• Temperatur und Befüllung
Überdenken Sie zuerst Ihre Ansprüche. Nicht jedes Wäschestück muss nach einmaliger Benutzung gewaschen werden. Weiße und bunte Wäsche werden bei 60 Grad schon sehr sauber. Für wenig verschmutzte Wäsche reichen auch 40 Grad. Kochwäsche sollte im Haushalt die Ausnahme sein, z.B. bei ansteckenden Krankheiten.
Waschen Sie nur bei voller Befüllung und verzichten Sie, ausser in Ausnahmefällen, auf die Vorwäsche.
• Dosierung und Wasserhärte
Für Haushaltswäsche reicht fast immer die für "leicht" oder "normal" verschmutzte Wäsche empfohlene Dosierung. Überdosierung bringt kein besseres Waschergebnis.
Die richtige Dosierung hängt auch von der Wasserhärte ab, die im Wasserwerk zu erfragen ist. In Bad Ischl hat das Trinkwasser rund 7,8°dH. Weiches Wasser (etwa auch Regenwasser) erfordert die geringste Waschmitteldosis. Die Dosierung je nach Wasserhärte muss auf der Verpackung angegeben werden.
• Feinwaschmittel und Weichspüler gezielt einsetzen
Flüssigwaschmittel enthalten mehr Tenside und sollten daher nur ganz gezielt eingesetzt werden. Für den Waschvorgang werden Weichspüler nicht benötigt!
• Waschmitteltypen und Umweltbelastung
Bei der Erhebung der Umweltbelastung für die einzelnen Waschmitteltypen kam das deutsche Umweltbundesamt zu folgender Reihung:
1. Waschmittel im Baukastensystem (bei sachgemäßer Anwendung geringste Umweltbelastung)
2. Kompakte, pulverförmige Colorwaschmittel
3. Kompakte, pulverförmige Vollwaschmittel
4. Herkömmliche, pulverförmige Vollwaschmittel
5. Flüssige Vollwaschmittel (enthalten mehr Tenside)
Sieben Tipps für nachhaltiges Wäsche-Waschen
1. Waschmaschine: Kaufen Sie eine moderne Maschine, die Strom und Wasser spart.
2. Sortieren: Trennen Sie die Wäsche nach Farbe, Material und Verschmutzung. Dann können Sie Waschprogramm und Waschmittel optimal auf die Wäsche abstimmen.
3. Pflegehinweise: Beachten Sie die Pflegehinweise auf den Textilien. Wolle und Feines brauchen mehr Wasser, aber weniger Bewegung.
4. Niedrige Temperatur: Waschen Sie bei möglichst niedrigen Temperaturen. Meist reichen 40 Grad, bei weißer Wäsche 60 Grad. Behandeln Sie hartnäckige Flecken vorher mit Gallseife oder Fleckenmittel.
5. Volle Ladung: Nutzen Sie die Kapazität Ihrer Waschmaschine. Beispiel: 5 Kilo bei Buntwäsche, 1,5 Kilo bei Feinwäsche. Beachten Sie die Hinweise in der Gebrauchsanleitung.
6. Richtig Dosieren: Waschmittel nach Wasserhärte, Verschmutzung, Wäschetyp und Beladung der Maschine dosieren. Beispiel: Eine halbe Ladung Buntwäsche (2,5 Kilo) braucht auch nur die halbe Menge Waschmittel.
7. Nachfüllen: Kaufen Sie Waschmittel in der Nachfüllpackung. Kompakte Waschmittel sind sparsamer als Jumbos. Waschpulver und Tabs waschen meist sauberer als flüssige Waschmittel.
Umwelt Tipp
► Verwenden Sie umweltschonende Waschmittel! Wie etwa Produkte der >>>Firma Frosch
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Tipps für intelligentes Geschirr spülen
Rund ein Viertel des Warmwasserverbrauchs im Durchschnittshaushalt geht auf Kosten der Küche. Effizientes Geschirrspülen hält hier den Verbrauch sauber.
• Hand oder Maschine?
Würde man das Geschirr eines vollbeladenen Spülers händisch reinigen, bedeutete dies einen um 50 % höheren Energieverbrauch. Der Grund: die Maschine benötigt wesentlich weniger Wasser.
• Keine Vorwäsche!
Es ist unnötig, das Geschirr mit heissem Wasser abzuspülen, ehe es in den Geschirrspüler gestellt wird. Einerseits kostet diese Massnahme Energie, andererseits löst sich etwa Eiweiss nur in kaltem Wasser.
• Keine halben Sachen!
Aus Gründen des Energiesparens sollte der Geschirrspüler erst in Betrieb genommen werden, wenn er möglichst voll ist. Wie bei den Waschmaschinen, ist es - trotz diverser Sparprogramme - immer noch günstiger, einmal voll als zweimal halb zu spülen!
► Umwelt Tipp
• Verwenden Sie umweltschonende Geschirrspülmittel! Wie etwa Produkte der >>>Firma Frosch
• Waschmaschinen-Test: Drei Viertel sind gut. >>>Mehr
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verstopfter Kanal und totes Abwasser
• Abwasserreinigung: problematisch sind schwer oder nicht abbaubare Chemikalien wie Kohlenwasserstoffe oder manche Reinigungsmittel. Solche Stoffe können von den Kleinstlebewesen in der Käranlage nicht entfernt werden. Diese Verbindungen gelangen somit in unsere Gewässer oder sie reichern sich im Klärschlamm an. Wichtig ist daher auch aus diesem Grunde die vermehrte Anwendung von umwelt- und gesundheitsschonenden Wasch- und Reinigungsmitteln.
Die nachfolgende Stoffe dürfen nicht in das Abwasser gelangen. Gelangen diese Stoffe vermehrt über die Hauskanalisationen in die Abwasserkanäle, so führt dies - speziell bei der Einleitung von Speiseölen und Fetten - vermehrt zu Verstopfungen und sonstigen technischen Gebrechen im Leitungssystem. Dies bedingt wiederum höhere Wartungskosten beim Kanalsystem, welche von uns allen bezahlt werden müssen! Zudem stören und behindern diese Stoffe die Reinigungsleistung der Kläranlage. Diese gehören zur Problemstoffsammlung:
• Speiseöle und Fette
• Motor-, Getriebe- und Schmieröle
• Desinfektionsmittel
• Pflanzenschutzmittel
• Fotochemikalien
• Chemikalien des Heimwerkerbereiches
• Medikamente
• Starke Säuren und Laugen (z.B. Abflussreiniger)
• Holzschutzmittel
• Lösemittel (z.B. in Fleckputzmittel, Nitroverdünner, Terpentin)
• Farben, Lacke (auch keine so genannten Wasserlacke)
• Haare
• Binden und Tampons
• Wattestäbchen
Umwelt Tipp
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Die Stadtgemeinde Bad Ischl gibt im Jahr 2005 insgesamt 1,51 Mio. EURO für die Abfallbeseitigung aus. Davon alleine rund 100.000 EURO alleine für den Transport nach und die Entsorung des Biomülls in Wels. Da die Gemeinde dabei insgesamt u.a durch die Abfall-Gebühren mehr einnimmt als die Stadt für die Abfallentsorgung benötigt, werden etwa 291.000 EURO für andere Budgetprojekte verwendet.
monatliche Entleerung einer 120-Liter-Haushaltstonne kostet 10,78 EURO
Ab 1. April 2005 werden alle Müllgebühren um 15% teurer. So wird etwa die monatliche Entleerung einer 120-Liter-Haushaltstonne statt wie bisher 7,48 EURO nun 10,78 EURO kosten.
Das bringt bei einer monatlichen Entleerung einer 120-Liter-Haushaltstonne Mehrkosten von etwa 40 EURO pro Jahr.
Tausend bis 1.500 Kilogramm Abfall produziert jeder österreichische Haushalt pro Jahr. Ein Umstieg von einer nachsorgenden hin zu einer vorsorgenden Abfallwirtschaft ist gerade auch in der Klimabündnisgemeinde Bad Ischl notwendig. Oberstes Ziel ist dabei die Vermeidung von Abfällen. Im Sinne einer konsequenten Planung ist dabei für die Gemeinde Bad Ischl die Erstellung eines nachhaltig wirkenden Abfallwirtschaftskonzeptes wichtig.
Intelligentes Sparen bei den Abfallgebühren erreicht man vor allem durch konsequentes Vermeiden von Abfällen. Denn alle Abfälle, die weder über die Haumülltonne noch über die Biotonne entsorgt werden, hift Abfallgebühren und damit Kosten zu sparen. Und sinnvolle Abfallvermeidung beginnt dabei schon beim Einkauf.
• Abfallvermeidung: Optimierung von Verfahrensabläufen, die Planung und Herstellung abfallarmer Produkte, eine Verlängerung der Nutzungsdauer, eine Intensivierung der Nutzung, die vermehrte Inanspruchnahme von Dienstleistungen (etwa: abfallarmer Einkauf, Mehrwegverpackungen, Abbestellen von Werbematerial, ......); durch vorausschauenden Einkauf Nahrungsmittel im Haushalts-Restmüll vermeiden.
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• Mülltrennung und Recycling: Je genauer und sorgfältiger bereits im Haushalt oder Betrieb Abfälle getrennt gesammelt werden, desto leichter ist die Verwertung. Abfalltrennung ist nicht nur aus Umweltschutzgründen eine sinnvolle Massnahme. Abfalltrennung kann auch effektiv Kosten sparen. Die Abfallgebühren berechnen sich üblicherweise anhand des bereitgestellten Restmüllbehältervolumens, wobei pro Haushalt eine Mindestgrösse vorgeschrieben ist. Haushalte und Betriebe, welche Abfälle genau trennen, können nicht nur Restmüllvolumen sondern damit auch erhebliche Kosten sparen.
• Müllentsorgung: Der Transport nach Wels und die Entsorgung des Rest- und Sperrmülls in der dortigen Abfallverbrennungsanlage verursacht neben hohen Transportkosten auch hohe Kostenbelastung durch die „Thermische Verwertung“. Dies drückt sich nicht zuletzt auch in stetig steigenden Abfallgebühren aus. Dabei ist über die Jahre eine stetige Zunahme des Müllvolumens und damit auch des Müllgewichtes zu beobachten. Abfallvermeidung, Mülltrennung und Recycling helfen dabei, die Kostenbelastung durch Abfallgebühren zu reduzieren.
• Kompostierung: Bioabfälle spielen in der Abfallwirtschaft eine Schlüsselrolle. Denn Bioabfälle sind die einzige Abfall, welche durch Kompostierung wieder zu einem höherwertigen Produkt umgewandelt werden können: dem Kompost. Derzeit treten auch die Kompostabfälle aus den Ischler Biotonnen den weiten Weg zur weiteren Verwertung nach Wels an. Dabei ist die Entsorgung der Ischler Biotonnen zwar für sich allein betrachtet gratis, jedoch finden sich Kosten für die Biotonnenentsorgung eben in den „normalen“ Müllgebühren wieder.
Nachhaltige Bioabfallwirtschaft setzt auf dezentrale Lösungen, die noch dazu kostengünstig sind. Die Verarbeitung von Bioabfall zu hochwertigem Kompost im eigenen Garten (dort wo es möglich ist) und durch Landwirte, die mit dem Kompost gleichzeitig die Böden ihrer landwirtschaftlichen Flächen verbessern, sind die Eckpfeiler eines nachhaltigen Bioabfallmanagements.
- Online Check: Wie entsorge ich Abfälle richtig! >>>Klick!
- Abfalltrennsystem - Modell Oberösterreich >>>Klick!
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Der "All-inclusive-Strompreis" setzt sich aus dem Netzpreis (42,70%), dem Messpreis (3,96%) und dem Energiepreis (24,40%) sowie den diversen Abgaben und der Mehrwertsteuer (16,67%) zusammen. Nur der Energiepreis unterliegt dem freien Wettbewerb. Sein Anteil am Strompreis ist jedoch geringer als jener der Abgaben und Mehrwertssteuer. >>>Weitere Infos!
Eine kWh kostet zwischen ........ EURO
Die konkreten Energiekosten eines durchschnittlichen Haushaltes mit 4.000 kWh Jahresstromverbrauch betragen etwa 661,24 EURO. Durch intelligenten Energieverbrauch lassen sich diese Jahres-Stromkosten um bis zu ........% reduzieren. Das bedeutet eine Einsparung von rund ...... EURO pro Jahr!
• Was der Stand-By-Modus kostet
75 Euro Ersparnis pro Jahr sind laut AK-Niederösterreich möglich, wenn Elektrogeräte nach Gebrauch ganz ausgeschaltet werden.
Bei einem Videorecorder verursacht alleine der permanente Stand-by-Modus bei einer angenommenen Lebensdauer von acht Jahren zusätzlich 96 Euro an Energiekosten.
• Sinnloser Energieverbrauch
Durchschnittlich verbrauchen Elektrogeräte im Stand-by-Modus je nach Typ pro Stunde zwischen 2 und 20 Watt. Ein nie benütztes Radio auf Stand-by kostet den Besitzer ca. 17,5 Euro pro Jahr. Ein Fernseher, ein Videorecorder und ein Sat-Empfänger verursachen zusammen jährlich rund 40 Euro an Stand-by-Kosten.
Und noch ein eindrucksvolles Beispiel: Bei einer angenommenen Lebenserwartung eines Videorecorders von 8 Jahren verbraucht dieser allein im Stand-by-Modus Strom im Wert von 96 Euro!
• Beachtliches Sparpotential
In einem durchschnittlichen Haushalt befinden sich mindestens fünf bis sieben Elektrogeräte mit Stand-by-Funktion - wie zum Beispiel Radio, Fernseher, Videorecorder, Sat-Anlage, Mikrowelle, Backrohr, PC, Drucker etc. Tendenz steigend. Hier gibt es also ein nicht zu verachtendes Einsparungspotenzial.
Besonders viel kann man bei jenen Geräten sparen, die üblicherweise 365 Tage pro Jahr fast den ganzen Tag auf Stand-by sind. Also nicht nur im Bereich Unterhaltungselektronik, sondern auch bei vielen Haushaltsgeräten, etwa bei der Mikrowelle.
Übrigens: Je älter die Geräte sind, umso mehr Strom "fressen" sie - auch im Stand-by-Modus. Daran sollte man vielleicht auch im Hinblick auf allfällige Weihnachtseinkäufe denken.
So könnten Strompreiserhöhungen durch einen energiewirtschaftlich sinnvollen Einsatz von Elektrogeräten kompensieret werden. Und neben der doch beachtlichen Kostenersparnis sollte auch der Umweltgedanke beim sinnvollen Einsatz von Elektrogeräten eine Rolle spielen.
• Elektrogeräte sind auf Verschwendung programmiert
Dass Elektrogeräte im Dauerbetrieb Strom und Geld kosten, weiß jeder. Wieviel, weiß kaum jemand. Experten haben es vorgerechnet.
• Rechenbeispiel Videorekorder
Videorekorder werden im Durchschnitt kaum mehr als eine Stunde pro Tag genutzt. Ein Standardgerät verbraucht, laut Rechnung des deutschen Umweltbundesamtes, im Leerlauf eine Leistung von 15 Watt pro Stunde. Bei einer angenommenen Leerlaufzeit von 8400 Stunden im Jahr ergibt das rund 125 Kilowattstunden. Bei einem Preis von 18 Cent pro Kilowattstunde kostet der Leerlauf 22,50 Euro pro Jahr. Bei einer Nutzungsdauer von zwölf Jahren ergibt das 270 Euro, die für nichts ausgegeben werden. Sparsame Rekorder verbrauchen nur ein bis vier Watt - weit weniger als die verbrauchsintensiven alten Geräte. Im besten Fall steigt der Konsument mit 18 Euro für die gesamte angenommene zwölfjährige Lebenszeit aus.
• Dumme und intelligente Geräte
Wasserboiler laufen ständig, Kühlschränke kühlen zu stark und viele elektrische Geräte bleiben eingeschaltet, auch wenn sie nicht benutzt werden. Viele Geräte sind auf Verschwendung programmiert, weil sie gespeicherte Daten verlieren, wenn sie ausgeschaltet werden. Intelligente Geräte können Daten zwischenspeichern.
• Prüfzeichen stehen für Sparsamkeit
Das GEEA-Prüfzeichen (Group for Energy Efficient Appliances) hat laut UBA-Deutschland die strengsten Grenzwerte. Wer Stromfresser in Betrieb hat, sollte zumindest so genannte Vorschaltgeräte benutzen, die die Stromzufuhr regeln und selbst nur 0,2 Watt pro Stunde verbrauchen.
• Much Money For Nothing
Große Stromfresser sind, neben dem Videorekorder, fast alle Geräte, die im Akkubetrieb laufen, wie etwa das Telefon und der Laptop. Schreibtischlampen, mit einem vorgeschalteten Trafo können, auch wenn sie abgeschaltet sind, permanent Strom aus dem Netz holen. Typisches Zeichen: Die Trafos fühlen sich
immer warm an.
• Sparprogramme
Nutzen Sie bei Waschmaschinen und Geschirrspülern so oft wie möglich die Sparprogramme.
• Auf den Verbrauch achten!
Achten Sie beim Kauf einer Waschmaschine oder eines Geschirrspülers neben dem Wasser- auch auf den Energie-Verbrauch.
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Intelligenten Energiesparfüchsen wird so richtig warum ums Herz. Denn die wissen: gerade im Bereich Wärme und Heizung liegt das grösste Energiesparpotential. Damit den Kosten richtig eingeheizt wird!
• Mit kühlem Kopf beim Heizen sparen
Jeder Autofahrer weiss, wieviel Treibstoff sein fahrbarer Untersatz verschlingt. Jede Hausfrau und jeder Hausmann weiß, was in etwa ein Viertel Butter kostet. Aber wer weiß schon genau, wie hoch seine Heizkosten sind? Dabei sind die Heizkosten leicht zu errechnen: Einfach den Ölverbrauch durch die Quadratmeter Wohnfläche dividieren. Verbrauchen Sie mehr als 20 Liter Heizöl pro Quadratmeter, so ist dies zu hoch, liegt der Wert unter 10 Litern, zählen Sie zu den Energiesparmeistern. Wenn Sie mit Gas heizen: ein Kubikmeter Gas entspricht einem Liter Öl!
• Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen
Unser körperliches Wohlfühlen hängt sehr stark von der Luftfeuchtigkeit in einem Raum ab. Braucht man bei 30% Luftfeuchtigkeit etwa 23 Grad zum Wohlfühlen, so sind bei 60% bloß 21 Grad nötig. Mit höherer Luftfeuchtigkeit kann man in diesem Fall also rund 10% Energie sparen.
• Keine überhöhte Luftfeuchtigkeit!
Für ein gesundes, angenehmes Raumklima ist regelmäßiges Lüften äußerst wichtig. Sehr häufig wird durch zu viel oder falsches Lüften unnötig Energie verschwendet oder umgekehrt für zu wenig Frischluft gesorgt und dadurch ein ungesundes Raumklima geschaffen. Überhöhte Luftfeuchtigkeit kann zu gesundheitsschädlicher Schimmelbildung in den Wohn- und Schlafräumen führen. Daher ist es speziell in der Heizperiode wichtig, mehrmals am Tag für einige Minuten eine sogenannte „Strosslüftung“ des Hauses bzw. der ganzen Wohnung durchzuführen.
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9 gute Tipps für richtiges Lüften
1) Richtige Lüften je nach Jahreszeit:
* 5 Min. im Dezember, Jänner, Februar
* 10 Min. im März, November
* 15 Min. im April, Oktober
2) Raumweise lüften
3) Gekippte Fenster führen meist zu überhöhten Luftwechselraten. Die dauernde Kippstellung ist nur von Mai bis September sinnvoll. Im Winterhalbjahr sollten Fenster am besten kurz und weit geöffnet werden (sog. "Stosslüftung") und wo möglich Querlüftung.
4) Da bei der empfehlenswerten "Stosslüftung" der Luftaustausch sehr rasch erfolgt, ist diese Lüftungsart im Winter nur dann energiesparend, wenn das Fenster kurz geöffnet wird (etwa 5 Minuten).
5) Die Dauer des Fensteröffnens an das Aussenklima (Kälte, Wind) anpassen. Faustregel: je kälter es draussen ist, desto kürzer lüften!
6) Wohnräume lüften:
* Lüften bei Betreten des Raumes
* Einmal stündlich querlüften
7) Schlafzimmer
In Schlafräumen entsteht besonders viel Wasserdampf (ca. 1 Liter pro Person pro Nacht), richtiges Lüften ist hier besonders wichtig:
* Morgens und abends ausreichend querlüften.
* Zusätzlich morgens 1/2 Stunde nach dem Aufstehen nochmals querlüften (damit wird auch die in Bettwäsche und Matratzen befindliche Feuchtigkeit abtransportiert).
* Auch wenn Sie in der Heizperiode gerne in einem unbeheizten Raum schlafen, sollten Sie das Schlafzimmer tagsüber beheizen. Ansonst besteht die Gefahr von Schimmelbildung.
* Besonders ungünstig ist es, in der kalten Jahreszeit, die Tür zu den Wohnräumen zu öffnen, um das Schlafzimmer etwas zu "temperieren". Dabei strömen große Luftfeuchtemengen ins Schlafzimmer. Die grossen Luftmendgen können von der kühleren Schlafzimmerluft nicht aufgenommen werden und kondensieren an Fenstern und Wänden (Schimmelgefahr!).
* Wer gerne bei offenem Fenster schläft, sollte jedenfalls Durchzug vermeiden (geschlossene Schlafzimmertür und mit einer Fugendichtung abgedichtet), maximal ein Fenster kippen oder idealerweise "Dosierlüfter", mit denen sich der Kippgrad des Flügels stufenlos einstellen lässt, verwenden.
8) Badezimmer
In Bädern entstehen die grössten Feuchtigkeitsbelastungen. Daher folgende Lüftungs-gewohnheiten einhalten:
* Sofort nach dem Duschen oder Baden das Badezimmerfenster öffnen und ausreichend lüften.
* Zusätzlich ca. 1/2 Stunde danach nochmals ausreichend lüften (damit wird auch die in Materialien wie Putze, Textilien etc. befindliche Feuchtigkeit abtransportiert).
* Auch im Badezimmer sollte in der Heizperiode nicht ständig das Fenster gekippt werden (Achtung: hoher Energieverbrauch!)
8) Wenig benutzte Räume
* Beim Betreten ausreichend lüften.
* Zumindest einmal täglich lüften.
* Nicht ständig Fenster gekippt lassen.
* Zumindest geringfügig beheizen.
9) Kellerräume
* Im Prinzip gelten die gleichen Regeln wie für Wohnräume: je kälter es draussen ist, desto kürzer sollte man lüften.
* Eine kritische Zeit für Kellerräume stellt das Frühjahr dar, wenn in den Wänden noch die Winterkälte steckt, draussen aber schon warmes Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit herrscht.
* Vorzugsweise nur nachts lüften, denn dann ist die Aussenluftfeuchtigkeit am geringsten.
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4 Fragen Fragen zum richtigen Lüften
- Ist zuwenig Lüften gesundheitsschädlich?
Im Prinzip ja. Wurde aber auf Umweltfreundlichkeit bei den Baumaterialien, der Ausstattung der Wohnung und bei der Verwendung von Putzmitteln usw. geachtet, muss nicht so viel gelüftet werden. Voraussetzung ist aber, dass die Bausubstanz "in Ordnung" ist, damit die Raumluftfeuchtigkeit nicht zu Schimmelbildung führt. - Müssen Aussenwände "atmungsfähig" sein?
Nein, denn der Luftaustausch zwischen drinnen und draußen durch die Wände hindurch erfolgt bei einer "atmungsfähigen" Außenwand nur zu 2 - 5 % der mittels Fensterlüftung abgeführten Feuchtigkeitsmenge. - Was tun, wenn die Luft zu trocken ist?
Stellen Sie zunächst mittels Hygrometer die tatsächliche Luftfeuchtigkeit fest. Sinkt die Luftfeuchtigkeit unter 30 %, dann hilft z.B. das Abdichten von Fenster- und Türfugen und ausreichende Beheizung der Wohnräume. Luftbefeuchter werden damit überflüssig. Zimmerpflanzen können zu einem guten Raumklima beitragen. - Kommt zuviel Feuchtigkeit in den Wohnraum, wenn bei Regen gelüftet wird ?
Nein, denn die Raumluft ist in der Regel feuchter als die Aussenluft. Ein Beispiel: bei 20°C Zimmertemperatur und 60 % Luftfeuchtigkeit ist auch "regennasse" Aussenluft bei einer Temperatur von weniger als + 12°C absolut trockener als diese Raumluft.
• Temperaturen zum Wohlfühlen!
Zum Schlafen benötigen wir weniger Wärme als im Wohnzimmer oder im Bad. An dieser Erkenntnis sollten sich auch die Heizgewohnheiten orientieren. Folgende Temperaturen sind sinnvoll: Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad, Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad, Kinderzimmer: 20 Grad, Badezimmer: 24 Grad. Diese zimmerweise Regelung wird etwa durch Thermostatventile an den Heizungsradiatoren möglich. Pro einem Grad niedrigerer Zimmer-Temperatur spart man übrigens bis zu 6% Heizenergie. Und das sind bei einer 4-köfigen Familie immerhin rund ......EURO pro Jahr!
► Umwelt Tipp
Intelligent sparen bei den Heizkosten! Senken sie ihre Heizkosten um bis zu 30%. Etwa mit dem Honeywell Rondostat HR-20e bzw. dem >>>Raumtronic HR40 Heizkörperregler. Passt auf alle gängige Heizkörperventile. Temperaturregelung über elektronisches Zeitprogramm. Jeder Tag individuell einstellbar. Der Honeywell Heizkörper Thermostat erkennt offene Fenster und regelt automatisch zurück. Mit LCD-Anzeige und Kindersicherung. Einfache Montage und Bedienung. Bis zu 4 Schaltzeiten pro Tag. Automatische Sommer/Winter Umstellung. Einfacher kann sparen nicht sein! >>>Honewell Austria
• Ein Energiespar-Aberglaube
Soll man kurzfristig unbenutzte Räume überhaupt nicht zu heizen? Dieser Gedanke liegt zwar nahe. Aber der Glaube, damit Energie zu sparen, entpuppt sich schnell als Aberglaube. Es kostet nämlich viel mehr Energie, kalte und feuchte Räume wieder aufzuheizen, als diese permanent niedrig temperiert zu halten. Daher: Mit Thermostatventilen niedere Temperatur einstellen.
• Urlaub für die Heizung!
Warm ums Herz wird dem, der im Winter auf Urlaub fährt und daran denkt, die Heizung zurückzudrehen. Ein Grad Raumtemperatur weniger senkt den Energieverbrauch auch hier um bis zu 6%. Und in Abwesenheit genügen 15 Grad Raumtemperatur oder weniger. Das so gesparte Geld kann im Urlaub viel sinnvoller ausgeben!
• Wärmedämmung
Nischen, in denen Heizkörper untergebracht sind, sind häufig besonders dünnwandig. Daher sollten Sie - wenn es der Abstand zwischen Wand und Heizkörper erlaubt - Dämm-Material anbringen. Dadurch verbleibt mehr Wärme im Raum. Besonders leicht zu handhaben sind alubeschichtete Folien: Diese sind problemlos zu montieren und strahlen die wertvolle Wärme in den Raum zurück.
• Machen Sie dicht!
Schlecht abgedichtete Fenster kosten Energie. Nehmen Sie daher Ihre Fenster mit einem einfachen Versuch unter die Lupe. Erstens: Sind die Fensterfugen dicht? - Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen. Kann das Papier leicht herausgezogen werden, ist die Dichtung ungenügend. Führen Sie den Versuch an verschiedenen Stellen durch! Zweitens: Ist der Rahmen dicht? - Mit einer brennenden Kerze lassen sich durchlässige Stellen leicht aufspüren. Bei Wind oder Kälte ist die Überprüfung einfacher. Nun haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie kleben ein Dichtungsband auf, das in relativ kurzer Zeit wieder erneuert werden muß. Oder Sie bringen ein Dichtungsprofil am Fensterrahmen an. – Ein Geringer Aufwand, aber mit großer Wirkung!
• Rollo runter!
Rolläden vor den Fenstern kosten Geld, aber Sie bringen auch Geld: Sie vergrößern nämlich den isolierenden Luftpolster und verringern dadurch die Wärmeverluste. Durch Schließen der Rolläden während der Nachtstunden können bis zu 15% Heizenergie eingespart werden. Voraussetzung dafür sind ein dichter Rolladen sowie ein wärmegedämmter Rolladenkasten.
• Vorhang auf!
Heizungsradiatoren mit Vorhängen abzudecken, kommt teuer: Geht der Vorhang bis zum Boden, kann der Energieaufwand um bis zu 40% steigen. Der Grund ist klar: Der Ausbreitungsweg der wohligen Wärme wird gehemmt, und der Energieaufwand zur Erzielung einer angenehmen Raumtemperatur wächst. Reicht der Vorhang hingegen nur bis ca. 5 cm über den Heizkörper, und sorgt zusätzlich ein Fensterbrett über dem Radiator für bessere Abstrahlung der Wärme, so sind bis zu 25% Energieersparnis erzielbar!
• Vorhang zu!
Vor allem, wenn Ihre Vorhänge aus etwas stärkerem Material sind, können Vorhänge zum Energiesparen beitragen: Ist der Fensterbereich vollständig abgedeckt, verringern sich die Wärmeverluste vor allem in den Nachtstunden.
• Luft ablassen!
Gluckert und blubbert es im Heizkörper, ist es höchste Zeit, einmal so richtig Luft abzulassen. Denn die da die Luftblasen verhindern die Zirkulation des Heizwassers. Der Vorgang ist einfach: Ventil oben am Heizkörper öffnen, ein Gefäss darunter halten und warten, bis die Luft entwichen ist und Wasser austritt. Vorsicht: Verbrühungsgefahr durch heissen Wasserdampf! Danach Ventil wieder schließen. Geringe Mühe, grosse Wirkung: Luft in der Leitung kann bis zu 15% mehr Energie kosten!
• Keine Heizraum-Sauna!
Teuer wird's, wenn im Heizraum von Häusern tropische Temperaturen herrschen, denn dann taugt die Wärmeabschirmung des Kessels mit Sicherheit nicht viel. Alte Kessel, in denen hohe Temperaturen herrschen, haben z. B. Wärmeverluste von 8 %. Durch gute Dämmung ist eine Reduzierung auf 1,5 % möglich!
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Spare froh - mit Energieausweis!
Einsparungspotentiale durch Energieausweis für Gebäude
OÖ Energieausweis:
Mit der Novelle zum Oö. Bautechnikgesetz ist der >>>Energieausweis (Word-Dokument) für alle Wohngebäude verpflichtend vorgeschrieben und dem Bauansuchen beizulegen. Der Energieausweis enthält alle wesentlichen energetischen Merkmale eines Gebäudes, insbesondere die Energiekennzahl und den Heizwärmebedarf des Gebäudes.
Energiekennzahl:
Die Energiekennzahl ist der Heizwärmebedarf des Gebäudes, bezogen auf die beheizte Bruttogeschossfläche und pro Jahr bei standardisierten Klimadaten. Die Anforderungen an den Wärmeschutz werden nun nicht mehr allein über einzelne Bauteile geregelt, sondern gesamtheitlich über das gesamte Gebäude mit Hilfe der Energiekennzahl. Der Planer und Architekt hat damit mehr gestalterische Freiheit.
Spare froh - mit Energiesparförderungen
<<< Imagekampagne zur Förderung alternativer Energie
• nachweislich 1,5 Stunden KOSTENLOSE Energie-Beratung duch >>>Energiesparverband
• Förderung objektbezogen
• Förderhöhe maximal 700,- Euro
• Zuschuss nur alle 15 Jahre möglich
• förderbar: Wärmedämmung, Solaranlagen, erneuerbare Energieträger, weitere Energieberatung
• Höhe der Investitionssumme des Antragstellers: zumindest 5.000,- Euro
Info:
► Stadtamt Bad Ischl
Rechnungsdir. Rainer Stadler (Leiter Finanzabteilung)
Telefon: +43 (0)6132 301-30
>>>mail
► O.Ö. ENERGIESPARVERBAND
Landstraße 45, A-4020 Linz
Tellefon: +43 (0)732 7720-14380
Fax: +43 (0)732 7720-14383
>>>mail
<<< Umweltschutz- und Energiespar-Tipps für Bad Ischl und OÖ
Wird fortgesetzt!
Ihre Meinung ist gefragt! Kritik, Wünsche und Anregungen zum Thema Gebühren- und Energiesparen in Bad Ischl senden Sie bitte per >>>e-mail an die GRÜNEN Bad Ischl. Danke! |
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