Feuerwehrwesen in Bad Ischl - Artikel und Stellungnahmen
Feuerwehrwesen und Feuerwehr in Bad Ischl
GRÜNE Bad Ischl, 26.02.2005, 16:41 Uhr
Übersicht:
• Presseinfo: Kleine Auswahl aus dem Budget 2005
• Bereich Feuerwehren im Budget 2005
• Feuerwehr Eberstalzell als Vorbild für Ischler Grüne
• Presseaussendung der FF Bad Ischl
• Stellungnahme der GRÜNEN Bad Ischl
• Hitzige Reaktion der Ischler Feuerwehren
• Causa Feuerwehr – ein Faschingsscherz?
• Kommt ein Sanierungssturm?
• Feuerwehr Umfrage
• Leserbriefe und Antworten
• Feuerwehr Links
• Einfach zum Nachdenken
• Bereich Feuerwehren im Budget 2005:
Im >>>Feuerwehrpflichtbereich Bad Ischl gibt es 5 Freiwillige Feuerwehren. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Ischl besteht dabei aus 5 eigenen Feuerwachen plus der Hauptfeuerwache. Mit Stichtag 31.12.2004 gab es insgesamt 359 aktive Feuerwehrmänner (per 31.12.2003 waren es 375 aktive Feuerwehrmänner), welche mit insgesamt 24 Fahrzeugen rund um die Uhr für technische- und Brand-Einsätze alarmbereit sind. Ausgaben für die Freiwilligen Feuerwehren von rund 290.000 EURO stehen dabei Einnahmen von 15.100 EURO gegenüber. Somit ergibt sich ein Minus von 270.000 EURO.
Stellungnahme der GRÜNEN Bad Ischl :
• Globalbudget mit mittelfristiger Finanzplanung für den Feuerwehrpflichtbereich Bad Ischl
• Überprüfung der Mindestausstattung für Feuerwehrpflichtbereich Bad Ischl
• Geräteeinkauf und Fahrzeugneubeschaffung in Kooperation mit anderen Feuerwehren
• Einhebung von Gebühren bei Leistungserbringung lt. Feuerwehr-Tarifordnung
• verstärkte betriebswirtschaftliche Schulung von Mitarbeitern
Ziel :
> Weniger Kantönligeist zwischen den einzelnen Feuerwehren
> Es darf auch zu einer Reduktion der Gesamtkosten kommen
> topausgerüstete und schlagkräftige Feuerwehren im Pflichtbereich Bad Ischl
Positives Beispiel: Feuerwehr-Fusion in Eberstalzell >>>Klick!
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• Eberstalzell als Vorbild für Ischler Grüne
>>>OÖnachrichten vom 22.02.2005
BAD ISCHL. Die Grüne Fraktion in Bad Ischl lässt nicht locker mit ihrer Kritik an der Finanzlage der Stadtgemeinde und schlägt Gegenmaßnahmen vor. Beispielsweise im Feuerwehrbereich.
Bei 23 Millionen Euro Gesamtschulden der Stadtgemeinde schleppt jeder einzelne Bad Ischler eine Belastung von 1600 Euro mit sich herum, rechnet Wolfgang Reitsamer, Obmann der Bad Ischler Grünen, vor. "Im Jahr 2008 wird diese Schuldenlast auf 1800 Euro angewachsen sein", prognostiziert er.
Reitsamer kritisiert die bisherige Finanzpolitik der Stadtgemeinde und legt eine Liste von Einsparmaßnahmen vor. Darunter - nach dem Vorbild der Gemeinde Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) - eine Zusammenlegung der fünf Freiwilligen Feuerwehren von Bad Ischl.
Der Grüne fordert "weniger Kantönligeist zwischen den einzelnen Feuerwehren", eine Kooperation beim Gerätekauf mit anderen Feuerwehren sowie die "Einhebung von Gebühren bei Leistungserbringung laut Feuerwehr-Tarifordnung". Laut Reitsamer stünden bei der Feuerwehr derzeit Einnahmen von 15.000 Euro Ausgaben von 270.000 Euro gegenüber. "Diese Gesamtkosten könnten durchaus reduziert werden", meint Reitsamer, wobei seiner Meinung nach sichergestellt werden müsste, dass Bad Ischls Feuerwehr auch weiterhin top ausgerüstet und schlagkräftig bleibt. (ebra)
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• Offizielle >>>Presseaussendung der FF Bad Ischl vom 22.02.2005
ABI Franz Hochdaninger, Kommandant der >>>Feuerwehr Bad Ischl
Leider übersieht der liebe Herr Gemeinderat Markus Reitsamer, der sich über das Feuerwehrwesen in der Stadt Bad Ischl leidern noch nie informiert hat und daher völlig unwissend ist, dass die jährlichen Ausgaben, die die Gemeinde jährlich für ein schlagkräftiges, optimal ausgerüstetes und rund um die Uhr einsatzbereites Feuerwehrwesen ausgibt weniger als 1 % der Gesamtausgaben des Gemeindehaushaltes betragen und die Kostenstelle "1630 Feuerwehr" die geringsten Personalkosten aller Gemeindedienststellen aufweist, da die Tätigkeit der mehr als 600 Bad Ischler Feuerwehrkameraden - mit Ausnahme eines hauptberuflich tätigen Gerätewartes bei der FF Bad Ischl - freiwillig (ohne Bezahlung) - erfolgt.
Weiters hat Herr Reitsamer den Eindruck, dass seitens der Feuerwehren zu wenig Einnahmen aus dem Titel "Einsatzverrechnung" lukriert werden. Dazu sei dem nicht informierten Bad Ischler Mandatar "ins Stammbuch" geschrieben, dass mehr als 80 % der Einsatzleistungen per Gesetzt NICHT verrechnet werden dürfen, sodass hier nicht von einer objektiven Darstellung der Sachlage ausgegangen werden muss.
Aufgrund dieser Aussagen sieht sich das Pflichtbereichskommando Bad Ischl mit Ihrem Kommandanten ABI Franz Hochdaninger sen. gezwungen, im Namen aller Feuerwachen und Feuerwehren der Stadt Bad Ischl nachfolgende Entgegnung in den lokalen Medien veröffentlichen zu lassen:
Offener Leserbrief an Herrn GR Markus Reitsamer: Grüner Fasching noch nicht zu Ende!
Sehr geehrter Herr Gemeinderat Reitsamer, werte Fraktion „Die Grünen der Stadtgemeinde Bad Ischl“!
Die durchaus angespannte Budgetsituation in der Stadt Bad Ischl würde zwar ernsthaftere Vorschläge zu Sparmassnahmen erwarten lassen, durch Ihren Artikel vom 22. Februar 2005 in den OÖ– Nachrichten (Seite 25) sehe ich mich jedoch gezwungen, als Kommandant des Feuerwehrpflichtbereiches Bad Ischl und als Verantwortlicher für das Feuerwehrwesen in der Stadt Bad Ischl, wobei ich in dieser Funktion mehr als 600 Kameraden vertrete, kurz Stellung zu nehmen.
Eine Zusammenlegung der 5 Ischler Feuerwehren nach dem von Ihnen zitierten Beispiel Eberstallzell (2.100 Einwohner, 596 Objekte), deren Gemeindegrösse auf ca. 50 % des Ortsteiles Pfandl einzustufen ist, würde der Stadtgemeinde Bad Ischl im heurigen Jahr eine Einsparung von ca. 10.000,00 Euro bringen abgesehen von den dann daraus entstehenden Investitionskosten eines Neubaues einer Feuerwehrzentrale.
Die minimalen Kosten, die ein schlagkräftiges Feuerwehrwesen verursacht, beruhen darauf, dass
- die tausenden von jährlich geleisteten Einsatzstunden nicht bezahlt werden müssen,
- ca. 1/3 der Kosten für Einsatzbekleidung, Ausrüstung, Geräte, Gerätehäuser, etc. durch Eigenfinanzierung aufgebracht werden und
- erst durch die Eigenleistungen der Feuerwehrkameraden Vorhaben wie Renovierung, Sanierung und Um- bzw. Neubau von Gerätehäuser realisiert werden können.
Unsere Organisation, die seit mehr 140 Jahren alle politischen Wirrungen überdauert hat und sich als effiziente Hilfsorganisation, die ohne Ansehen des Hilfesuchenden jedem im Einsatzfall binnen Minutenfrist zur Verfügung steht, etabliert hat, wird auch in Zukunft alle politischen Begehrlichkeiten und populistischen Anfechtungen Stand halten.
Würden alle politischen Mandatare in oben beschriebener Weise agieren und so sorgfältig mit den zur Verfügung stehenden Budgetmittel in deren Ressorts umgehen wie dies im Feuerwehrbereich geschieht, wären wir der Sanierung der Gemeindefinanzen in der Stadt Bad Ischl um einen bedeutenden Schritt näher, denn es darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass der finanzielle Beitrag der Stadtgemeinde zum gesetzlich vorgeschriebenen Feuerwehrwesen nur einen einstelligen Promillebetrag der jährlichen Gesamtausgaben ausmacht.
Auffallend ist, dass Sie, sehr geehrter Herr Reitsamer, in den Medien über Sachbereiche urteilen, von denen Sie schlichtweg keine Ahnung haben. Auf das Feuerwehrwesen bezogen ist festzustellen, dass Sie an den Jahresvollversammlungen der FF Bad Ischl bis jetzt nie teilgenommen haben und es auch sonst nicht den Anschein hat, dass Sie über die Gesetze und Verordnungen, die das Feuerwehrwesen in Oberösterreich regeln, Bescheid wissen.
Die von Ihnen zitierte Tarifordnung ist genau der Grund, warum mehr als 80 % der Einsätze nicht verrechnet werden können und damit wird auch verhindert, dass Zustände eintreten, dass vor Hilfeleistung der Feuerwehr eine Überprüfung der Zahlungsfähigkeit eingeklemmter Personen bei Verkehrsunfällen bzw. bei Bergung von Kindern aus brennenden Wohnungen durchgeführt werden müsste. Dass dies nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigen uns Beispiele aus dem Ausland.
Abschliessend darf ich die Fraktion „Die Grünen in Bad Ischl“ darauf hinweisen, dass der schnelle und effiziente Einsatz unserer Feuerwehren, aktiven Umweltschutz (z. B. bei Öl- und Chemikalienaustritten) darstellt.
Mit kameradschaftlichen Grüssen!
Der Kommandant des Pflichtbereiches Bad Ischl
Franz Hochdaninger, ABI, e.h.
Kommandant der >>>FF Bad Ischl
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• Einsätze Feuerwehr Bad Ischl: >>>Klick!
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• Stellungnahme der GRÜNEN Bad Ischl
Brand AUS!
Sehr geehrter Kommandant ABI Franz Hochdaninger!
Vorerst möchte ich mich namens der GRÜNEN Bad Ischl für ihre Stellungnahme zum Artikel (OÖNachrichten vom 22. Februar 2005) sehr herzlich bedanken. Es zeigt, dass auch seitens der Kommandanten und der Feuerwehren in Bad Ischl die grundsätzlich grosse Bereitschaft besteht, in einen konstruktiven Dialog mit der Bevölkerung und den Vertretern der politischen Parteien einzutreten. Die GRÜNEN stehen dabei für einen offenen Diskurs. Nicht nur, was das Feuerwehrwesen betrifft.
Die Feuerwehren im Budget 2005
Im Ordentlichen Haushaltsbudget der Gemeinde Bad Ischl finden sich für ein schlagkräftiges, optimal ausgerüstetes und rund um die Uhr einsatzbereites Feuerwehrwesen im Jahr 2005 rund 290.000 EURO an Ausgaben, denen Einnahmen von rund 15.000 Euro gegenüberstehen. Auf die Schuldenbelastungen der Gemeinde, die sich u.a. durch den Um- und Ausbau der diversen Zeugstätten, den Ankauf von Fahrzeugen und aus der Errichtung der modernen Alarmierungszentrale in der HFW Bad Ischl in den letzten Jahren ergeben haben, sollte dabei auch Bedacht genommen werden. Die mehr als 600 Bad Ischler Feuerwehrkameraden üben ihre zweifelsfrei wichtige Tätigkeit freiwillig und im Dienste der Gemeinschaft aus.
Budgetklausur und Feuerwehren
Im Rahmen der Budgetklausur des Gemeinderates im Jänner 2005 wurde, neben zahlreichen anderen Budgetposten, von den TeilnehmerInnen eben auch der Bereich Feuerwehren betrachtet. Dabei wurde u.a. vorgeschlagen und im Protokoll festgehalten:
• Einführung eines Globalbudgets mit mittelfristigem Finanzplan
• Schulung leitender Mitarbeiter
• Produktdefinition der Leistungen und Entlastung des Feuerwehrbudgets durch Verrechnung von freiwilligen Sonderdienstleistungen.
Kostenlose und kostenpflichtige Leistungen
Neben den in der Feuerwehrtarifordnung 2005 des OÖ Landesfeuerwehrverbandes geregelten Bereichen mit Entgeltfreiheit gibt es sehr wohl auch Bereiche, wo etwa für die Beistellung von Mannschaften, Fahrzeugen, Geräten, Ausrüstungsgegenständen und Verbrauchsmaterialien Kostensätze in Rechnung gestellt werden können. So können etwa bei Brandmelder-Fehlalarmierungen, je nach Aufwand für die alarmplanmässige Ausrückung, bis zu 154,- Euro verrechnet werden. Die Beistellung einer Drehleiter kostet bis zu 150,- Euro pro Stunde, ohne die Gebühren für die zwingend vorgeschriebene Bedienungsmannschaft. Diese dabei erzielten Einnahmen sollten wohl dem Feuerwehrglobalbudget direkt zugute kommen.
Nicht nur der Bereich Feurewehren ist und bleibt sicherlich brandheiss. Aber könnte nicht, durch wirklich „feuerwehrkundige“ unabhängige Beratungsprofis, die Feuerwehren im Pflichtbereich Bad Ischl eingehend evaluiert werden? Quasi zur Abkühlung der Debatte. Die Ergebnisse einer solchen Prüfung könnten danach bekannt gemacht werden. So wäre man über das Feuerwehrwesen in der Stadt Bad Ischl noch besser informiert und danach hoffentlich niemand mehr völlig unwissend.
Stadtrat verwaltet Feuerwehrbudget
In Abstimmung und unter Einbeziehung der verantwortlichen Kommandanten wird jedenfalls hinkünftig der für das Feuerwehrwesen in der Stadt Bad Ischl ressortverantwortliche Stadtrat für die Geldmittel in seinem Ressortbereich direkt verantwortlich sein. Für die schrittweise Umsetzung von Massnahmen ist er dem gesamten Gemeinderat gegenüber vierteljährlich berichtspflichtig.
schlagkräftige Feuerwehren und Umweltschutz
Möge niemand, um des vermeintlichen und irrtümlichen Kostenvorteils willen, 9 von 10 Feuerwehren in Bad Ischl schliessen wollen. Möge die Ischler Feuerwehr weiterhin alle politischen Wirrungen überdauern und die Bad Ischler Feuerwehrkameraden ihre wichtige Tätigkeit im Dienste der Gemeinschaft ausüben können.
Damit es auch in Zukunft, abseits aller politischen Begehrlichkeiten und populistischen Anfechtungen zum Trotz, topausgerüstete und schlagkräftige Feuerwehren im Pflichtbereich Bad Ischl gibt. Dafür setzen sich die GRÜNEN Bad Ischl tatkräftig ein. Auch im Sinne eines aktiven Umweltschutzes.
Mit freundlichen Grüssen
GR Markus Reitsamer, Fraktionsobmann GRÜNE Bad Ischl
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• Hitzige Reaktion der Feuerwehren auf die Sparvorschläge der Grünen
>>>OÖ Nachrichten vom 24.02.2005
BAD ISCHL. Heftige Reaktionen hat der Sparvorschlag der Bad Ischler Grünen ausgelöst, die fünf Feuerwehren der Kaiserstadt zusammenzulegen. Besonders bei den mehr als 600 Feuerwehrkameraden kommt die Idee eher schlecht an.
Franz Hochdaninger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Bad Ischl, ist sauer auf die Grünen seiner Heimatstadt. Deren Vorschlag, unter anderem durch die Zusammenlegung der fünf Bad Ischler Feuerwehren Geld einzusparen, ist bei ihm und bei den rund 600 Feuerwehrkameraden der Stadt schlecht angekommen.
Schlichtweg keine Ahnung
In einem offenen Brief an Markus Reitsamer, den Obmann der Bad Ischler Grünen, weist Hochdaninger dessen Vorschläge heftig zurück. Die Bad Ischler Feuerwehren nach dem Vorbild von Eberstalzell zusammenzulegen sei unsinnig, weil alleine der Bad Ischler Ortsteil Pfandl doppelt so groß sei wie ganz Eberstalzell. Eine Zusammenlegung würde der Stadtgemeinde heuer zwar 10.000 Euro bringen, so Hochdaninger, aber man müsste auch eine neue Feuerwehrzentrale errichten.
Reitsamer rede über Dinge, von denen er "schlichtweg keine Ahnung" habe, so Hochdaninger. Er sei aber sicher, dass seine Organisation, die schon mehr politische Wirrungen überstanden habe, weiter "allen populistischen Anfechtungen standhalten" werde.
Markus Reitsamer bleibt indessen bei seinem Vorschlag und spricht sich in einem Antwortschreiben für einen "konstruktiven Dialog" in der Sache aus. Er verweist darauf, dass bereits bei der Budgetklausur den Stadtverantwortlichen ein "Globalbudget" für alle Feuerwehren vorgeschlagen wurde. Ebenso eine Entlastung des Feuerwehrbudgets durch die Verrechnung freiwilliger Sonderdienstleistungen. Der Obmann der Grünen regt an, das Feuerwehrwesen durch "unabhängige Beratungsprofis" evaluieren zu lassen.
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Causa „Feuerwehr“ – ein Faschingsscherz?
Der für das Feuerwehrwesen in Bad Ischl zuständige politische Vertreter und Ressortverantwortlicher, Vizebürgermeister Josef Reisenbichler, gab in einer Presseausssendung eine erste Stellungnahme zu den Aussagen des Fraktionssprechers der "Die Grünen Bad Ischl", Markus Reitsamer, ab.
Nachstehend der auf der Salzkammergut Internetzeitung veröffentlichte Artikel vom 28.02.2005, 22:24 Uhr im Originaltext:
Markus Reitsamer, Fraktionssprecher der „Die Grünen Bad Ischl“, lässt mit seinen Gesinnungsfreunden derzeit keine Gelegenheit aus, um über die Budgetsituation der Stadtgemeinde Bad Ischl in die mediale Schlacht zu ziehen.
Unter anderem fordert er in seinem Artikel in den OÖ Nachrichten vom 22. Februar d. J. einerseits, dass der „Kantönligeist“ bei den Feuerwehren in der Stadt Bad Ischl beseitigt wird und andererseits, dass z. B. bei Geräte- und/oder Fahrzeugankäufen Kooperationen eingegangen werden und Leistungserbringungen durch die Feuerwehren laut Feuerwehrtarifordnung abgerechnet werden. Als Vorbild führt er dabei die Gemeinde Eberstallzell (Wels-Land) an.
Seit 1995 bin ich Feuerwehrreferent in Bad Ischl. Als Obmann des Dienstleistungsausschusses, in dem auch das Feuerwehrwesen integriert ist, bin ich seit nunmehr 10 Jahren auch für das Feuerwehrbudget verantwortlich. Dazu kann gesagt werden, dass bei den alljährlichen Budgetverhandlungen mit den Kommandanten der Feuerwehren und Feuerwachen von Bad Ischl bereits seit Jahren gewünschte Anschaffungen auf Sinnhaftigkeit und Effizienz geprüft werden und nur nach Massgabe der vorhandenen Mittel, Investitionen getätigt werden.
Dies kann ich deshalb behaupten, da die für das Feuerwehrressort zur Verfügung gestellten Geldmittel jährlich nur dem Index angepasst werden, obwohl sich die Aufgaben der Feuerwehren in den letzten Jahren drastisch erhöht haben und dadurch zusätzliche Geräteanschaffungen unausweichlich werden, will man auf ein schlagkräftiges Feuerwehrwesen zurückgreifen.
Die Zu- und Umbauten in den letzten Jahren waren nur deshalb möglich, da jede einzelne Feuerwehr/Feuerwache – durch finanzielle Mittel und auch durch Eigenleistungen – zur Realisierung der einzelnen Projekte beigetragen haben.
Wenn Reitsamer meint, durch die Einhebung von Gebühren könnten die Gesamtkosten durchaus reduziert werden, so ist ihm sicher nicht bewusst, dass unter die Kategorie „nicht verrechenbare Einsätze“ Hilfeleistungen, wie z. B. Rettung/Suche verletzter/hilfloser Personen, Menschenbergung bei Verkehrsunfällen, Totbergungen, Brandeinsätze, Einsätze zur Abwendung der Brandgefahr, Einsätze bei Elementarereignissen, etc. fallen. Dass diese Einsatzarten rund 80 % der Gesamthilfeleistungen ausmachen, sei nur nebenbei erwähnt, sollte man aber wissen, wenn man das Feuerwehrbudget laut Grüne „sanieren“ will. Der Rest der Einsätze wird selbstverständlich verrechnet (EUR 15.000,00 Einnahmen), wobei aufgrund dieser Tatsache der falsche Wunsch wäre, mehr Einsätze leisten zu müssen.
Zum „Kantönligeist“ möchte ich ausführen, dass durch den Bestand von 10 Feuerwehren/Feuerwachen in den einzelnen Ortschaften, auch gesellschaftspolitische Aspekte berücksichtigt werden müssen – ganz abgesehen davon, dass Großschadensereignisse (z. B. Windwurf, Hochwasser, Großbrand, etc.) mit nur 1 Feuerwehr nicht bewältigt werden könnten.
Zum Vorschlag der Grünen, eine „betriebswirtschaftlichen Schulung“ der Feuerwehrkameraden durchzuführen möchte ich ein Zitat anführen, welches ich vor kurzem gelesen habe: „Ehrenamtlich machen Berater gar nichts – aber gespart muss werden, koste es was es wolle!“
Abschließend möchte ich meinen Feuerwehrkameraden versichern, dass ich mich – so wie bisher und trotz finanzieller Schwierigkeiten – weiter für ein schlagkräftiges Feuerwehrwesen in der Stadt Bad Ischl einsetzen werde, weil ich mir sicher bin, dass auch in Zukunft die gemeinsame Lösung von Problemen zum Erfolg führen wird. Dies haben – bis zum heutigen Tag – die Ischler Feuerwehrkameraden bewiesen!
Vizebürgermeister
Josef Reisenbichler
Feuerwehrreferent
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Für die 5 schlagkräftigen und optimal ausgerüsteten Feuerwehren wendet die Gemeinde Bad Ischl ca. 290.000 EURO pro Jahr alleine aus dem Ordentlichen Budget auf. Dazu kommen im AO-Haushalt zusätzlich noch Aufwendungen, etwa für den Aus- und Umbau von Feuerwehr-Häusern oder den Ankauf von Fahrzeugen. Durch die Kreditfinanzierung diese Augaben erhöht sich aber leider auch die Gesamt-Schuldenbelastung der Gemeinde.
Würde nicht u.a. in einer verbesserten Kooperation zwischen den Feuerwehren schon sehr viel an Potential stecken, ohne dass darunter die Schlagkraft und Effizienz leiden müssten? Was ist ihre Meinung?
Zitat: "Wer soll denn das Eisen Feuerwehr anpacken? Wir Feuerwehrler? Dann bist ein Nestbeschmutzer! Die Politik (Bürgermeister, Gemeinderat,..)? Die sagen nur: "Na passt eh, kriagtst halt a weng weniga Göd. Aber ändern damma nix, wir wollen ja wiedergewählt werden!" (Feuerwehrkamerad "karl").
Zitat: "Die Feuerwehren könnten viel unangenehmes von sich abwenden, wenn sie sich selber reformieren würden. Auf diese Weise kann man nämlich selbst bestimmen, wie man sich verändert, ansonsten wird verändert" (Feuerwehrkamerad "werkmeister").
Zitat: "Also der Schrei nach internen Reformen ist meiner Meinung nach und den Erfahrungen zufolge immer schneller ausgestoßen, so lange man davon überzeugt ist, nur nicht selber davon betroffen zu sein. So ehrlich muss man sich selbts gegenüber sein" (Feuerwehrkamerad "hermann").
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Ihre Meinung ist gefragt!
• Soll und kann sich die Gemeinde das Feuerwehrwesen weiterhin so leisten?
Kritik, Wünsche und Anregungen zum Thema Danke! |
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• Leserbriefe unter fireworld.at
• 24.02.2005, 09:16 von Feuerwehrkamerad Harald Leimer in den OÖN
Beratungsfirma: ... ich hoffe nur, dass die Evaluierung und die verstärkte betriebswirtschaftliche Schulung der "Mitarbeiter" (= ehrenamtlich tätige Feuerwehrkameraden) durch "unabhängige Beratungsprofis" auch kostenlos durchgeführt wird!
Ich hoffe, dass sich die Beratungsfirma der Finanzlage der Stadtgemeinde Bad Ischl bewusst ist, ein Herz hat, und ihre Tätigkeit auch ehrenamtlich durchführt. Harald Leimer, Bad Ischl
• 24.02.2005, 15:32 von Feuerwehrkamerad Martin M.
Hallo! Ich weiß ja nicht was in den Köpfen der grünen Politiker und der Politiker überhaupt passiert. Wie kommt man auf die Idee die Feuerwehren zusammenzulegen? Vielleicht kommt noch wer auf die Idee wenn man überhaupt die Feuerwehr, Rettung und Polizei vereint!! Wenn es nach den Grünen geht dürfte man überhaupt nur noch mit Elektroautos fahren, aber das geht ja auch wieder nicht da die Kraftwerke solche Umweltbelastungen verursachen! Meiner meinung nach sollten die Einsparungen in der Politik stattfinden!! Martin M.
• 25.02.2005, 12:42 von nicemann in den OÖN
Interessant..... daß auch die Grünen schon den Sparstift ansetzen beim kleinen Mann ohne die Ursachen der Gemeindenöte zu eruieren. Es ist doch eindeutig, daß durch Steuernachlässe und geschenke an die großkonzerne die Normalbürger und auch die Gemeinden an den rand des Ruins getrieben werden, nur damit die Aktionäre ohne Steuer Geld abschöpfen können. Wäre super, wenn sich auch die Gemeindevertreter einmal mit der Ursache beschäftigen würden!
Antwort
26.02.2005, 11:48 von GRÜNE Bad Ischl in den >>>OÖN
Lieber Harald Leimer! Lieber nicemann! Werte Kameraden der Ischler Feuerwehren!
Gerade die GRÜNEN Bad Ischl wollen eben NICHT den Sparstift zuerst "beim kleinen Mann/bei der kleinen Frau" ansetzen! Wir wollen ganz klar und eindeutig den Ursachen für die permanenten Geldnöte der Gemeinde Bad Ischl auf den Grund gehen und Vorschläge zur nachhaltigen Verbesserung der dramatischen Budgetsituation aufzeigen. Dazu finden sich einige Überlegungen und Vorschläge der GRÜNEN Bad Ischl zur Budgetsituation auf unserer www.gruene-badischl.at Homepage.
Auch der Bereich "Feuerwehren Bad Ischl" wird sich dabei nur durch einen offenen und konstruktiven Dialog lösen lassen. Gemeinsam mit und unter
Einbeziehung der verantwortlichen Feuerwehr-Kommandanten. Ein Ziel wird dabei sicherlich die Einführung eines echten Globalbudgets für die Feuerwehren im Pflichtbereich sein, welches von den Feuerwehren autonom verwaltet und topausgerüstete und schlagkräftige Feuerwehren im Pflichtbereich Bad Ischl nachhaltig sicherstellen wird.
Allgemein ist zum Budget zu sagen, dass sich die Ischler SPÖ mit der ÖVP leider bereits auf ein Belastungspaket geeinigt hat. Und diese beiden
Parteien verfügen im Gemeinderat eben über eine solche Mehrheit an Mandaten, um dieses Belastungs-Budget auch ganz alleine zu beschliessen! So wird es massive Gebührenerhöhungen geben. Da der Mut zu wirklich ernsthaften Reformen fehlt, wird den Bürgern gnadenlos ins Geldtaschl gegriffen! Durch fehlende Reformen wird aber nicht nur "dem kleinen Mann/der kleinen Frau", sondern der ganzen Gemeinde trotzdem auch in den nächsten Jahren nicht mehr viel Luft zum frei atmen bleiben! GRÜNE Bad Ischl, GR M@rkus Reitsamer, Fraktionssprecher, Postfach 68, A-4820 Bad Ischl
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LINKS:
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Es ist schon einige Zeit aus, es war ein Samstag und die Stadtbewohner lagen noch im Schlaf, als um ca. 6.30 Uhr morgens plötzlich die Sirenen in der Gemeinde aufheulten. Kein Mensch ahnte, was sich in den nächsten 22 Stunden abspielen sollte.
Ich möchte diese Geschichte aus der Sicht eines Mitgliedes der Feuerwehr erzählen, nennen wir ihn "Ludwig" . Ludwig also war zu diesem Zeitpunkt, als er die Sirene hörte, bereits in seinem Auto und auf dem Weg zum Feuerwehrhaus, aber nicht aus dem Grund, den Sie sich vielleicht jetzt vorstellen würden, nein, dies ist möglich, da 53 Mann unserer Wehr über ein Gerät verfügen, das sich "Pager" nennt. Dieses Ding ist etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel, und jeder von diesen wackeren Männern trägt dieses Anhängsel 24 Stunden am Tag bei sich. Dieser Piepser funktioniert auf Funkbasis und kann von verschiedenen Organisationen ausgelöst werden, aber zurück zum eigentlichen Thema. Warum also konnte Ludwig schon im Auto sitzen, als er die Sirene hörte? Dies ist möglich, weil bei dieser Funksteuerung, mit der auch die Sirene aktiviert wird, eine Zeitverzögerung eingebaut ist, welche die Pager bereits 1,20 Minuten vor der Sirene, also noch niemand mitbekommt, daß sich etwas tut, alarmiert. Ludwig fuhr also mit seinem Auto zum Zeughaus. Als er ankam, warteten bereits einige Kameraden, das erste Fahrzeug stand schon vor dem Haus, die Blaulichter blinkten bereits auf und alles stand bereit zur Abfahrt zum Einsatzort.
Ludwig lief also ins Haus und schlüpfte schnell in seine Uniform und seine Stiefel, nahm seinen Helm und seine Handschuhe und rannte wieder nach draußen und wollte ins Auto steigen, jedoch dieses Fahrzeug war bereits auf dem Weg, es war vollständig besetzt und brauste los. Inzwischen bekam unser Freund mit, daß es sich um einen Großbrand handelte, und da er einen Führerschein der Gruppe "C" besitzt, war klar, er würde das nächste Fahrzeug steuern und es bis zum Eintreffen der weiteren Wehrmänner vor die Garage bringen. Doch halt, es kam ihm ein Gedanke. Welches Auto sollte er nur nehmen, da gab es den alten Tankwagen, aber es stand auch ein nagelneuer RLF-A 2000 in der Garage, der an diesem Abend um 19.00 Uhr eingeweiht werden sollte. Seine Zweifel wurden schnell beseitigt, denn ein Vorgesetzter von unserem Ludwig nahm ihm die Entscheidung ab, er rief ihm zu "wir nehmen den Neuen".
Diese Gedanken spielten sich alle in einem Zeitraum von 2-3 Sekunden ab. Er stieg also ins neue Auto und wartete, bis alle eingestiegen waren, und fuhr los. Ca. 2 Minuten später war er mit seinem Fahrzeug am Ort des Geschehens angekommen, er sah seine Kameraden aus dem ersten Wagen bereits arbeiten und konzentrierte sich schon voll auf seine Aufgabe als Maschinist, denn er wußte, daß derjenige, welcher das Fahrzeug lenkt, auch die Bedienung der Geräte über hat. Seine Aufgabe war also, den Angriffstrupp mit Wasser zu versorgen, den Atemschutzmännern zu helfen ihre Geräte anzulegen und zu organisieren, daß so schnell wie möglich von den nachkommenden Kräften eine Zubringerleitung zu seinem Tankfahrzeug aufgebaut wird, um sein Fahrzeug niemals ohne Wasser zu haben. Als dies alles erledigt war, hatte unser Freund etwas Zeit und er versuchte sich rund um sein Auto, das er nie verlassen durfte, einen Überblick über das Ausmaß des Brandes zu schaffen.
Er sah, wie die nachkommenden Kräfte ihre Positionen bezogen, wie immer mehr Schaulustige zum Brand eilten und auch schon die ersten Reporter herbeikamen. Er dachte, was soll er nur sagen, wenn ihn einer dieser Journalisten etwas fragen würde. Mit seinen Gedanken noch nicht ganz am Ende, kam er auch schon, ein Reporter, und er ging schnurgerade auf ihn zu, doch halt, er hatte Glück, denn auf dem Weg zu ihm hielten den Journalisten schon einige Schaulustige ab und gaben ihm die von ihnen beobachteten Details preis, so hörte er Dinge wie "die Feuerwehr sei erst nach 20 Minuten gekommen oder die machen ja alles falsch oder ICH war als erster da, mich müssen Sie fragen." Ludwig sammelte seine Gedanken und dachte, warum hat der Reporter nur sofort seinen Notizblock aus der Tasche geholt und solchen Blödsinn aufgeschrieben, warum hat er sich nicht bei der Einsatzleitung erkundigt, die ist leicht zu finden, denn da leuchtet am Dach des Fahrzeuges ein rotes Drehlicht. Dort hätte er die Information bekommen, die er brauchte, und hätte sich keine solch unqualifizierten Antworten ohne Fragen notieren müssen, sicher es hätte sein können, daß er ein paar Minuten auf eine Antwort warten hätte müssen, aber sobald jemand Zeit für ihn gehabt hätte, würde ihm jemand seine Fragen beantwortet haben.
Aber er war mit seinen Gedanken etwas weit vom Geschehen abgekommen, denn er mußte sich wieder auf seine Arbeit konzentrieren. Er war bis ca. 15.00 Uhr mitten im Geschehen und stand seinen Mann, aber eines hatte er sich gemerkt, die Person die gesagt hatte, die Feuerwehr sei erst 20 Minuten nach der Alarmierung angekommen, hatte zu dieser Zeit noch immer nichts besseres zu tun, als am Brandplatz herumzustehen und jedem, der neu dazu kam, seine Märchengeschichte aufzudrücken. Mittlerweile hatte auch Ludwig erfahren, daß das erste Fahrzeug bereits nach 3,30 Minuten am Brandplatz eintraf, und das Fahrzeug, mit dem er gefahren war, 4,20 Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eingetroffen ist. Dies kann deshalb so genau ermittelt werden, weil jedes Fahrzeug seine Ausfahrt bei der Bezirkswarnstelle in Timelkam über Funk bekanntgibt.
Ludwig fuhr also um 15.00 Uhr mit dem neuen Fahrzeug wieder ins Zeughaus und reinigte mit seinen Kameraden aus dem Auto den neuen Wagen, denn um 19.00 Uhr sollte er ja schön aussehen, wenn er in den Dienst gestellt und gesegnet würde. Nach Abschluß der Reinigungsarbeiten dachte Ludwig, er habe eine Pause verdient, aber es war noch nicht soweit, denn es gab erneut Alarm. Am Einsatzort wurden einige Geräte dringend benötigt, also fuhr er erneut mit seinen Kameraden los und arbeitete weiter bis 21.00 Uhr. Erst jetzt konnte er an einen Feierabend denken, aber leider hatte er auch die Segnung des neuen Fahrzeugs versäumt. Er trank noch zwei Getränke im Zeughaus, anschließend ging er Duschen und fiel todmüde ins Bett. Aber seine Gedanken waren schon wieder bei der Feuerwehr, denn er war, wie all seine Kameraden, am nächsten Morgen zu den Nachlöscharbeiten und zur Ablöse der am Brandplatz verbliebenen Feuerwehrleute eingeteilt worden, darum hieß es auch am nächsten Tag um 6.30 Uhr "Tagwache", denn um 7.00 Uhr war die Ablöse vereinbart.
Vielleicht trägt diese Geschichte, die übrigens Wirklichkeit war, dazu bei, um das Bild der Feuerwehren in der Öffentlichkeit etwas zu verbessern, denn eine positive Kritik bzw. eine richtige Darstellung der Tatsachen motiviert jeden Feuerwehrmann im Dienst an der Öffentlichkeit sein Bestes zu geben.
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