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Gebührenschraube: Ischler Gebühren für Wasser/Kanal/Müll zu teuer!

Gebührenschraube drehen an der Gebührenschraube drehen!

Artikel GRÜNE Bad Ischl, 28.10.2005 (rm)


Durchschnittlich 800 Euro zahlt ein Vier-Personen-Haushalt in Oberösterreich pro Jahr für Wasser, Kanal und Müllabfuhr. Die Preisunterschiede zwischen den Gemeinden sind jedoch teils erheblich. Das ergab eine Untersuchung des Energieinstituts an der Johannes Kepler Universität. Billigste Bezirksstadt ist Linz. Dort zahlt ein Haushalt mit 95 Quadratmetern Wohnfläche und durchschnittlichen Verbrauchswerten 423,10 Euro im Jahr.

Die GRÜNEN haben sich in den Gemeinderatssitzungen, in welchen über das Budget und damit über die Gebühren abgestimmt wurde, vehement gegen die zuletzt massiven, unsozialen Erhöhungen der Gebühren für Wasser, Kanal und Müll gestemmt.

Die GRÜNEN Bad Ischl wollen eine breite Diskussion über die Gebührenfestsetzung in Bad Ischl. Denn die teuren Ischler Tarife wurden auf Beschluss von ÖVP und SPÖ per 1.1.2006 nochmals auf jene „Mindestsätze" angehoben, die das Land OÖ für alle Abgangsgemeinden erzwingen will! Das Kleinverdiener-Schröpfen zum Stopfen von Budgetlöchern wird damit munter weiter fortgesetzt. Warum kann dem Gemeindebudget nicht etwa durch angehobene Beiträge für Zweitwohnungsbesitzer in Bad Ischl notwendiges Kapital zugeführt werden? Im Prüfbericht des Landes OÖ finden sich dazu ganz konkrete Anregungen und Vorschläge.

Jedes weitere unkontrollierte Drehen an der „Gebührenschraube“ trifft viele Ischler Bürger bzw. Familien wirtschaftlich schwer! Die GRÜNEN Bad Ischl werden diesem Schraubendrehen jedenfalls nicht tatenlos zusehen!

Fraktion GRÜNE Bad Ischl


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