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Lagerhaus verzichtet auf Tankstelle und Waschbox

Bericht, GRÜNE Bad Ischl, 04.11.2004

Besprechung zum Hochwasserschutz Filzmoosgraben und Ischlfluss

In die Sache kommt immer mehr Bewegung. Die Besprechung am 3. November 2004 am Gelände des neuen Lagerhauses unter Vorsitz der Wasserrechtsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, unter Einbindung des Gewässerbezirks Gmunden, der Wildbachverbauung, der Flussbauleitung, der Stadtgemeinde Bad Ischl und den betroffenen Grundbesitzern war ein guter Anfang.

Dabei wurden einerseits von DI Schiffer (Wildbach- und Lawinenverbauung Bad Ischl) die bereits geleisteten Vorarbeiten und mögliche Lösungsvarianten für den Hochwasserschutz des Filzmoosgrabens vorgestellt. Auch der Gewässerbezirk Gmunden als zuständige Wasserbauverwaltung skizzierte die für den Ischlfluss geplanten Massnahmen.

Auf Vorschlag der GRÜNEN wurde von Verhandlungsleiter Hofrat MMag. Bammer (Leiter Wasserrechtsbehörde BH Gmunden) zugesichert, ein gemeinsames und zwischen den einzelnen Behörden koordiniertes Projekt zur Lösung der Hochwassersituation im Bereich des Filzmoosgrabens und des Ischlflusses ausarbeiten zu lassen. Dabei würden alle betroffenen Grundbesitzer immer rechtzeitig, d.h. bereits im Planungsstadium umfassend informiert und eingebunden.

Nach Abklärung der Kostenaufteilung und nach dem Vorliegen von fertigen Projektplänen im Frühjahr 2005 sollte es gemäss einem ganz konkreten Zeitplan und nach Wunsch von Hofrat MMag. Bammer zügig zur Umsetzung des Projektes „Hochwasserschutz Filzmoosgraben und Ischlfluss“ kommen.

Diese auf Anregung der GRÜNEN Bad Ischl (und mit tatkräftiger Unterstützung der Lagerhaus-Genossenschaft und der Wasserrechtsbehörde der BH Gmunden zustande gekommen Besprechung) ist ein erster wichtiger Schritt gewesen. Mögen weitere gute Schritte folgen.


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Anrainerprotest hatte doch noch Erfolg

Neues Lagerhausareal in Bad Ischl Neues Lagerhausareal in Bad Ischl

Presseinfo, GRÜNE Bad Ischl, 10.10.2004 / 18:10


Ursprünglich wollte die >>>Lagerhausgenossenschaft Gmunden-Laakirchen auf dem Gelände des ehemaligen Hofermarktes neben der >>>Villa Schratt in Bad Ischl, ein neues Lagerhaus mit Lagerhalle plus Tankstelle, Pkw-Waschbox und Staubsaugeranlage errichten. Nicht nur die betroffenen Anrainer der Schrattstrasse liefen gegen das Projekt Sturm. Auch die GRÜNEN Bad Ischl hatten sich von Anfang an vehement gegen eine Tankstelle in einem Überschwemmungsgebiet (gelbe Zone) ausgesprochen.

Trotzdem hatte der Ischler Bürgermeister als Baubehörde 1. Instanz mit Bescheid vom 16. April 2004 die Baubewilligung zur Errichtung einer zusätzlichen Lagerhalle plus Waschbox, Tankstelle und Staubsaugeranlage erteilt. Sowohl gegen diesen Baubewilligungs-Bescheid als auch gegen die erteilten wasserrechtlichen und die gewerberechtlichen Bewilligungen der BH Gmunden hatten einige Grundanrainer Berufung erhoben.

Nachdenkpause und neue Lösung
Nach einer schöpferischen Nachdenkpause konnte in zahlreichen Verhandlungen, unter steter Einbeziehung der betroffenen Grundanrainer, der Lagerhaus Genossenschaft und unter Mitwirkung der GRÜNEN Bad Ischl, eine neue Lösung gefunden werden.

Die Lagerhausgenossenschaft verzichtet auf eine Dauer von 20 Jahren auf den Bau der Tankstelle und der Waschbox und wird vorerst nur ein neues Lagerhaus samt Zubau errichten. Im Gegenzug haben die Anrainer sowie die OÖ Umweltanwaltschaft sämtliche Einwendungen in den verschiedenen Behördenverfahren zurückgezogen.

"Das ist ein toller Erfolg für alle Beteiligten und ein Sieg für den Umweltschutz. Mit dem Verzicht auf die Tankstelle und die Waschbox in diesem sensiblen Hochwasserbereich wurde ein gutes Ergebnis erzielt", sagt der Ischler Grün-Gemeinderat Markus Reitsamer.

Hochwasserschutz wird verbessert
Was aber für die Zukunft noch viel wichtiger erscheint, ist die nun festgelegte weitere Vorgehensweise. Als nächstes wird, unter Einbindung der Wildbachverbauung, der Flussbauleitung, der Forstverwaltung, der Stadtgemeinde Bad Ischl und den betroffenen Grundbesitzern versucht, für diesen Bereich ein Projekt zur Lösung der Hochwassersituation des Filzmoosgrabens und des Ischlflusses zu erarbeiten.

Denn wenn bei einem Hochwasser der Filzmoosgraben und der Ischlfluss wirklich übergehen oder gar der Ischldamm bricht, dann stünde die ganze Siedlung samt Lagerhaus und die Villa Schratt völlig unter Wasser.

"Auch mithilfe eines computerunterstützten Rechenmodells, bei dem das Abflussverhalten des Filzmoosgrabens und des Ischl-Flusses bei Hochwasser simuliert wird, sollen Möglichkeiten zur Verbesserung der dortigen Hochwassersituation gefunden werden. Die Lagerhausgenossenschaft hat bereits zugesagt, ganz aktiv an einer Hochwasser-Lösung mitarbeiten zu wollen. Denn im Hochwasserfall würde nun ihre neue Filiale genauso betroffen sein", sagt Grünen-Chef Reitsamer.

Bericht OÖ Nachrichten: >>>Klick!


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Bericht, GRÜNE Bad Ischl, 16.10.2004

Hochwasserschutz Filzmoosgraben und Ischlfluss

Bei einem Termin am 3. November 2004 wird unter Vorsitz der Wasserrechtsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, unter Einbindung des Gewässerbezirks Gmunden, der Wildbachverbauung, der Flussbauleitung, der Stadtgemeinde Bad Ischl und den betroffenen Grundbesitzern versucht, ein Projekt zur Lösung der Hochwassersituation im Bereich des Filzmoosgrabens und des Ischlflusses zu erarbeitet. Dabei sollte es vor allem auch um einen ganz konkreten Zeitplan sowie um die Kostenaufteilung für die geplanten Projekte gehen.

Termin: Mittwoch, 3.11.2004, 08:30 Uhr
Ort: Lagerhaus Bad Ischl NEU, Ex-Hofermarkt
Verhandlungsleiter: Hofrat MMag. Bammer, Leiter Wasserrechtsbehörde BH Gmunden


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