StadtBUS darf nicht sterben!
GRÜNE Bad Ischl, 26.02.2004 (rm)
Es scheint so gut wie beschlossene Sache zu sein:
Dem Budget-Rotstift der anderen Parteien soll auch der StadtBUS zur Gänze zum Opfer fallen. Von der Einstellung des StadtBUSSEs würden aber speziell ältere MitbürgerInnen und generell diejenigen Personen, welche eben über keinen eigenen PKW verfügen, massiv getroffen werden.
Dies würde gerade für ältere Leute, welche oftmals eben nicht mehr so besonders gut zu Fuss sind, einen massiven Eingriff in ihre Mobilitätsmöglichkeiten bedeuten. Einkaufen in Bad Ischl oder auch der Besuch bei Freunden würde in Hinkunft wieder nur mit dem Auto möglich sein.
Durch einen weiteren Anstieg des PKW-Verkehrsaufkommens würde es zudem zu einer Verschlechterung der Gesamtverkehrssituation in Bad Ischl kommen. Und das kann doch wohl wirklich nicht das Ziel einer solchen Aktion sein.
Im Gegenteil. Durch die tatkräftige Umsetzung der Ziele und Massnahmen eines Gesamtverkehrsplanes muss es zu einer spürbaren Verringerung des unnotwendigen Verkehrsaufkommens in Bad Ischl kommen. Dazu gehören geeignete Rahmenbedingungen, mehr Raum für Fussgänger und mehr Möglichkeiten für Radfahrer. Und natürlich auch ein verstärktes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln.
Daher darf der Ischler StadtBUS nicht sterben!
Helft uns den StadtBUS retten!
Sollte sich da nicht noch andere Möglichkeiten der Finanzierung finden lassen? Überzeugen wir Bürgermeister Haas und die anderen Mitglieder des Gemeinderates davon, dass der Ischler StadtBUS weiter fahren muss!
- OÖ-Nachrichten (4.2.2004) >> Hier klicken!
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Sag niemals nie!
Kommentar zur Sitzung vom 05.02.2004
In einer Sitzung des Arbeitskreises StadtBUS wurde über die weitere Vorgangsweise betreffend Einstellung oder Fortführung des StadtBUSes Bad Ischl beraten. Die beteiligten Verkehrsunternehmen (Österreichische Postbus AG und Firma Sklona), je ein Vertreter des Landes OÖ, Abteilung Verkehrstechnik und des OÖ-Verkehrsverbundes setzten den anwesenden Mitgliedern aller Gemeinderatsfraktionen sehr ausführlich die Situation auseinander.
Dank der umsichtigen Moderation durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises StadtBUS, Herrn Bgm. Helmut Haas, konnten sich die Sitzungsteilnehmer auf eine abgestimmte Vorgangsweise zur weiteren Behandlung der Angelegenheit StadtBUS Bad Ischl festlegen. Vereinbart wurde, dass ein unabhängiges Verkehrsplanungsinstitut den StadtBUS Bad Ischl genau unter die Lupe nehmen soll. Dabei sollten insbesonders Verbesserungs- und auch Einsparungspotentiale ausgelotet werden.
Bürgermeister Haas wird zusätzliche Koordinationsgespräche führen und zu gegebener Zeit weitere Sitzungen des Arbeitskreises StadtBUS einberufen.
Bleibt für die StadtBUS Fahrgäste nur zu hoffen: Der StadtBUS stirbt nie.
- OÖ-Nachrichten (12.2.2004) >> Hier klicken!
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Der StadtBUS darf nicht sterben!
StadtBUS Bad Ischl
umweltfreundlich - pünktlich - preiswert
* 2 Busse
* 2 Linien
* 26 Haltestellen
* 200.000 Fahrgäste pro Jahr
* 700 Fahrgäste pro Tag
StadtBUS Bad Ischl - mit Verantwortung für Mensch und Umwelt
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Bericht vom 25.02.2004
Faschingsamstag und Faschingdienstag in Bad Ischl. Zahlreiche maskierte IschlerInnen und Gäste nutzen die Gelegenheit, mit den bunt geschmückten Ischler StadtBUSSen GRATIS zum Einkaufen oder auch zum Faschingsumzug in die Stadt und zurück zu fahren. Dabei wurden in den Bussen an grosse und kleine Naschkatzen süsse Faschingkrapfen von den Bäckereien Maislinger und Nahmer verteilt. Immer wieder der Wunsch geäussert, im Fasching mit den Ischler Faschings-StadtBUS auch in den nächsten Jahren zu fahren. Ganz nach dem Motto: Der Ischler StadtBUS darf nicht sterben!
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Grüne setzen sich für Bad Ischler Stadtbus ein
Die Kurstadt Bad Ischl ist, wie viele andere Gemeinden auch, in Geldnöten. Daher soll ab Herbst auch der Stadtbus abgeschafft werden. Die Unternehmen Slonka und Postbus betreiben diese Linie zwischen Katrinseilbahn und Konsumgroßmarkt mit zwei Niederflurbussen im Halbstundentakt. Für die Stadtgemeinde fallen dabei zur Zeit (nach Abzug der Bundes- und Landesförderung) jährliche Kosten von 150.000 Euro an. Allerdings würden bei Streichung der Stadtbuslinien allein beim Unternehmen Sklonka auch zwei bis drei Arbeitsplätze verloren gehen.
Die Grünen in Bad Ischl wehren sich gegen die Abschaffung des Ischler Stadtbusses: „Es käme dabei u.a. auch zu einer Verschlechterung der gesamten Verkehrssituation in Bad Ischl. Vor allem PensionistInnen sind bei einem Wegfall des Stadtbusses wirklich arg benachteiligt," sagt Fraktionssprecher Gemeinderat Markus Reitsamer.
So haben Grüne, Unternehmen und Bad Ischler Rundschau den Fasching zum Anlass genommen eine erste Aktion zur Rettung des beliebten Stadtbuses zu setzen. Am Faschingsamstag und Faschingdienstag konnten Maskierte und Gäste mit dem bunt geschmückten Stadtbus gratis zum Einkaufen oder auch zum Faschingumzug in die Stadt und zurück fahren. Dabei wurden an große und kleine Naschkatzen Faschingkrapfen verteilt. Markus Reitsamer fasst zusammen: „Immer wieder wurde der Wunsch geäußert, nicht nur im Fasching auch in den nächsten Jahren weiter mit dem Stadtbus fahren zu können. Ganz nach dem Motto: Der Ischler Stadtbus darf nicht sterben!"
Artikel aus: planet - zeitung für politische ökologie (NR. 33 März/April 2004)
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- Soll dem Ischler StadtBUS wirklich das Licht ausgedreht werden?
Oder soll der Bus auch in den nächsten Jahren fahren?
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