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Unfallstrecke B145 in Bad Ischl

Markus Reitsamer <<< Markus Reitsamer


Fireworld <<< das Feuerwehr-Zuhause!

Bad Ischl Abbiegespur

GRÜNE sorgen für Verkehrs-Sicherheit!

Die Unfallstelle auf der B145 ist beseitigt!
Die Abbiegespuren sind endlich fertig!

>>> Einladung downloaden

Daher laden DIE GRÜNEN zu einem flotten
Verkehrs-Fest
sehr herzlich ein.

Datum: Donnerstag, 18.09.2008
ab 17:00 Uhr Pressebesichtigung der Abbiegespuren
ab 17:30 Uhr Beisammensein beim GH „Zum Bären“

Ort: Gasthaus „Zum Bären“ in Roith bei Bad Ischl

Auf Ihr/ Euer Kommen freuen sich NR DI Dr. Wolfgang Pirklhuber,
DIE GRÜNEN Bad Ischl und DIE GRÜNEN aus dem Bezirk Gmunden!

Rückfragehinweis: Dietmar Spöcker, GRÜNE OÖ, 0664 / 83 17 535



Mehr Sicherheit beim links abbiegen

>>>Artikel, im-salzkammergut vom 04.08.2008

Unfallhäufungsstelle wurde in einer Bauzeit von nur 2,5 Monaten entschärft
"Die Straßenmeisterei Bad Ischl hat in Zusammenarbeit mit der Brückenmeisterei Südwest in der Zeit vom 19. Mai bis 29. Juli 2008 zwei Linksabbiegespuren auf der B 145 Salzkammergut Straße im Bereich "Roith" hergestellt. Im Zuge der Bauarbeiten musste auch eine Brücke verbreitert werden", gibt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bekannt.

"Mit diesen beiden Linksabbiegespuren wurde ein besonders unfallträchtiger Straßenabschnitt entschärft. Nun können die ansässigen Betriebe einer uneingeschränkten Entwicklung entgegensehen", so der Baureferent des Landes Oberösterreich abschließend.

Betriebe zahlen mit
Die gesamten Umbaukosten betragen 169.000 Euro, wovon 114.000 Euro von den dort ansässigen Betrieben im Rahmen der Sachkosten aufgebracht werden müssen. In diesem Betrag ist auch die Deckschicht, die allerdings erst im Jahr 2009 aufgebracht werden kann, enthalten. Den Rest der Baukosten von 55.000 Euro trägt das Land Oberösterreich.



Verkehrsunfall auf Unfallhäufungsstelle B145 am 24.02.2008

Abbiegespur kommt noch vor dem Sommer 2008

>>>Artikel, Salzkammergut Rundschau vom 11.06.2008

  • Die >>>Bauarbeiten in Roith sollen schon in wenigen Wochen abgeschlossen sein.
    Schwerverkehr und jede Menge Pkws: nicht nur zu Stoßzeiten ist die B 145 stark befahren. In den vergangenen Jahren kam es hier in Roith immer wieder zu schweren Unfällen. Drei davon endeten sogar tödlich.

Zahlreiche Unfälle haben sich in den vergangenen Jahren an der B 145 in Roith ereignet. Drei Todesfälle gab es dabei alleine in den vergangenen fünf Jahren. Jetzt soll die Straße nach der Zwischenlösung mit dem Linksabbiegeverbot endgültig sicherer werden – und zwar durch Abbiegestreifen auf beiden Seiten, die schon Anfang Sommer fertig sein sollen.

Damit wurde das Projekt in Windeseile durchgezogen. Denn bis vor wenigen Monaten gab es weder ein Projekt noch eine Finanzierung. Markus Reitsamer, Obmann der Grünen Bad Ischl, freut sich, dass eines der grünen Wunschprojekte jetzt so rasch umgesetzt wird: „Ohne die Dokumentation der Feuerwehr, die alle Unfälle aufgezeichnet hat, ohne die Bürger, ohne unseren Druck und ohne die Unterstützung von Landesrat Hiesl und Landeshauptmann Pühringer hätte das nicht so schnell und so gut funktioniert“, sagt er. Dazu wurde der finanzielle Beitrag des Landes OÖ um 15.000 Euro auf 132.600 Euro erhöht. Grund dafür sind höhere Kosten für den Grund, der für die Abbiegespuren zur Verfügung gestellt werden muss.

Der Beitrag der sechs ansässigen Betriebe, BP Tankstelle, Gasthaus „Zum Bären“, Baufirma Stummer, Polizeistation, Firma Scheuringer und Postbusgaragen, bleibt gleich. Sie zahlen gemeinsam rund 152.600 Euro.



B145: Unfallhäufungsstelle in Bad Ischl wird durch Linksabbiegespuren entschärft

  • Gesamtkosten 318.000 Euro
  • Fertigstellung noch vor Sommer 2008

>>> Presseaussendung LH-Stv Franz Hiesl, 28.03.2008

Eine Unfallhäufungsstelle auf der B 145 in Bad Ischl soll durch Linksabbiegestreifen entschärft werden. Die Verhandlungen konnten nun positiv abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 318.000 Euro, die Fertigstellung soll noch vor dem Sommer 2008 erfolgen, gibt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl bekannt.

Insgesamt befinden sich in diesem unfallträchtigen Bereich 6 Betriebe (Tankstelle, Gasthaus "Zum Bären", Baufirma Stummer, Polizeistation, Firma Scheuringer, Postbusgaragen).

Die in Verhandlungen vereinbarte Verkehrslösung sieht nun wie folgt aus:
Es werden nun 2 Zufahrten, die jeweils mit einer Linksabbiegespur auf der B 145 Salzkammergut Straße abgesichert sind, errichtet. Die aus Richtung Gmunden gesehene erste Abbiegespur wird auf Höhe des Gasthauses liegen und dient sowohl dem Gasthaus, als auch der Tankstelle als Zufahrt. Die Zufahrt zur Tankstelle aus Richtung Gmunden kommend bleibt aufrecht, hier ist auch die Verbreiterung einer Brücke notwendig. Die zweite Abbiegespur liegt an der Grenze zwischen den Postgaragen und der Firma Stummer. Von dort aus wird der Verkehr zu den 4 Betrieben über eine ebenfalls geplante Aufschließungstraße verteilt. Für die Postgaragen wird außerdem eine Ausfahrt in Richtung Bad Ischl zur Verfügung gestellt.

Als nächsten Schritt werden die für die Umsetzung notwendigen Grundflächen einzulösen sein. Die Bauarbeiten wird die Straßenmeisterei Bad Ischl in Eigenregie durchführen. Die Bauarbeiten sollen noch vor dem Sommer fertig gestellt werden, informiert Hiesl.

Die Bau- und Grundeinlösungskosten werden entsprechend des vereinbarten Finanzierungsschlüssels wie folgt aufgeteilt:

- Gesamtkosten ......318.000 €
- davon übernimmt das Land OÖ 37%,
- die Gemeinde Bad Ischl 15% und
- die ansässigen Betriebe 48%.



Verkehrslösung für Unfallhäufungsstelle gefunden

Aussendung, 26.03.2008

Die Salzkammergut-Bundesstraße (B 145) im Ortsteil Roith in Bad Ischl gehört zu den fünf häufigsten Unfallstellen in Oberösterreich. Im Herbst des Vorjahres sah sich die Bezirkshauptmannschaft Gmunden gezwungen, ein Linksabbiegeverbot zu verordnen. Das Abbiegeverbot, von dem insgesamt zehn der dort angesiedelten Betriebe mit über 50 Mitarbeitern betroffen sind, hat für diese Betriebe verheerende Folgen. Die Bemühungen in einem groß angelegten Moderationsprozess, die Bezirkshauptmannschaft, das Land OÖ, die Stadtgemeinde Bad Ischl und die angrenzenden Unternehmen an einen Tisch zu bringen, haben nun offenbar Früchte getragen.

Kürzlich wurde eine Einigung bezüglich der Entschärfung der Unfallhäufungsstelle erzielt. Noch vor Beginn der Sommersaison 2008 wird diese durch die Errichtung von je einer Links-Abbiegespur im Bereich der Postgarage sowie einer im Bereich des Gasthauses „Zum Bären“ und der Tankstelle entschärft. Sowohl auf Seite der Behörden, als auch auf Seite der Unternehmen, die einen wesentlich Kostenanteil bei der Errichtung tragen werden, stieß diese Lösung auf große Zustimmung. Durch den Bau der beiden geplanten Linksabbiegespuren wird auch die wirtschaftlich bedrohliche Situation für die angrenzenden Unternehmen beendet und in diesem Ortsteil bleiben die über 50 Arbeitsplätze gesichert.



Zeit verstreicht ohne bauliche Maßnahmen
Der versprochene Linksabbiegestreifen im Ortsteil Roith (B 145) scheitert an der Gesamtlösung für die Unfallstrecke auf der Salzkammergut-Straße.
Vergangenen Sonntag passierte vor Bad Ischls Toren erneut ein Auffahrunfall.

>>>Artikel, Salzkammergut Rundschau vom 28.02.2008 (d.schausberger)

Trotz Geschwindigkeitsbegrenzung und Linksabbiegeverbot kracht es auf der Salzkammergutbundesstraße (B145) vor den Toren Bad Ischls im Ortsteil Roith nach wie vor. Am Sonntag, den 24. Februar 2008 kam es erneut zu einem Auffahrunfall. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Doch nicht nur die Autofahrer sind von der unbefriedigenden Verkehrslösung betroffen, auch die angrenzenden Betriebe klagen über die Situation. Jeder verlorene Tag bedeutet für Tankstellenpächter Peter Huemer und die Wirtsfamilie Atzlinger massive Umsatzeinbußen. Das Linksabbiegeverbot Richtung Ebensee verbietet potentiellen Kunden das Zufahren.

Verkehrslösung noch vor der Landesausstellung?
Nach den vielen schweren und zum Teil tödlichen Unfällen sah sich die Bezirkshauptmannschaft Gmunden durch steigenden öffentlichen Druck gezwungen ein Linksabbiegeverbot zu verhängen. Zusätzlich wurde ein 70 km/h-Tempolimit in beide Richtungen erlassen. „Seit dem Linksabbiegeverbot haben wir Umsatzrückgänge in der Höhe von über 300.000 Euro. Ich bin kurz vor dem Zusperren“, klagt Tankstellenpächter Peter Huemer. Aber das sei ihm mittlerweile auch egal, weil er mit Jahresende in den Ruhestand geht. Ebenfalls vom Linksabbiegeverbot betroffen ist der Gasthof zum Bären. „Wenn es bis zur Eröffnung der Landesausstellung keine Zufahrtsmöglichkeit zu unserem Gasthof gibt, gehen uns wichtige Einnahmen verloren. Dann können wir ebenfalls bald den Konkurs anmelden“, sagt Wirtin Elisabeth Atzlinger.

Die rasche Umsetzung des ersten Linksabbiegestreifens ist jetzt von der Finanzierungszusage der Stadtgemeinde Bad Ischl abhänging. Wie berichtet zahlt 77.000 Euro (35 Prozent) das Land und 95.000 Euro (44 Prozent) kommen von den Wirtschaftstreibenden an der Bundesstraße. Die restlichen 21 Prozent, sprich 45.000 Euro soll die Stadtgemeinde beisteuern. Für Bürgermeister Hannes Heide ist insbesondere die Umsetzung der zweiten Abbiegespur ein großes Anliegen. „Dort passieren die meisten Unfälle und durch das Linksabbiegeverbot haben Tankstelle und Gasthaus die massivsten Verdienstentgänge. Dort ist dringender Handlungsbedarf gegeben.“ Daher wolle er zuerst eine Gesamtlösung, bevor er die Beiteiligung am ersten Abbiegestreifen bestätigt.



Verkehrsunfall auf Unfallhäufungsstelle B145 am 09.08.2007


Anrainer und Gemeinde werden zur Kasse gebeten

  • Linksabbiegespuren sollen auf Todesstrecke (B 145) für mehr Sicherheit sorgen. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist die der Finanzierung.

>>>Artikel, Salzkammergut Rundschau vom 16.01.2008 (d.schausberger)

Die Salzkammergut-Strasse (B 145) im Ortsgebiet Roith gehört zu den fünf häufigsten Unfallstellen in Oberösterreich. Nun scheint eine Entschärfung der Unfallstrecke in greifbarer Nähe. Nach dem beidseitigen Tempolimit sollen Linksabbiegespuren für mehr Sicherheit an der Nordausfahrt von Bad Ischl sorgen. Die große Frage, die sich jetzt stellt, ist die der Finanzierung. Umsatzrückgänge in der Höhe von 280.000 Euro

Nach den vielen schweren und zum Teil tödlichen Unfällen sah sich die Bezirkshauptmannschaft Gmunden durch steigenden öffentlichen Druck gezwungen ein Linksabbiegeverbot zu verhängen. Zusätzlich wurde ein 70 km/h-Tempolimit in beide Richtungen erlassen. Zehn Betriebe mit rund 50 Mitarbeitern sind in diesem Abschnitt angesiedelt, einige davon schon jahrzehntelang. Das verordnete Abbiegeverbot, von dem vor allem Gasthaus und Tankstelle betroffen sind, hat für diese Betriebe bereits verheerende wirtschaftliche Folgen. „Seit dem Linksabbiegeverbot haben wir Umsatzrückgänge in der Höhe von 280.000 Euro. Ich bin kurz vor dem Zusperren“, klagt Tankstellenpächter Peter Huemer.

Gemeinderat Markus Reitsamer und die Wirtschaftskammer haben in mehreren Verhandlungsrunden mit den Betroffenen und den Behörden versucht, eine technische Verkehrslösung zu finden. Das Linksabbiegeverbot soll durch zwei Abbiegespuren ersetzt werden. Sowohl das Land mit Verkehrsreferent Franz Hiesl als auch die vier angrenzenden Betriebe – Post, Stumer Bau, Opel Scheuringer und die Weichselbaumer Stiftung – haben sich bereit erklärt, mehr als zwei Drittel der Kosten für die erste Linksabbiegespur zu übernehmen.

Ich bin kurz vor dem Zusperren PETER HUEMER, Tankstellenpächter

Gemeindeanteil über 45.000 Euro noch offen
77.000 Euro (35 Prozent) zahlt das Land und 95.000 Euro (44 Prozent) kommen von den vier Wirtschaftstreibenden. Die restlichen 21 Prozent, sprich 45.000 Euro soll die Stadtgemeinde beisteuern. „Mir liegt bis dato noch kein Projekt vor. Und wenn es so weit ist, müssen wir über die Gesamtsituation der Straßen in Bad Ischl reden“, sagt Ischls SPÖ-Bürgermeister Hannes Heide Richtung Verkehrslandesrat Franz Hiesl (ÖVP). Für Heide ist insbesondere die Umsetzung der zweiten Abbiegespur ein großes Anliegen. „Dort passieren die meisten Unfälle und durch das Linksabbiegeverbot haben Tankstelle und Gasthaus die massivsten Verdienstentgänge. Dort ist dringender Handlungsbedarf gegeben.“ Doch nach ersten Schätzungen soll die zweite Abbiegespur rund 500.000 Euro kosten. Bis dato ist jedoch niemand bereit für die Kosten aufzukommen.




B 145: Projekt für Linksabbiegestreifen wurde zeitgerecht fertiggestellt

Presse-Aussendung von LH.-STv. Hiesl vom 26.11.2007

Das Projekt für die Errichtung von 2 Linksabbiegespuren ist jetzt soweit gediehen und abgestimmt, dass alle betroffenen Betriebe bei der letzten Besprechung in der Wirtschaftskammer in Bad Ischl am 8.11.2007 zur technischen Lösung ihre Zustimmung gegeben haben, informiert Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl.
Als nächster Schritt steht die Ausverhandlung des Finanzierungsschlüssels, und zwar die der südlichen Zufahrt, bevor (Aufschließung der Post, etc.). Der Vertreter der Weichselbaumer Privatstiftung (Dr. Urbann) hat sich bereit erklärt, die Gespräche zu führen. Die Baukosten für diese Linksabbiegespur sowie für die interne Aufschließungs­straße werden auf rund 115.000 Euro geschätzt.
Die nördliche Linksabbiegespur bei der Zufahrt zur Tankstelle und zum Gasthaus ist von der Finanzierung her ein eigenes Projekt. Hier sind die Baukosten durch die Überbauung der Traun entsprechend höher. Einer groben Schätzung zufolge liegen die Kosten zwischen 300.000 und 500.000 Euro. Seitens der Landesstraßenverwaltung wird angeboten, die straßenbaulichen Maßnahmen auf der Seite der Tankstelle vorzu­nehmen.



Unfallstrecke in Bad Ischl

Antwort e-mail vom 13. September 2007
von LH Dr. Pühringer
auf ein >>> e-mail von
FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl vom 28. August bzw. 11. September 2007

Sehr geehrter Herr Reitsamer!

Gerne bestätige ich den Erhalt Ihres E-mails vom 11. September 2007 bezüglich Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit an der B 145 in Bad Ischl.

Ich habe mich wegen Ihres Briefes umgehend mit dem Straßenbaureferat des Amtes der Oö. Landesregierung als auch mit der Bezirkshauptmannschaft Gmunden in Verbindung gesetzt, auf Ihre Ausführungen hingewiesen und um möglichst rasche Umsetzung der bereits diskutierten Maßnahmen, wie Verordnung einer 70 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung sowie Errichtung einer Linksabbiegespur, gebeten.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Information gedient zu haben und verbleibe mit den besten Grüßen

Ihr
Dr. Josef Pühringer



FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl
Fraktion der GRÜNEN im Gemeinderat
Stadtamt Bad Ischl
A-4820 Bad Ischl

Sg. Herr
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Klosterstraße 7
A-4021 Linz

Bad Ischl, am 28. August 2007

Verkehrssicherheit in Bad Ischl: Menschenleben schützen!

Das umfangreiche „Verkehrssicherheitsprogramm Oberösterreich 2005 – 2010: Menschen schützen!“ enthält viele Vorschläge, wie die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren ist.

Ein wesentlicher Teilaspekt ist dabei sicherlich das Erkennen und Beseitigen von Unfallhäufungsstellen. Um die Verkehrssicherheit auch im Gemeindegebiet von Bad Ischl weiter zu verbessern, wurde - mit freundlicher Unterstützung der Kameraden der Feuerwehr Bad Ischl - eine solche Unfallhäufungsstelle/-strecke im Bereich der B 145 (Salzkammergut-Straße) besonders dokumentiert.

Auf einer relativ kurzen Strecke der B145, der Salzkammergutstraße bei Bad Ischl, kracht es in letzter Zeit fast am laufenden Band. Dieses Straßenstück zählt momentan zu den gefährlichsten Streckenabschnitten in ganz Oberösterreich. Von 2002 bis 2007 gab es in diesem Bereich bereits vier Todesopfer zu beklagen.

Nach einem weiteren Verkehrsunfall in diesem Bereich habe ich mich mit Schreiben vom 10. Juni 2007 an Herrn LH-Stv. und Verkehrslandesrat DI Erich Haider gewendet und ihn ersucht, er möge hier möglichst rasch für Abhilfe sorgen und diese Gefahrenstelle durch geeignete Maßnahmen entschärfen lassen.

Am 7. Juli 2007 ereignete sich in dem betreffenden Streckenabschnitt bei einem misslungenen Abbiegemanöver eines PKW-Lenkers ein weiterer Verkehrsunfall, welcher für den beteiligten Motorradfahrer tödlich endete. Am 17. Juli bereits ein weiterer VU mit 3 Verletzten. Am 9. August zuletzt noch ein schwerer VU mit 1 Schwerverletzten.

Die BH Gmunden hat zur Hintanhaltung von weiteren Unfällen in diesem Streckenbereich nunmehr in beiden Fahrtrichtungen das Hinweiszeichen „Achtung Unfallhäufungsstelle!“ anbringen lassen. Zusätzlich wurde ein Linksabbiegeverbot zum Gasthof Bärenwirt und zur Tankstelle verordnet. Nur in diesem Bereich wurde auch eine kurze Sperrlinie auf der Fahrbahn angebracht. Nicht betroffen von dieser Abbiegebeschränkung ist dabei allerdings die Zufahrt zur Polizeiinspektion Bad Ischl. Obwohl es gerade bei dieser Kreuzung bereits einen tödlichen VU gab. Nach einem misslungenen Linksabbiegemanöver einer PKW-Lenkerin und anschließendem Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, gelenkt vom bekannten Ischler Bäckermeister Rudolf Vogtenhuber am 6. Juli 2006, erlag dieser wenig später seinen dabei erlittenen schweren Verletzungen.

Schon seit 1991 besteht im besagten Streckenbereich aus Richtung Bad Ischl kommend eine Tempo-80-Beschränkung. In der Gegenrichtung kann aber nach wie vor auch mit 100 km/h gefahren werden – gute Straßenverhältnisse vorausgesetzt.

LH-Stv. Franz Hiesl hat in dieser Situation bereits klare Worte gefunden. So forderte er die zuständige BH Gmunden bereits mehrfach auf, als Sofortmaßnahme eine 70-km/h-Tempobeschränkung in diesem Unfallhäufungsbereich auch in der Gegenrichtung zu erlassen. Diese solle bis zur Realisierung des Abbiegestreifens Gültigkeit haben. Bisher wurde seinem Wunsch jedoch nicht nachgekommen.

Ein von LH-Stv. Hiesl in Auftrag gegebenes Projekt für die Verwirklichung von Linksabbiegespuren wird in etwa 2 Monaten vorliegen. Ein ganz klares Wort zur Entschärfung der Situation von LH-Stv. DI Erich Haider, Landesrat für Verkehrsrecht und Verkehrstechnik, steht bis dato leider noch aus.

Ich darf Sie als Landeshauptmann daher sehr eindringlich ersuchen - auch im Hinblick auf die bevorstehende Landesausstellung 2008 und dem damit zu erwartenden noch höheren Verkehrsaufkommen gerade auch in diesem Bereich – sich, unter Einbindung aller Betroffenen, sich insbesondere bei LH-Stv. Franz Hiesl und LH-Stv. DI Erich Haider für eine umfassende und nachhaltige Lösung für den gesamten Bereich dieser Unfallhäufungsstrecke einzusetzen.

Insbesonders ersuche ich Sie, nachfolgende Punkte einer wohlwollenden Prüfung zu unterziehen:

· rasche Realisierung eines 70-Km/h-Tempolimits in beiden Richtungen

· Radarkontrollen über einen längeren Zeitraum

· Erarbeitung von konkreten Plänen unter rechtzeitiger Einbindung aller Betroffenen

· Fertigstellung der Linksabbiegespuren noch vor Beginn der LA2008

Damit es - ganz im Sinne des Mottos: „Menschen schützen!“ - auf den Straßen in und um Bad Ischl in Zukunft speziell in diesem Streckenbereich keine weiteren Toten und Verletzte mehr geben möge.

Mit herzlichem Dank für ihre Bemühungen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl



Tempolimit für Ischls Todesstrecke

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 11.09.2007 (ebra)

Neben dem Linksabbiegeverbot verhängt die Bezirkszhauptmannschaft Gmunden auf der unfallträchtigen B 145 im Bad Ischler Stadtteil Roith jetzt auch eine 70-km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung in beiden Fahrtrichtungen. "Messungen haben zwar ergeben, dass die Kraftfahrer dort im Durchschnitt schon jetzt langsamer als 80 km/h fahren", sagt Bezirkshauptmann >>>Ing. Mag. Alois Lanz . "Wir möchten aber alle unsere Möglichkeiten ausschöpfen, um das gefährliche Straßenstück zu entschärfen."

Wichtiger ist aus Lanz' Sicht die Errichtung eines eigenen Linksabbiegestreifens. Hier gibt es bereits die Zusage der Landesregierung, möglichst rasch eine Lösung zu finden. Sobald die Linksabbiegespur verwirklicht ist, wird das Linksabbiegeverbot wieder aufgehoben, und auch die Tempofrage wird dann neu geregelt.



Wieder Auffahrunfall

>>>Meldung, Life Radio vom 04.09.2007

Wieder ist ein Auffahrunfall mit drei Verletzten auf der sogenannten Todesstrecke auf der B145 in der Ortschaft Roith bei Bad Ischl passiert - diese Meldung sorgt erneut für einen Aufschrei bei der Bürgerinitiative für die Entschärfung der Strecke. Die Anrainer fordern noch einmal mit Nachdruck ein 70 km/h Tempolimit und die versprochene Linksabbiege-Spur. Eine neue Geschwindigkeitsmessung nimmt ihnen allerdings den Wind aus den Segeln. Die gesamte letzte Augustwoche hat die BH gemessen, wie schnell Autofahrer die sogenannte Todesstrecke auf der B145 bei Roith passieren. Die meisten Lenker seien demnach nur zwischen 72 und 75 kmh gefahren, heißt es, außerdem sei ja bereits eine Linksabbiegespur geplant, so die BH. Der Grüne Bad Ischler Gemeinderat Markus Reitsamer allerdings zweifelt das Ergebnis an: Vier Todesopfer und viele Verletzte seit dem Jahr 2002 sprechen eine eindeutige Sprache: OT Reitsamer. Reitsamer fordert, nochmals unabhängige Tempomessungen mit einer fixen Radarstation und auch die Abstände sollten gemessen werden, denn es seien meist Auffahrunfälle, die in Roith Verletzte und Tote fordern.


Der Domino-Effekt

  • Drei Verletzte hat ein Auffahrunfall am 3. September 2007 auf der Salzkammergut-Strasse bei Roith gefordert.

>>>Salzkammergut Rundschau, 03.09.2007

Eine 75-jährige Autolenkerin aus Gallneukirchen fuhr am Montag Vormittag auf der Salzkammergutbundesstraße von Ebensee in Richtung Bad Ischl. In der Ortschaft Roith bremste sie gegen 10:30 Uhr ihren Wagen ab, um eine Gruppe von Fußgängern das Überqueren der Bundesstraße zu ermöglichen.

Das dürfte der nachkommende Fahrzeuglenker, ein 65-jähriger Pensionist aus Traun, gerade noch rechtzeitig gesehen haben. Er schaffte es sein Auto hinter der 75-Jährigen anzuhalten. Der dahinter fahrende 46-jährige Lenker aus Ebensee hatte einen zu hohen Geschwindigkeitsüberschuss – er krachte mit seinem Auto in den Wagen des Trauners, der wiederum auf das Auto der Gallneukirchnerin geschoben wurde.

Bei dem Auffahrunfall wurden drei Personen verletzt und mussten ins Landeskrankenhaus Bad Ischl eingeliefert werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand schwerer Sachschaden.



Antwortschreiben vom 03. September 2007
von Bezirkshauptmann
>>>Ing. Mag. Alois Lanz

auf ein >>> e-mail von
FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl

Sehr geehrter Herr Fraktionsobmann!

Vorweg darf ich die Gelegenheit nützen, um mich bei Ihnen einmal ausdrücklich dafür zu bedanken, dass Sie sich für die Verkehrssicherheit so entschieden einsetzen.

Zu den von Ihnen gestellten Fragen:

  • 1) Das Ergebnis der von mir beauftragten Messung liegt nunmehr vor. Die Messung erfolgte durchgehend von 23. August 2007 bis 30. August 2007. Die maßgeblichen Geschwindigkeiten betragen in Fahrtrichtung Bad Ischl 72 km/h, in Fahrtrichtung Ebensee 75 km/h. Das bestätigt die Daten aus der Messung vom Mai 2007 und zeigt, dass die Basis, die der fachlichen Beurteilung zu Grunde liegt, korrekt ist.
  • 2) Sie können gerne alle zum Thema vorliegenden Unterlagen einsehen. Ich stehe Ihnen für Gespräche selbstverständlich zur Verfügung.

Vor Ort wird das Linksabbiegeverbot von der Exekutive regelmäßig überwacht. Nach Ansicht aller Experten ist diese Maßnahme - bis eine Abbiegespur realisiert ist - am besten geeignet, weitere Tote und Verletzte zu vermeiden.

Ich versichere Ihnen, dass ich regelmäßig nachfrage, wie weit die zugesagte Planung der Linksabbiegespur gediehen ist. Ich bin zuversichtlich, dass auch die Finanzierungsfrage bald gelöst werden kann und darf Sie dazu um Ihrer Hilfe ersuchen.

Mit freundlichen Grüßen

Alois Lanz




Radarüberwachung und Gutachten
Unfallhäufungsstrecke auf der B 145, Ortschaft Roith, Bad Ischl

e-mail von FO GR Markus Reitsamer vom 03.09.2007 an BH Mag. Lanz

Sehr geehrter Herr BH Ing. Mag. Alois Lanz!

Im Zuge der Durchführung der Info-Versammlung auf der B145 im Gemeindegebiet von Bad Ischl haben Sie mir in einem persönlichen Telefonat zugesichert, umgehend die Aufstellung von stationären Radargeräten im Bereich der Unfallhäufungsstelle zu veranlassen.

Dabei sollte insbesonders die von den Verkehrsteilnehmern tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit nochmals für einen längeren Zeitraum objektiv festgehalten sowie der Modal Split erhoben werden. Auf das Vorhandensein eines solchen Radarüberwachungsgerätes der Firma Sierzega, welches sich im Besitz der Stadtgemeinde Bad Ischl befindet, habe ich hingewiesen.

  • Frage 1): Liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt dazu bereits konkrete Erkenntnisse vor?

Als Vertreter der BH Gmunden hat Herr Dr. Holzinger in einem Interview gegenüber dem TV Bad Ischl auf ein von der Behörde bezüglich der Geschwindigkeitssituation im Bereich der gegenständlichen Unfallhäufungsstelle erstelltes Fachgutachten Bezug genommen.

  • Frage 2): Kann in das angesprochene Fachgutachten Einsicht genommen werden?

Mit freundlichen Grüssen

FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl



Straßenblockade in Bad Ischl nach Unfallserie

  • Experten ringen bereits um Lösung

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 23.08.2007 (ebra)

BAD ISCHL. Rund 40 Demonstranten blockierten gestern die Salzkammergut-Bundesstraße in Bad Ischl. Sie forderten die Behörden auf, die gefährliche Stadtausfahrt im Norden der Stadt endlich zu entschärfen. Land und Bezirksbehörde reagierten bereits.

Kilometerlange Staus in beiden Fahrtrichtungen, schimpfende Berufsfahrer hinterm Lenkrad und Anrainer an der B 145, denen der Frust über die vielen Unfälle vor ihrer Haustür deutlich anzusehen war. Eine Stunde lang herrschte gestern Ausnahmezustand an Bad Ischls nördlicher Stadteinfahrt. Die städtischen Grünen hatten zu einer "Info-Veranstaltung" über die Ischler Problemmeile an Ort und Stelle geladen - sprich: zu einer Straßenblockade.

Dabei hatte die Landesregierung in den vergangenen Tagen bereits reagiert und Maßnahmen angekündigt. Über die Details muss offensichtlich aber noch verhandelt werden. VP-Straßenbaulandesrat Franz Hiesl fordert die Bezirksbehörde auf, in beiden Fahrtrichtungen Tempo 70 zu verhängen. Doch Bezirkshauptmann Alois Lanz bremst Hiesl: "Unsere Experten fürchten, dass der Verkehr dann zähflüssiger wird und Linksabbiegen erst recht erschwert wird."

Lanz pocht stattdessen (im Einklang mit allen Ischlern) auf die Errichtung einer Linksabbiegespur. Die fordert auch Hiesl, will die Kosten aber nicht alleine übernehmen. "Die Betriebe, um deren Zufahrten es geht, müssen mitzahlen", sagt er. "Und auch die Stadtgemeinde Bad Ischl ist hier gefordert." Während die Unternehmen ihre finanzielle Mithilfe bereits signalisiert haben, weist Hannes Heide, Bad Ischls Bürgermeister in spe, Hiesls Forderung zurück. "Das ist Sache des Straßenerhalters, und dies ist ganz klar das Land", sagt er.

Ganz anders klingt da sein VP-Gegenbewerber Johann Panhuber. "Alle sind jetzt gefordert", sagt er. "Und ich denke, Bad Ischl wird sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen können."

An Lösung wird gearbeitet
Hiesl lässt in den kommenden zwei Monaten Pläne zur Entschärfung der Situation erarbeiten. Ein Linksabbiegestreifen, so viel lässt sich jetzt schon sagen, wird das Kernstück des Maßnahmenpakets sein. Das Projekt wird dann vor Ort diskutiert, und wenn die Fragen der Finanzierung geklärt sind, werden die Pläne endlich umgesetzt. Bleibt zu hoffen, dass bis dahin niemand mehr auf dem gefährlichen Straßenstück sterben muss.



Veranstaltung B145 am 22.08.2007 Veranstaltung B145 am 22.08.2007
Veranstaltung B145 am 22.08.2007 Veranstaltung B145 am 22.08.2007

Keine weiteren Toten auf der Ischler Todesstrecke!

Presse-Info NR-Abg. DI Dr. Wolfgang PIRKLHUBER und GR Markus Reitsamer (GRÜNE) vom 22.08.2007

Die Salzkammergutstraße im Bereich von Bad Ischl ist eine der unfallträchtigsten Straßen in ganz Oberösterreich. Es sind immer wieder von Bad Ischl kommende Linksabbieger, die in beiden Fahrtrichtungen tödliche Unfälle auslösen. Von 2002 bis 2007 gab es in diesem Bereich vier Todesopfer zu beklagen. „Und es vergeht dabei fast keine Woche, in der es an dieser Stelle nicht kracht“, sagt Markus Reitsamer, Fraktionsobmann der Grünen im Gemeinderat von Bad Ischl.

Den zuständigen Behörden ist diese Unfallhäufungsstrecke seit Jahren bekannt und die bisher getroffenen Maßnahmen zur Verhütung weiterer Unfälle seien ausreichend – so präsentierte sich die Ansicht der Verkehrssachverständigen auch beim heutigen Lokalaugenschein.

Zuletzt hat die >>>Bezirkshauptmannschaft Gmunden nun zusätzlich ein Linksabbiegeverbot zum Gasthof Bärenwirt und zur Tankstelle verordnet. Auch eine Sperrlinie wurde noch gestern Nacht auf der Fahrbahn angebracht. Nicht betroffen von dieser Abbiegebeschränkung ist dabei allerdings die Zufahrt zur Polizeiinspektion Bad Ischl. Obwohl es gerade bei dieser Kreuzung bei einem misslungenen Linksabbiegemanöver bereits ein Todesopfer zu beklagen gab.

Schon seit 1991 besteht aus Richtung Bad Ischl kommend eine Tempo-80-Beschränkung. In der Gegenrichtung kann aber nach wie vor auch mit 100 km/h gefahren werden – gute Straßenverhältnisse vorausgesetzt.

Durch die Zunahme des Verkehrs sind aber die Unfälle gerade in diesem Bereich in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen. Nach dem letzten schweren Verkehrsunfall am 9. August 2007 sagen nicht nur die GRÜNEN: Es reicht! Die Unfallstrecke auf der B 145 in Roith bei Bad Ischl muss rasch entschärft werden!

Unter dem Motto: „Menschen schützen!“ fand daher heute Mittwoch von 11 bis 12 Uhr auf der Bundesstraße kurz vor Bad Ischl eine Versammlung statt. Dabei wurde von GR Markus Reitsamer (GRÜNE Bad Ischl) im Namen der Anwesenden u.a. gefordert:

· rasche Realisierung des 70-Km/h-Tempolimits in beiden Richtungen
· Radarkontrollen über einen längeren Zeitraum und
· Linksabbiegespuren.

Die >>>BH Gmunden will ab 23. August 2007 Radar-Messungen durchführen. Sollten dabei klare Tempoüberschreitungen aufgezeigt werden, kann über ein weiteres Tempolimit nachgedacht werden, so der Vertreter der BH Gmunden Dr. Holzinger.

Behörden müssen zum Schutz der Menschen endlich tätig werden
Auch eigene Abbiegespuren und andere baulichen Maßnahmen sind bereits seit Jahren angedacht. „Aber bisher ist nichts weiter geschehen“, kritisiert auch der für die Region zuständige Grüne NR-Abg. >>>Wolfgang Pirklhuber.

Straßenbaureferent und LH-Stv. >>>Franz Hiesl (ÖVP) hat bereits dezidiert als Sofortmaßnahme Tempo-70 in beiden Fahrtrichtungen gefordert. Ein Projekt für die Verwirklichung von Linksabbiegespuren wird in etwa 2 Monaten vorliegen. Nun sollte dazu auch ein klares Wort von LH-Stv. DI >>>Erich Haider (SPÖ), Landesrat für Verkehrsrecht und Verkehrstechnik folgen, wünschen sich Pirklhuber und Reitsamer.

Die Ziele sehen die beiden Grün-Politiker klar vor Augen:

· Menschen schützen!
· Keine weiteren Toten und Verletzten!
· Beseitigung dieser Unfallhäufungsstrecke durch nachhaltige Maßnahmen!
· Sicherheit und Menschenleben gehen vor Verkehrs-Flüssigkeit!

Bis zum Erreichen dieser Ziele werden nicht nur die GRÜNEN Bad Ischl mutig weiter kämpfen.


Anmerkung:
Die GRÜNEN Bad Ischl bedanken sich sehr herzlich bei den Kameraden der FF Bad Ischl für die Auflistung und Bereitstellung der aktuellen Unfalldaten und die gute Zusammenarbeit!

Feuerwehr Bad Ischl
Harald Leimer
Quelle: >>>Harald Leimer, Hauptfeuerwache FF Bad Ischl



Nein zum Tempolimit, Abbiegespur kommt

  • Politiker, Bürgerinitiative, Anrainer und Einsatzkräfte fordern beidseitige Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Nordausfahrt von Ischl. Der jüngste tödliche Unfall auf der B 145 in Roith. Ein Motorradfahrer erglag im Juli 2007 seinen Verletzungen.

>>>Salzkammergut Rundschau, 22.08.2007 (d.schausberger)

Die BH Gmunden blockt weiter ab. Ja zur Abbiegespur, nein zum Tempolimit. Die Todesstrecke auf der Salzkammergut Bundesstraße an der nördlichen Stadtausfahrt wird zwar mit einem Linksabbiegestreifen entschärft, ein sofortiges Tempolimit in beide Richtungen wird von der Bezirkshauptmannschaft Gmunden nach wie vor abgelehnt. Das ist das Ergebnis der Besprechung zwischen Behörden, Anrainer und Stadtpolitikern vergangenen Montag.

„Als Sofortmaßnahme sollte die Bezirkshauptmannschaft in beiden Richtungen 70-km/h-Tempolimits bis zur Realisierung der Abbiegespur erlassen“, fordert Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl. Auch die Anrainer und verantwortlichen Stadtolitiker drängen Bezirkshauptmann Alois Lanz auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Doch der Chef der Gmundner Verkehrsabeilung Günther Holzinger bremst die Forderungen: „Zuerst müssen wir die schriftlichen Stellungnahmen aller Anrainer abwarten, bevor wir nächste Schritte umsetzen können.“ Außerdem diene eine Geschwindigkeitsbeschränkung nicht unbedingt der Sicherheit, sagte Verkehrssachverständiger Hubert Laus. Er sieht im beidseitigen Tempolimit auch Nachteile: „Durch die Reduzierung der Geschwindigkeit entsteht ein Kolonnenverkehr. Dieser verursacht Probleme beim Ein- und Ausfahren und weitere Unfälle.“ Lanz kündigte als Sofortmaßnahme eine erneute Geschwindikgeitsmessung an der Unfallstelle an. „Anschließend wird über ein mögliches Tempolimit entschieden“, so Lanz.

Erst vor wenigen Tagen verhängte die BH Gmunden ein Linksabbiegeverbot, um damit die jahrelange Unfallserie (siehe Infobox) zu stoppen. Doch das Verbot blieb wirkungslos, viele Autofahrer ignorieren es einfach. Die Folge war der nächste Unfall vergangenen Sonntag. Bei der Stadtausfahrt versuchte ein 19-jähriger Wiener in Richtung BP-Tankstelle abzubiegen. Der Lenker dahinter konnte noch rechtzeitig reagieren. Drei weitere nachfolgende Autofahrer nicht. Es kam zu einem Auffahrunfall, an dem vier Pkw beteiligt waren.

„Das Linksabbiegeverbot wird jetzt durch eine Sperrlinie verstärkt“, kündigt Holzinger an. Das ist den Anrainern aber zu wenig. „So bekommen wir das Problem nie in den Griff“, sagt Peter Huemer, Pächter der Tankstelle. Der Verkehr, insbesondere der Schwerverkehr, habe dieses Jahr drastisch zugenommen. Laut Sachverständigen Laus passieren täglich über 10.000 Fahrzeuge die Unfallstelle. „Die Straße kommt mittlerweile an seine Leistungsgrenze“, räumte er ein. Der eindringliche Appell von Anrainern und Stadtpolitikern – zumindest ein Tempolimit auf Probe zu errichten – wird von den Verkehrsexperten weiterhin hinausgeschoben. Straßenblockade von elf bis zwölf Uhr

Obwohl das Land bereits einen Abbiegestreifen in Aussicht gestellt hat , rufen die Grünen Bad Ischlm am Mittwoch, den 22. August 2007 zwischen 11 und 12 Uhr zu einer >>>Kundgebung am gefährlichen Straßenstück auf. Eine Stunde lang wird dabei die Straße blockiert. „Wir wollen keine Versprechungen, wir wollen, dass die Verantwortlichen endlich handeln“, sagt Grünen-Obmann Markus Reitsamer.



Unfallhäufungsstelle auf B 145 in Bad Ischl soll durch Abbiegespur entschärft werden

  • LH-Stv. Hiesl: Fordere als Sofortmaßnahme Tempo 70 in beiden Fahrtrichtungen

Die Unfallhäufungsstelle an der B 145 an der nördlichen Stadtausfahrt von Bad Ischl soll möglichst rasch entschärft werden. Der Auftrag für die Projektierung eines Linksabbiegestreifens wurde bereits erteilt. Im Wesentlichen sollen eine oder zwei Linksabbiegespuren gebaut werden. Der Verkehr der Betriebe soll mittels Parallelstraßen herangeführt werden.

>>>Landeskorrespondenz Nr. 191 vom 21. August 2007

(LK) Die Unfallhäufungsstelle an der B 145 an der nördlichen Stadtausfahrt von Bad Ischl soll möglichst rasch entschärft werden, kündigt Landeshauptmann-Stellvertreter >>>Franz Hiesl an. Konkret fordere ich als Sofortmaßnahme Tempo 70 in beiden Fahrtrichtungen, gleichzeitig habe ich bereits den Auftrag für die Erstellung einer Abbiegespur erteilt, gibt Hiesl bekannt.
Als Sofortmaßnahme sollte die Bezirkshauptmannschaft in beiden Richtungen 70-km/h-Tempolimit bis zur Realisierung der Abbiegespur erlassen.
Den Auftrag für die Projektierung eines Linksabbiegestreifens habe ich bereits erteilt. Allerdings brauchen wir dazu Grundstücksflächen von den Betrieben, die an der Straße liegen, zeigt >>>Hiesl auf.
Im Rahmen einer Besprechung am Montag, den 20. Oktober 2007 vor Ort wurden bereits Lösungsmöglichkeiten in Form einer Studie auf Basis eines Orthofotos vorgestellt. Im Wesentlichen sollen eine oder zwei Linksabbiegespuren gebaut werden. Der Verkehr der Betriebe soll mittels Parallelstraßen herangeführt werden. Die Betriebe selbst müssen hohes Interesse an einer baulichen Lösung haben, weil bei einer weiteren Steigerung des Verkehrsaufkommens das Zu- und Abfahren wegen zu hoher Gefahr nicht mehr möglich sein wird, stellt Hiesl klar.
Innerhalb von zwei Monaten wird nun ein entsprechendes Projekt seitens des Büros Sterkl ausgearbeitet werden. Dieses werden wir dann vor Ort zur Diskussion stellen, kündigt Hiesl an. Gleichzeitig wird versucht, die Beschilderung (Wegweisung und Verkehrszeichen) zu optimieren. Als Sofortmaßnahme fordere ich aber die Erlassung einer 70-km/h-Tempobeschränkung. Diese soll bis zur Realisierung des Abbiegestreifens Gültigkeit haben, so Hiesl.



Gefährliche Salzkammergutstrasse

>>>Meldung, Life Radio vom 21.08.2007

Am laufenden Band kracht es auf der B145, der Salzkammerstraße bei Bad Ischl. Dieses Straßenstück zählt zu den zwei gefährlichsten im ganzen Bundesland. Jetzt hat Straßenbaulandesrat Franz Hiesl auf die Hilferufe der Bevölkerung reagiert. Es soll sich etwas ändern und das sofort, sagt Hiesl nach einem Lokalaugenschein in Bad Ischl. Als Akutmaßnahme soll an der nördlichen Stadtausfahrt künftig in beiden Fahrtrichtungen Tempo 70 gelten. Allerdings nur so lange bis auch die geforderte Linksabbiegespur eingerichtet wird. Die ist vom Land schon in Auftrag gegeben worden - ein entsprechendes Projekt wird innerhalb der nächsten 2 Monate ausgearbeitet. Gleichzeitig wird versucht die Beschilderung zu verbessern, also konkret Wegweisung und Verkehrszeichen. Schlussendlich liegt es jetzt aber an der Gmundner Bezirkshauptmannschaft, hier Schritte zu setzen. Hiesl macht darauf aufmerksam, dass auch das Engagement der anliegenden Betriebe gefragt ist, darunter die Polizeiinspektion der Kaiserstadt.

Am Mittwoch, den 22. August 2007 findet an genau dieser Stelle übrigens eine >>>Kundgebung gegen das unfallträchtige Straßenstück statt. Die B145 wird zwischen 11 und 12 Uhr total gesperrt sein.



Schon wieder Auffahrunfall in Ischl

  • B 145 ist am 20. August 2007 zweimal blockiert

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 21.08.2007 (ebra)

BAD ISCHL. Ein Linksabbiegeverbot hilft nichts, wenn es die Autofahrer ignorieren. Am Sonntag krachte es neuerlich an Bad Ischls nördlicher Stadtausfahrt im Stadtteil Roith. Zum Glück gab es diesesmal nur Leichtverletzte.
Erst vor wenigen Tagen verhängte die Gmundner Bezirkshauptmannschaft ein Linksabbiegeverbot auf der Salzkammergut-Bundesstraße im Ortsteil Roith, um damit eine jahrelange Unfallserie zu stoppen.

Auffahrunfall mit vier Autos
Umsonst. Am Sonntag gab es wieder einen Unfall. Ein 19-jähriger Wiener dürfte das Verbotsschild übersehen haben. Bei der Stadtausfahrt versuchte er, in Richtung BP-Tankstelle abzubiegen und bremste sein Fahrzeug ab. Der Lenker dahinter konnte noch rechtzeitig reagieren. Drei weitere nachfolgende Autofahrer nicht. Es kam zu einem Auffahrunfall, an dem vier Pkw beteiligt waren. Vier Personen, darunter drei Kinder, mussten ins LKH Bad Ischl, zum Glück wurden sie nur leicht verletzt.
Obwohl die Landesregierung bereits die Schaffung eines Linksabbiegestreifens in Aussicht gestellt hat, rufen die Grünen morgen zwischen 11 und 12 Uhr zu einer Kundgebung am gefährlichen Straßenstück auf. Eine Stunde lang wird dabei die Straße blockiert. "Wir wollen keine Versprechungen, wir wollen, dass die Verantwortlichen endlich handeln", sagt Grünen-Obmann Markus Reitsamer.

Ebenfalls für den gesamten Verkehr gesperrt ist die Salzkammergut-Bundesstraße morgen von 16 bis 20 Uhr zwischen Kaiser-Franz-Josef- und Bartlkreuztunnel im Gemeindegebiet von Ebensee. Ursache sind notwendige Schlägerungsarbeiten an der Felswand des Sonnsteins.



LR Hiesl verspricht Entschärfung von Ischls gefährlichstem Straßenstück

  • Die Landesregierung reagiert auf Kritik aus dem Salzkammergut und will Bad Ischls unfallträchtigstes Straßenstück mit einem Linksabbiegestreifen entschärfen.

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 14.08.2007 (ebra)

Die von Bad Ischlern angekündigte Blockade der B 145 an der nördlichen Stadtausfahrt von Bad Ischl, wo beim Linksabbiegen seit Jahren immer wieder furchtbare Unfälle passieren, scheint Wirkung zu zeigen: VP-Straßenbaulandesrat Franz Hiesl kündigte gestern gegenüber Land & Leute Maßnahmen an, um Bad Ischls gefährlichstes Straßenstück zu entschärfen.

Tempo 70 und Abbiegespur
"Als Sofortmaßnahme sollte die Bezirkshauptmannschaft in beiden Richtungen 70-km/h-Tempolimit erlassen", sagt Hiesl. "Wir beabsichtigen, einen Linksabbiegestreifen zu errichten. Allerdings brauchen wir dazu Grundstücksflächen von den Betrieben, die an der Straße liegen. Die Firmen müssen außerdem in neue Zufahrten investieren." Hiesl glaubt nicht, dass sich die sechs Unternehmen querlegen. "Wir haben deren Zufahrten überprüft und sind draufgekommen, dass zwei Zufahrten illegal sind. Diese Firmen sind deshalb ohnehin gezwungen, ihre Zufahrten neu zu regeln."

Das am Freitag (als provisorische Sofortmaßnahme) verhängte Linksabbiegeverbot kommt einigen der Betrieben teuer zu stehen. "Wir erleiden dadurch Kundenrückgänge von rund 40 Prozent", sagt Peter Huemer, Betreiber der BP-Tankstelle in Roith. Rückgängig soll auch das Geschäft vom Gasthaus "Zum Bären" sein.



Grüner Aufruf zur Straßenblockade nach jüngstem Unfall auf der B 145

  • Nach dem jüngsten Unfall an der Nordausfahrt von Bad Ischl wird der Ruf nach einer Entschärfung des Straßenstücks immer lauter. Weil Linz bisher nicht reagierte, kündigen die Ischler nun Protestmaßnahmen an.

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 13.08.2007 (ebra)

Sechs verletzte Personen, eine davon schwer, forderte am Donnerstag der jüngste Verkehrsunfall auf der Salzkammergut-Bundesstraße B145 an der Bad Ischler Ortsausfahrt in Roith. Nur wenige Wochen nach einem tödlichen Unfall an der gleichen Stelle (Bereich Autobusbahnhof, Polizei, BP-Tankstelle) geht den Bad Ischlern nun die Geduld aus.
Bereits seit mehreren Wochen fordert eine Bürgerinitiative die Entschärfung von Bad Ischls gefährlichstem Straßenstück. Die rund 200 Aktivisten verlangen einen Linksabbiegestreifen, ein 70-km/h-Tempolimit und eine rigorose Radarüberwachung.
Unmittelbar nach dem jüngsten Unfall verhängte Bezirkshauptmann Alois Lanz ein Linksabbiegeverbot. "Das ist nur eine erste Maßnahme", sagt Lanz. "Besser wäre ein Linksabbiegestreifen, aber das ist Sache des Landes."
Bereits vor mehreren Wochen haben die Bad Ischler Grünen in einem >>> Schreiben vom 9. Juni 2007 die für die B145 verantwortliche Landesregierung zum Handeln aufgefordert. Diese verwies bislang nur auf die Bezirksbehörde. Um den Druck auf die Regierung zu steigern, haben die Bad Ischler Grünen in Reaktion auf den jüngsten Unfall nun eine >>>Kundgebung für 22. August angekündigt. Dabei wird die Bundesstraße eine Stunde lang blockiert.

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Spiel mit Leben

  • Das Abbiegeverbot ist keine endgültige Lösung.

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 13.08.2007 (ebra)

Kaum jemand hat noch einen Überblick darüber, wie viele Tote und Verletzte es an der Salzkammergut Bundesstraße im Bad Ischler Stadtteil Roith bereits gegeben hat. Offensichtlich ist nur eins: Wer an der nördlichen Stadtausfahrt links abbiegen möchte, bringt sich und andere in Lebensgefahr. Den letzten Toten gab es am 7. Juli 2007, der letzte Schwerverletzte wurde am 9. August 2007 abtransportiert.
In Bad Ischl ist das Problem seit langem bekannt. Trotzdem konnten bisher weder Einsatzkräfte noch Politiker noch eine Bürgerinitiative die zuständigen Behörden dazu bewegen, etwas zu unternehmen. Stattdessen wird die Angelegenheit zwischen Landesregierung und Bezirksbehörde hin- und hergeschoben.
Jetzt hat Bezirkshauptmann Mag. Alois Lanz den Kreis durchbrochen und ein Linksabbiegeverbot verhängt. Das hilft fürs Erste, ist aber keine dauerhafte Lösung - was auch Lanz weiß. Die einzig sinnvolle Maßnahme wäre ein Linksabbiegestreifen, für dessen Errichtung die Landesregierung zuständig ist. Sich aber offensichtlich nicht fühlt.



Verkehrsunfall Mitterweissenbach B145 am 01.08.2007

Nächster schwerer Unfall an der B 145

  • Erst Anfang Juli gab es an Bad Ischls gefährlichster Straßenstelle, an der nördlichen Stadtausfahrt B 145, auf Höhe des Autobusbahnhofs, einen tödlichen Unfall.

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 10.08.2007 (ebra)

Gestern krachte es dort schon wieder. Ein Autofahrer, der in Richtung Ebensee unterwegs war, wollte bei einer Tankstelle links abbiegen. Ein hinter ihm fahrender Lastwagen fuhr gegen das Fahrzeug. Die nachkommende Lenkerin eines Kleintransporters wollte noch auf die Gegenfahrbahn ausweichen, streifte dort ein entgegenkommendes Auto und fuhr schließlich gegen das Heck des Lastwagens. Ihr Beifahrer wurde dabei eingeklemmt, musste von der Feuerwehr befreit werden und erlitt schwere Verletzungen. Zwei weitere Personen wurden unbestimmten Grades verletzt.

Die Grünen, die seit längerem eine Entschärfung des Straßenstücks fordern, kündigten noch gestern Protestmaßnahmen an. "Wir schauen nicht mehr länger zu, notfalls blockieren wir die Straße", sagt Grünen-Obmann Markus Reitsamer.

Siehe: >>>Info-Veranstaltung auf der B145 am 22. August 2007

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Sechs Verletzte nach Auffahrunfall in Roith bei Bad Ischl

  • Sechs Verletzte, darunter ein Schwerverletzter: Das ist die Bilanz eines Auffahrunfalls am 8. August 2007 in Bad Ischl.

>>>Artikel, OÖNachrichten vom 10.08.2007

Ausgelöst hat die Karambolage ein 70-jähriger Australier. Von Bad Ischl kommend in Richtung Ebensee unterwegs, wollte der Lenker in der Ortschaft Roith links zu einer Tankstelle abbiegen. Aufgrund des Gegenverkehrs musste er auf dem rechten Fahrstreifen anhalten.

Trotz Vollbremsung: Lkw fuhr auf das Auto auf
Der nachkommende Lkw mit Anhänger, gelenkt von einem 32-jährigen Forstarbeiter aus Gosau, konnte jedoch trotz einer Vollbremsung nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den stehenden Pkw auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralles ca. 32 Meter weit nach vorne geschleudert. Die im Auto des Pensionisten mitfahrenden Insassen (65, 70 und 71 Jahre alt) wurden dabei verletzt. Der Pensionist sowie der Lenker des Lkw-Zuges blieben unverletzt.

Pensionist wurde in Klein-Lkw eingeklemmt
Eine 39-jährige Verkäuferin aus Edt bei Lambach, die mit einem Klein-Lkw hinter dem Lkw-Zug herfuhr, dürfte den Auffahrunfall zu spät wahrgenommen haben. Sie versuchte zwar noch, am Lkw links vorbeizufahren, prallte aber in der Folge mit der rechten Vorderseite gegen den Anhänger. Die Lenkerin und ihre 13-jährige Beifahrerin kamen mit leichten Verletzungen davon; im Gegensatz zu jenem 73-jährigen Gunskirchner, der ebenfalls im Klein-Lkw mitfuhr: der Pensionist wurde im total zertrümmerten Führerhaus eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften der Feuerwehren Bad Ischl, Mitterweißenbach und Pfandl mit Bergescheren geborgen werden.

Die insgeasmt sechs Verletzten wurden nach der Erstversorgung in das LKH Bad Ischl eingeliefert. Der schwer verletzte Pensionist wurde mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus C6" in das UKH Salzburg geflogen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand zum Teil Totalschaden.



tödlicher Verkehrsunfall auf Unfallhäufungsstelle B145 am 07.07.2007

Todesstrecke liegt in Landesstatistik vorne

>>>Salzkammergut Rundschau, 08.08.07 (d.schausberger)

Die Salzkammergut-Bundesstraße (B 145) im Ortsgebiet Roith ist nicht nur das gefährlichste Straßenstück von Bad Ischl, sondern zählt auch zu den fünf häufigsten Unfallstellen in Oberösterreich. Das ergab die Analyse der der Unfallorte im Zeitraum Jänner bis einschließlich Juli 2007.

Schriftliches Ersuchen für Linksabbiegspur
Die 89 tödlichen Unfalle im heurigen Jahr ereigneten sich an 84 verschiedenen Straßenstellen. Lediglich fünf dieser Straßenstellen, das sind rund sechs Prozent aller Unfallstellen, sind bereits aus der Vergangenheit als Unfallhäufungspunkte bekannt. Darunter ist eben die Salzkammergut-Bundesstraße in Roith bei Kilometer 56,560, wo sich erst am 7. Juli dieses Jahres ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete.

Aufgrund des Analyseberichts der Bezirkshauptmannschaft Gmunden erging nun ein schriftliches Ersuchen an den zuständigen Bau-Landesrat >>>Franz Hiesl, dort eine Linksabbiegespur zur Vermeidung weiterer Unfälle errichten zu lassen. Vergangenen Montag wurden die betroffenen Anrainer im Gespräch mit Fachleuten über die die Möglichkeiten einer Linksabbiegespur oder eines Linksabbiegeverbotes informiert. Mit dem Verbot würde die Frequenz der angrenzenden Gewerbebetriebe drastisch verschlechtert. „Die Entscheidung soll noch diesen Sommer fallen“, versichert Bezirkshauptmann Alois Lanz.



Behörden reagieren auf Druck der Öffentlichkeit

  • Teilerfolg in der Verkehrsdebatte: Eine Linksabbiegespur auf der Todesstrecke zwischen Roith und Bad Ischl scheint möglich.

>>>Salzkammergut Rundschau, 18.07.07 (d.schausberger)

Nach dem >>> tödlichen Motorradunfall am 7. Juli 2007 auf der Salzkammergut Bundesstraße in Roith trafen sich Exekutive, Vertreter der Gemeinde und Verkehrsexperten zu einem Lokalaugenschein an der Unglücksstelle und diskutierten die Möglichkeiten für die Verbesserung der Sicherheit. Dem ist eine >>> Analyse der vielen Verkehrsunfälle in den vergangenen Jahren von GRÜNEN-Gemeinderat Markus Reitsamer vorausgegangen.

Kosten- und Platzgründe sind das Hauptproblem
Zusammen mit den Anrainern und der Stadtgemeinde soll noch diesen Sommer über eine Abbiegespur entschieden werden. „Ich werde in meinem Bericht an Verkehrslandesrat Erich Haider die Abbiegespur dringend empfehlen“, so Bezirkshauptmann Alois Lanz im Gespräch mit der Salzkammergut Rundschau. Bislang scheiterte die Umsetzung an Kosten- und Platzgründen. Als Sofortmaßnahme wurden zusätzliche Gefahrenzeichen „Achtung Unfallhäufungspunkt“ aufgestellt.

Raserei, zunehmender Verkehr und die Unachtsamkeit der Autolenker machen die B 145 zwischen Kreuzstein und der BP Tankstelle zum gefährlichsten Straßenstück in Bad Ischl. „Dort wird allgemein viel zu schnell gefahren“, sagt Polizist Helmut Schiffel, der regelmäßig vor Ort Verkehrskontrollen durchführt. „Autofahrer und Motorradfahrer ignorieren die 80km/h Beschränkung und das Überholverbot Richtung Ebensee.“ Die Notwendigkeit für eine Geschwindigkeitsbeschränkung in beide Richtungen ist laut Schiffel und Verkehrsstadtrat Johannes Streibl unbedingt gegeben. „Mit einer Abbiegespur und einer Geschwindigkeitsbeschränkung in beide Fahrtrichtungen würde das gefährliche Straßenstück auf jeden Fall entschärft werden“, so Streibl, der als Vorsitzender des Verkehrsausschusses bereits Anfang des Jahres die Verbesserungen bei der Bezirkshauptmannschaft beantragte.

"Auf dem Straßenstück wird allgemein zu schnell gefahren", POLIZIST HELMUT SCHIFFEL

Nach Rücksprache mit den Verkehrsexperten ist Bezirkshauptmann Lanz jedoch gegen eine beidseitige Geschwindigkeitsbeschränkung. „Aus fachlicher Sicht ist diese nicht gegeben und würde den Verkehrsfluss auf der stark befahrenen Straße beeinflussen.“

"Anlass für eine Beschränkung der Geschwindigkeit in beide Seiten ist aus fachlicher Sicht nicht gegeben", BEZIRKSHAUPTMANN ALOIS LANZ

Eine Abbiegespur für alle Anrainer
Die Umsetzung und Finanzierung der Abbiegespur ist noch zu klären. Die betroffenen Anrainer wie Autohaus, Polizeidienstselle, Busgarage, Gasthaus und Tankstelle sollen über eine gemeinsame Abbiegespur versorgt und der Verkehr intern verteilt werden. Dazu wird es im August ein gemeinsames Treffen vor Ort geben.



Antwortschreiben vom 18. Juli 2007
von Bezirkshauptmann

>>>Ing. Mag. Alois Lanz

Sehr geehrter Herr Gemeinderat!

Herzlichen Dank für Ihre Information über einen weiteren Verkehrsunfall auf der B145 im Bereich der Ortschaft Roith bei Bad Ischl.

Zum Hergang dieses Verkehrsunfalls darf ich Sie aus dem Polizeibericht informieren:

Demnach hat eine Fußgängerin mit einem Fahrrad versucht, die Fahrbahn zu überqueren und ist in der Fahrbahnmitte wieder umgekehrt. Das erste herankommende Fahrzeug hat deswegen angehalten, das zweite und das dritte herankommende Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten. Sie sind auf die jeweiligen Vorderfahrzeuge aufgefahren.

Die Unfallstelle liegt nicht unmittelbar in dem Bereich, der als Unfallhäufungsstelle dokumentiert wurde, sondern ist bei Straßenkilometer 56,250 und damit 350 m nach der Tankstelle Richtung Ebensee.

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie darüber informieren, dass ich gestern das Ergebnis unserer Untersuchungen auftragsgemäß an Herrn Landeshauptmann-Stellvertreter DI Erich Haider übermittelt habe.

Ich darf Ihnen vorweg den wesentlichen Inhalt bekannt geben:

  • Wie bereits in meinem Schreiben an Sie vom 9. Juli 2007 angekündigt, wurden die Warntafeln "Unfallhäufungsstelle" in beiden Fahrtrichtungen angebracht. Die Einrichtung einer Linksabbiegespur wird empfohlen. Um allen Beteiligten die Dringlichkeit dieser Maßnahme deutlich zu machen, wird sofort ein Verfahren zur Verhängung von Linksabbiegeverboten eingeleitet.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Alois Lanz



tödlicher Verkehrsunfall auf Unfallhäufungsstelle B145 am 07.07.2007

Wieder tödlicher Motorradunfall auf Ischls Todesstrecke

  • Nach dem tragischen Unfall werden die Rufe nach einer raschen und effektiven Verkehrsregelung wieder lauter.

>>>Salzkammergut Rundschau, 11.07.07 (d.schausberger)

BAD ISCHL: Das gefährlichste Strassenstück Bad Ischls, zwischen Kalkwerkkurve und Kreuzstein, forderte am Samstag, dem 7. Juli 2007 erneut ein Todesopfer.

Der von Bad Ischl kommende Autofahrer Alexander S. übersah beim Einbiegen zur Tankstelle vermutlich den entgegenkommenden Motorradfahrer Martin A. Der prallte daraufhin gegen die rechte Fahrzeugseite des Autos, stürzte und verlor dabei seinen Sturzhelm. Im Krankenhaus erlag er seinen Verletzungen.

Den Worten müssen rasch Taten folgen
Nach diesem tragischen Unfall wird der Ruf nach einer baldigen Verkehrsberuhigung der Strecke wieder lauter. Besonders Gemeinderat und Grünen-Obmann Markus Reitsamer, der schon lange auf die Umfallhäufung auf dieser Strecke hinweist, fordert in einem >>> e-mail an LHStv. LR DI Erich Haider und den Gmundner Bezirkshauptmann Ing. Mag. Alois Lanz, dass spätestens jetzt etwas geschehen müsse. Darüber sind sich auch alle Betroffenen einig.

Doch den großen Worten der Verantwortlichen (im Gespräch sind vor allem zwei mögliche Lösungen: die Errichtung einer Abbiegespur oder ein generelles Abbiegeverbot) sind bis heute keine Taten gefolgt. Lediglich zwei Verkehrsschilder warnen vor den Linksabbiegern. Sieht man sich allerdings die Unfallbilanz der vergangenen Jahre an, muss man deren Wirksamkeit stark in Frage stellen: mehr als zehn leichte und schwere Unfälle ereigneten sich alleine auf diesem Streckenabschnitt der B 145, mehrere endeten tödlich. Für welche Lösung man sich also letztendlich auch entscheidet, allen Verkehrsteilnehmer(inne)n ist zu wünschen, dass rasch eine Lösung gefunden wird, um weitere schwere Unfälle in Zukunft zu verhindern.



Antwortschreiben vom 09. Juli 2007
von Bezirkshauptmann
>>>Ing. Mag. Alois Lanz

auf ein >>> e-mail von
FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl

Sehr geehrter Herr Gemeinderat !

Ich habe Ihr >>> Schreiben vom 9. Juni 2007, das mir der Herr Landeshauptmann-Stellvertreter DI Erich Haider mit dem Ersuchen um Prüfung und Stellungnahme weitergeleitet hat, zum Anlass genommen, die aufgezeigte Unfallhäufungsstelle neuerlich überprüfen zu lassen, um zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen.

Die bisher gesetzten Maßnahmen (80 km/h Beschränkung, Überholverbot, 1 Gefahrenzeichen "5 Linksabbieger", 2 Gefahrenzeichen mit "Achtung Linksabbieger") sind möglicherweise nicht ausreichend.

Heute war ein - geplanter - Lokalaugenschein mit Exekutive, Vertretern der Stadtgemeinde und Verkehrsexperten. Dem ist eine Analyse der Unfälle der letzten Jahre vorausgegangen.

Das Ergebnis ist, dass sofort - zusätzlich zu den schon vorhandenen Verkehrszeichen - in jeder Fahrtrichtung ein Verkehrsschild "Unfallhäufungsstelle" angebracht wird.

Darüber hinaus wird die Errichtung einer Linksabbiegespur empfohlen. Die Umsetzung und Finanzierung dieser Maßnahme ist noch zu klären.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Information gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Alois Lanz



Schon wieder tödlicher Verkehrsunfall auf Unfallstrecke B145 in Bad Ischl

e-mail von FO GR Markus Reitsamer vom 09.07.2007

Sehr geehrter Herr LHStv. LR DI Erich Haider!
Sehr geehrter Herr BH Ing. Mag Alois Lanz!

Anbei der >>> Bericht über einen weiteren tragischen Verkehrsunfall auf der B145 im Bereich der Ortschaft Roith bei Bad Ischl. Dieser Vorfall zeigt meines Erachtens einmal mehr die dringende Notwendigkeit, umgehend festzustellen, welche Maßnahmen zur Verhütung weiterer Unfälle im Bereich dieser Unfallhäufungsstelle ergriffen werden können. Als unfallverhütend festgestellte Maßnahmen sind meiner Ansicht nach danach unverzüglich zu verwirklichen.

Mit der Ersuchen um Antwort verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen

FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl



Unfall Vogtenhuber

Ende der Todesstrecke? Abbiegespur soll helfen

>>>Salzkammergut Rundschau vom 27.06.2007, (d.schausberger)

  • BH Gmunden prüft Entschärfung von gefährlichem Straßenstück auf der B 145 in Bad Ischl

Raserei, zunehmender Verkehr und die Unachtsamkeit der Autolenker machen die Salzkammergut Bundesstraße zwischen Kalkwerkkurve und Kreuzstein zum gefährlichsten Straßenstück in Bad Ischl. In den vergangenen Jahren ereigneten sich mehr als zehn leichte und schwere Unfälle – leider auch mit tödlichem Ende für die Beteiligten. Vor allem beim Linksabbiegen kommt es immer wieder zu Unfällen. Erst im vergangenen Jahr musste Feuerwehrmann Rudolf Vogtenhuber hier sein Leben lassen.

  • Mehr Sicherheit durch Abbiegespur
    Eine wirksame Maßnahme für die Verbesserung der Verkehrssicherheit sei eine durchgehende Linksabbiegespur auf Höhe der Busgaragen und der Polizeidienststelle, sind sich Anrainer, Verkehrstechniker und auch >>>Bezirkshauptmann Alois Lanz einig. Die Umsetzung scheiterte bislang an Kosten- und Platzgründen. Leidtragende waren die vielen Unfallopfer.

Nur ein „kleiner“ Schritt zur Entschärfung der Unfallstrecke sind die zwei im vergangen Jahr montierten Gefahrenzeichen „Achutung Linksabbieger“. Diese werden von den meisten Autolenker aber ingoriert. „Die derzeitige Situation ist nicht zufriedenstellend. Das Straßenstück ist nach wie vor eine gefährliche und problematische Stelle“, bestätigt Bezirkhauptmann Alois Lanz.

  • Wer zahlt mit? Land, Gemeinde, Anrainer?
    Dieser wurde von Verkehrslandesrat Erich Haider in einem Schreiben jezt angewiesen, das Straßenstück auf seine Unfallhäufigkeit erneut zu untersuchen und Maßnahmen für eine höhere Verkehrssicherheit zu ergreifen. „Der benötigte Grünstreifen für eine Linksabbiegespur ist im privaten Besitz“, erläutert Lanz das Problem in der Umsetzung. „Jetzt müssen wir prüfen, ob Stadtgemeinde, Land oder auch die ansässigen Unternehmen bereit wären, mitzuzahlen.“ Ein letzte Möglichkeit wäre laut Bezirkshauptmann ein Linksabbiegeverbot.

Vorausgegangen war ein >>> Schreiben des Grünen-Obmanns Markus Reitsamer an die Landesregierung mit der Bitte, das unfallträchtige Straßenstück zu entschärfen.



Verkehrsunfall

Gefährlichstes Straßenstück in Ischl soll sicherer werden

OÖnachrichten vom 20.06.2007, (ebra)

BAD ISCHL. Verkehrslandesrat Erich Haider (SP) hat die Bezirkshauptmannschaft Gmunden in einem >>>Schreiben angewiesen, die Salzkammergut-Bundesstraße B 145 im Bad Ischler Ortsgebiet Roith auf ihre >>>Unfallhäufigkeit zu untersuchen und Maßnahmen für eine höhere Verkehrssicherheit zu ergreifen.

Vorausgegangen war ein >>> Schreiben des Grünen Obmanns Markus Reitsamer an die Landesregierung mit der Bitte, das unfallträchtige Straßenstück zu entschärfen. Laut Reitsamer und auch laut Angaben der städtischen >>>Feuerwehr ist die B 145 auf Höhe der Busgaragen und der Polizeidienststelle der gefährlichste Straßenabschnitt in Bad Ischl. In den vergangenen Jahren hat es dort mehr als zehn schwere Autounfälle mit mehreren Todesopfern gegeben. Vor allem beim Linksabbiegen kommt es immer wieder zu Unfällen.



Verkehrsunfall

Antwortschreiben vom 12. Juni 2007
von OÖ LHStv.
>>>LR DI Erich Haider
Landesrat für Verkehrsrecht und Verkehrstechnik

auf einen >>> Brief von
FO GR Markus Reitsamer
GRÜNE Bad Ischl

Betreff: Gefahrenstelle an der B145


Sehr geehrter Herr Gemeinderat!

Ich habe Ihr Schreiben vom 9. Juni 2007 erhalten, in dem Sie eine Zusammenstellung der >>>Freiwilligen Feuerwehr über Verkehrsunfälle an der B145 im Bereich der Ortschaft Roith übermitteln.

Ich habe die Unterlagen an die Bezirkshauptmannschaft Gmunden weitergeleitet. Ich habe ersucht, diese >>>Unfallhäufungsstelle nochmals zu untersuchen und Maßnahmen zu ergreifen, damit es zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich kommt.

Mit freundlichen Grüßen
LHStv. LR Erich Haider e.h.



Verkehrsunfall

Brief
vom 09. Juni 2007
an OÖ LHStv.
>>>LR DI Erich Haider
Landesrat für Verkehrsrecht und Verkehrstechnik
Klosterstraße 7
A-4021 Linz

Verkehrssicherheit in Bad Ischl: Menschen schützen!

Das umfangreiche >>>Verkehrssicherheitsprogramm Oberösterreich 2005 – 2010 pdf-Datei - Menschen schützen!“ enthält eine Reihe von Vorschlägen, um die Zahl der Verkehrsunfälle und besonders der dabei zu Schaden kommenden Menschen zu reduzieren.

Ein wichtiger Teilbereich ist dabei sicherlich das Erkennen von >>>Unfallhäufungsstellen. Um die Verkehrssicherheit auch im Gemeindegebiet von Bad Ischl weiter zu verbessern, wurde mit freundlicher Unterstützung der Kameraden der >>>Feuerwehr Bad Ischl eine solche >>>Unfallhäufungsstelle an der Bereich B 145 (Salzkammergut-Straße) besonders dokumentiert.

Ganz nach dem Motto: “Menschen schützen!“ sollte hier möglichst rasch für Abhilfe gesorgt und diese Gefahrenstelle durch geeignete Maßnahmen entschärft werden.

Ich darf sie als zuständigen Verkehrsreferenten daher sehr eindringlich ersuchen - auch im Hinblick auf die bevorstehende Landesausstellung 2008 und dem damit einhergehenden höheren Verkehrsaufkommen gerade auch in diesem Bereich – sich für eine umgehende Lösung der Problematik einzusetzen.


Mit herzlichem Dank für ihre Bemühungen verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

FO GR Markus Reitsamer e.h.
GRÜNE Bad Ischl

TOP

Anlage:

Verkehrsunfälle im Zeitraum 2000 - 2007
Bereich B 145, Salzkammergut-Straße
Strkm 55,700 bis 57,700
Gemeinde Bad Ischl, Ortschaft Roith

Es sind nur jene Verkehrsunfälle aufgelistet, bei denen aufgrund deren Schwere der Einsatz der Hilfskräfte der Feuerwehr erforderlich war. Diese Auflistung enthält keine Ereignisse, bei denen der Einsatz der Feuerwehr nicht erforderlich war.

Feuerwehr Bad Ischl
Harald Leimer
Quelle: >>>Harald Leimer, Hauptfeuerwache FF Bad Ischl
Quelle: >>>DORIS Unfallstatistik



Verkehrsunfall Roith 090807

  • 09.08.2007 B 145, Roith, schwerer Verkehrunfall
    Wiederum ereignete sich auf der B 145, der Salzkammergut Straße, in der Ortschaft Roith (Gemeinde Bad Ischl) ein schwerer Verkehrsunfall – just wieder an jener Stelle, an der sich bereits zahlreiche und am 7. Juli 2007 ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete.
    Um 11.52 Uhr wurden die Kameraden der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl von der OÖ Landeswarnzentrale zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut Straße, mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Die sich gerade im Gerätehaus der FF Bad Ischl befindlichen Kameraden veranlassten daraufhin sofort die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte und so wurden die Kameraden der FF Mitterweißenbach und Pfandl mittels Pager zur weiteren Unterstützung angefordert.
    Beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr (KDOF und SRF Bad Ischl) fand man 3 beteiligte Fahrzeuge (PKW, Klein-LKW und LKW) in einem Unfall verwickelt. Die verletzten Personen wurden bereits von den Besatzungen von 4 SEW des Roten Kreuzes sowie des NEF Bad Ischl versorgt. Eine Person war noch im Fahrzeug eingeklemmt. Sofort wurde unter Verwendung von hydraulischen Rettungsgeräten mit der Befreiung der verletzten Person begonnen.
    In der Zwischenzeit traf auch der alarmierte Rettungshubschrauber „Christopherus“ am Einsatzort ein, der von einem Beamten der Polizeiinspektion Bad Ischl eingewiesen wurde. Mittlerweile konnte die eingeklemmte Person des Klein-LKW aus dem Unfallwrack befreit und den anwesenden Notärzten zur weiteren Versorgung übergeben werden.
    Nach Abtransport der verletzten Unfallbeteiligten durch das Rote Kreuz wurde mit den Aufräumungsarbeiten begonnen und die Unfallfahrzeuge von einem verständigten Abschleppunternehmen abtransportiert bzw. der LKW auf einem Parkplatz abgestellt.
    Nach Durchführung der Arbeiten konnte die Straße von den anwesenden Beamten der Polizeiinspektion Bad Ischl, die auch die Unfallaufnahme durchführten, wieder freigegeben werden.
    Die B 145, der Salzkammergut Straße, war während der Dauer des Einsatzes für den gesamten Verkehr gesperrt. Es gab keine örtliche Umleitung.


Verkehrsunfall Roith 170707

  • 17.07.2007, B 145, Roith, Verkehrsunfall mit 3 verletzten Personen
    Wegen ausgelaufenen Mineralöls (!) auf der B 145, der Salzkammergut Straße, in der Ortschaft Roith wurden heute um 08.59 Uhr die Kameraden der Hauptfeuerwache der FF Bad Ischl von der Polizeiinspektion Bad Ischl über die OÖ Landeswarnzentrale alarmiert.
    Beim Eintreffen des ersten Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr musste jedoch festgestellt werden, dass man zu einem Auffahrunfall mit 3 beteiltigten Kraftfahrzeugen gerufen wurde, der sich bereits einige Zeit vorher ereignet hatte. 3 verletzten Personen waren bereits von den Sanitätern des Roten Kreuz versorgt und ins LKH Bad Ischl eingeliefert worden. Auch die verständigten Abschleppunternehmen waren bereits vor Ort und 1 Unfallfahrzeug bereits abtransportiert.
    Sofort wurden zur Unterstützung noch weitere Kameraden, die sich bereits im Gerätehaus der FF Bad Ischl befanden, zur Unfallstelle beordert. Von den Kameraden der FF Bad Ischl wurden die sich noch auf der Fahrbahn befindlichen, schwer beschädigten Fahrzeuge zur Seite geschafft, die in weitere Folge durch die anwesenden Abschleppunternehmen abtransportiert wurden. Weiters wurden die ausgetretenen Flüssigkeiten mittels Ölbindemittel gebunden sowie die Fahrbahn gereinigt.
    Die B 145, die Salzkammergut Straße, war während der Dauer des Einsatzes gesperrt bzw. nur erschwert passierbar. Von der FF Bad Ischl waren 11 Mann mit KDOF, SRF, RLF-A 2000 und LAST eingesetzt.
    Einsatzende: 09.40 Uhr.



  • 07.07.2007 B 145, Strkm 56,6, tödlicher Verkehrsunfall
    Zu einem Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut Straße, in der Ortschaft Roith wurden heute um 14.25 Uhr die Kameraden der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl von der Polizeiinspektion Bad Ischl alarmiert.
    Ein Autolenker war auf der Fahrt von Richtung Bad Ischl in Richtung Ebensee. Auf Höhe der sich in der Ortschaft Roith befindlichen Tankstelle wollte dieser vermutlich links abbiegen. Dabei übersah er einen aus Richtung Ebensee kommenden Motorradfahrer, der in weiterer Folge frontal gegen den Personkraftwagen prallte.
    Beim Eintreffen der alarmierten Kräfte der Feuerwehr wurde der schwer verletzte Zweiradfahrer bereits von der Besatzung des NEF Bad Ischl sowie dene Sanitätern des Roten Kreuzes Bad Ischl versorgt.
    Die Kameraden der FF Bad Ischl kümmerten sich in der Zwischenzeit um die Unfallfahrzeuge bzw. unterstützten die Arbeiten des Notarztes bzw. der Sanitäter. Weiters wurde der im Anflug an den Einsatzort befindliche Notarzthubschrauber „Christopherus 14“ von der Feuerwehr eingewiesen.
    Da aufgrund der instabilen Kreislaufsituation des Verunglückten ein Transport mit dem Notarzthubschrauber nicht möglich war, wurde dieser mit dem vor Ort befindlichen SEW des RK Bad Ischl ins LKH Bad Ischl transportiert, wo er in weiterer Folge seinen Verletzungen erlag.
    Die FF Bad Ischl nahm noch die Reinigung der Fahrbahn sowie die Bergung der Unfallfahrzeuge vor, die anschließend von einem inzwsichen verständigten Abschleppunternehmen abtransportiert wurden. Die B 145, die Salzkammergut Straße, war während der Dauer des Einsatzes für den gesamten Verkehr gesperrt. Es gab keine örtliche Umleitung.
    Von der FF Bad Ischl waren 19 Mann mit KDOF, SRF, RLF-A 2000 und LAST eingesetzt. Einsatzende: 15.35 Uhr.


  • 06.06.2007: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 56,650
    Zu einem Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut Straße, wurden heute die Kameraden der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl um 17.24 Uhr von der OÖ Landeswarnzentrale alarmiert.
    Die Kameraden der FF Bad Ischl rückten mit KDOF, SRF, RLF-A und LAST zum angegebenen Einsatzort aus. Ungefähr auf der Höhe der Polizeiinspektion Bad Ischl war eine Lenkerin mit ihrem Kraftfahrzeug auf ein vor ihr haltenden PKW, der sich zum Linksabbiegen ordnungsgemäß eingereiht hat, aufgefahren.
    Durch den heftigen Aufprall wurde der Kofferraum des ersten Fahrzeuges stark deformiert und die Kraftstoffleitung beschädigt, wodurch Dieselkraftstoff austrat.
    Die verletzte Lenkerin wurde bereits von den anwesenden Sanitätern des Roten Kreuzes versorgt und anschließend ins Landeskrankenhaus Bad Ischl eingelifert.
    Die Einsatzkräfte der FF Bad Ischl nahmen die Bergung der verunfallten Kraftfahrzeuge vor. Weiters musste die Fahrbahn gereinigt sowie der austretende Treibstoff gebunden bzw. der restliche Tankinhalt abgepumpt werden. Während der Dauer des Einsatzes musste die B 145, die Salzkammergut Straße, für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Einsatzende: 18.12 Uhr.


  • 01.05.2007: B 145, Roith, Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall, 56,650
    Um 15.51 Uhr wurden die Kameraden der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut Straße, in der Ortschaft Roith.
    Die Kameraden rückten mit KDOF, TLF-A 4000 und SRF zum Einsatzort aus. Hier musste die Fahrbahn nach einem Auffahrunfall gereinigt werden. Nach ca. 30 Minuten konnte wieder ins Gerätehaus einrückt werden. Insgesamt waren 14 Mann im Einsatz. Einsatzende: 16.15 Uhr.


Feuerwehr Bad Ischl

  • 10.10.2006: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 56,600
    Zu einem Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut Straße, wurden heute die Kameraden der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl um 11.04 Uhr von der OÖ Landeswarnzentrale alarmiert.
    In der Ortschaft Roith, Gemeindegebiet Bad Ischl, ereignete sich heute knapp vor 11.00 Uhr ein Verkehrsunfall in dem die Lenker mehrerer Fahrzeuge sowie ein Motorradlenker verwickelt waren. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte der FF Bad Ischl wurden 3 verletzten Personen bereits von den anwesenden Sanitätern von 2 SEW des Roten Kreuzes versorgt.
    Nach der Aufnahme des Unfalls durch die erhebenden Beamten der Polizeiinspektion Bad Ischl nahmen die Kameraden der Hauptfeuerwache die Bergung des verunfallten Kfz bzw. Motorrades sowie die Reinigung der stark verunreinigten Fahrbahn vor. Die Unfallfahrzeuge wurden von einem verständigten Abschleppunternehmen abtransportiert sowie die Bundesstraße abschließend durch die Kehrmaschine des Städtischen Wirtschaftshofes endgereinigt.
    Während der Dauer des Einsatzes war die B 145, die Salzkammergut Straße, für den gesamten Verkehr gesperrt. Es kam zu umfangreichen Stauungen in beiden Fahrtrichtungen. Von der FF Bad Ischl waren 20 Mann KDOF, SRF, RLF-A 2000 und LAST im Einsatz. Einsatzende: 12.05 Uhr.


  • 30.07.2006: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 56,600
    Zu einem Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut Straße, wurden heute um 16.40 Uhr die Kameraden des 1. Bereitschaftszuges der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Ischl von der OÖ Landeswarnzentrale alarmiert.
    Auf Höhe des Gasthauses „Zum Bären“ kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Auffahrunfall, bei dem 4 Personenkraftwagen verwickelt waren. Dabei wurden 2 Personenkraftwagen erheblich beschädigt.
    Die Kameraden des alarmierten Bereitschaftszuges der FF Bad Ischl nahmen die Reinigung der Fahrbahn vor, sodass die Bundesstraße nach knapp einer halben Stunde wieder ungehindert passierbar war.
    Von der FF Bad Ischl waren 18 Mann mit KDOF, RLF-A 2000 und SRF im Einsatz. Die Salzkammergut Straße war während der Dauer der Aufräumarbeiten nur einspurig befahrbar. Einsatzende 17.10 Uhr.


  • 06.07.2006: B 145, Roith, tödlicher Verkehrsunfall, 56,650
    Zu einem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut-Straße, in der Ortschaft Roith wurden heute die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl und Mitterweißenbach gerufen. Auf Höhe der Polizeiinspektion Bad Ischl waren 2 Personenkraftwagen aus bisher ungeklärter Ursache frontal zusammengeprallt.
    Um 17.44 Uhr wurden die Hilfskräfte der Feuerwehren zu diesem Unfall alarmiert und rückten mit insgesamt 4 Einsatzfahrzeugen (KDOF, SRF, RLF-A 2000, LAST und KLF) zum Einsatzort aus. Die bereits anwesenden Sanitäter des Roten Kreuzes sowie der anwesende Notarzt des mittlerweile eingetroffenen Notarzthubschraubers „Christopherus“ aus Salzburg versorgten bereits die verletzten Personen, vor allem den Lenker eines der beteiligten Kraftfahrzeuge.
    Leider erlag der Lenker des Personenkraftwagens noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen; die Fahrerin des zweiten Kraftwagens wurde vom Roten Kreuz ins Landeskrankenhaus Bad Ischl eingeliefert.
    Die Kameraden der FF Bad Ischl und Mitterweißenbach nahmen anschließend die Bergung der verunfallten Kraftfahrzeuge vor, die von einem verständigten Abschleppunternehmen abtransportiert wurden. Im Anschluß daran wurde die Fahrbahn gereinigt, bevor die Einsatzkräfte wieder in ihre Gerätehäuser einrücken konnten. Von der FF Bad Ischl waren 17 Mann mit KDOF, SRF, RLF-A 2000 und LAST und von der FF Mitterweißenbach 6 Mann mit KLF bis 19.05 im Einsatz. Die B 145, die Salzkammergut Straße, war während der Dauer des Einsatzes nur einspurig befahrbar - es kam zu kurzen Rückstauungen.

Verkehrsunfall

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Feuerwehr Bad Ischl

  • 12.12.2005: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 56,600
    Ein Zusammenstoß zweier Lastkraftwagen auf der B 145, der Salzkammergut Straße, in der Ortschaft Roith, Gemeinde Bad Ischl löste heute knapp nach 13.00 Uhr einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Ab 13.08 Uhr wurden die Funkmeldeempfänger der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Pfandl, Bad Ischl und Mitterweißenbach ausgelöst und zur Hilfeleistung zu diesem Verkehrsunfall angefordert.
    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr fand sich folgende Situation vor: Ein Lastkraftwagen war frontal gegen ein zweites Schwerfahrzeug geprallt. Aufgrund des heftigen Aufpralles schlug der fast volle Treibstofftank eines LKW leck und der Inhalt ergoss sich auf die Fahrbahn. Die Lenker blieben gottlob unverletzt.
    Vom Einsatzleiter der Feuerwehr wurde als Erstmaßnahme das großflächige Aufbringen von Ölbindemittel veranlasst. Inzwischen wurde von den Beamten der Polizeiinspektion Bad Ischl die Wasserrechtsbehörde bei der Bezirkshauptmannschaft Gmunden von diesem Ereignis in Kenntnis gesetzt, die daraufhin ihrerseits einen Amtssachverständigen für Hydrologie vom Amt der OÖ Landesregierung alarmierte und zum Einsatzort beorderte. Weiters musste festgestellt, dass geringe Treibstoffmengen über das Kanalsystem in die Traun gelangten.
    Zur Errichtung einer Ölsperre auf dem Traunfluß wurde daher vom Einsatzleiter PBKDT ABI Franz Hochdaninger um 13.39 Uhr die Alarmierung der FF Ebensee über die Einsatzleitstelle „Florian Bad Ischl’“ angeordnet und mit der Errichtung einer Sperre auf der Traun beauftragt. Weiters wurde zur Unterstützung die Kehrmaschine des Wirtschaftshofes der Stadtgemeinde Bad Ischl angefordert. Der massive Kraftstoffaustritt wurde durch das Aufbringen von fast 1.000 Kilogramm Ölbindemittel gebunden und anschließend dem Altstoffsammelzentrum Bad Ischl zur fachgerechten Entsorgung übergeben. Die Einsatztätigkeiten bzw. die vom Einsatzleiter getroffenen Sofort- und Abwehrmaßnahmen wurden vom mittlerweile anwesenden Amtsachverständigen des Amtes der OÖ Landesregierung kontrolliert bzw. die weitere Vorgehensweise festgelegt.
    Weiters war Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Robert Benda an der Einsatzstelle anwesend. Nachdem alle erforderlichen Maßnahmen zur Abwehr einer Wasserverunreinigung des Traunflusses durchgeführt worden waren, wurde die Bergung der verunfallten Lastkraftwagen in Angriff genommen. Diese gestaltete sich aufgrund der massiven Beschädigungen äußerst langwierig und schwierig. Zusätzlich wurde zur Unterstützung ein Abschleppwagen der Fa. Pappas Salzburg angefordert. Von den eingesetzten Feuerwehren Bad Ischl, Mitterweißenbach, Pfandl und Ebensee waren insgesamt 55 Mann mit 11 Einsatzfahrzeugen eingesetzt.
    Die B 145, die Salzkammergut Straße, war während der Erstphase des Einsatzes für den gesamten Verkehr gesperrt. In weiterer Folge konnte die Straße einspurig für den PKW-Verkehr freigegeben werden; der Schwerverkehr musste großräumig ausweichen. Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehreinsatzkräfte konnte ein grosser Umweltschaden vermieden werden. Einsatzende: 18.30 Uhr.

Eingesetzte Mannschaften und Geräte: FF Bad Ischl mit 28 Mann und KDOF, MTF, RLF-A 2000, SRF und LAST; FF Mitterweißenbach mit 3 Mann und KLF; FF Pfandl mit 15 Mann und KDOF und LFB-A2; FF Ebensee mit 9 Mann und KLF, ÖL und LAST.


  • 01.12.2005: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 55,850
    Um 13.28 Uhr wurden die Kameraden der Hauptfeuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Ein Lastkraftwagen war auf der B 145, der Salzkammergut Straße, im Gemeindegebiet von Bad Ischl, Ortschaft Roith, aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Personenkraftwagen kollidiert.
    Bei diesem Zusammenstoss wurde die Lenkerin des PKW in ihrem Wagen eingeklemmt und deren Beifahrer unbestimmten Grades verletzt. Von den alarmierten Kräften der FF Bad Ischl, die nach 4 Minuten mit SRF und RLF-A 2000 zum Einsatzort ausrückten, wurde die Bergung der eingeklemmten Person unter Zuhilfenahme von hydraulischen Rettungsgeräten durchgeführt und dem anwesenden Notarzt bzw. den Sanitätern des Roten Kreuz Bad Ischl zur weiteren Versorgung bzw. zum Abtransport ins LKH Bad Ischl übergeben. Von der Feuerwehr wurden anschließend noch die Reinigung der Fahrbahn vorgenommen bzw. das Unfallwrack einem angeforderten Abschleppunternehmen zum Abtransport übergeben.
    Von der FF Bad Ischl waren 23 Mann mit KDOF, MTF, SRF, RLF-A 2000, TLF-A 4000 und LAST im Einsatz. Weiters waren das RK Bad Ischl, NEF Bad Ischl sowie 3 Sektorstreifen der Polizei am Unfallort anwesend. Die B 145, die Salzkammergut Straße, war während der Dauer des Einsatzes für den gesamten Verkehr gesperrt, wodurch es zu kurzfristigen Stauungen kam. Einsatzende 14.30 Uhr.


Feuerwehr Bad Ischl

  • 07.08.2004: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 56,900
    Um 05.56 Uhr wurden die Kameraden der FF Bad Ischl, Hauptfeuerwache mittels Funkmeldeempfänger zu einer Menschenbergung bei einem Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut-Straße, im Ortsteil Roith von der OÖ Landeswarnzentrale in Linz alarmiert. Ein Lenker war mit seinem PKW auf der Fahrt von Bad Ischl in Richtung Ebensee als er aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam, daraufhin ins Schleudern geriet und sich in weiterer Folge überschlug.
    Beim Eintreffen der Feuerwehr war der verletzte Lenker bereits geborgen und wurde von den Sanitätern des Roten Kreuz Bad Ischl bzw. dem Notarzt des NEF-Teams Bad Ischl versorgt und anschließend ins LKH Bad Ischl eingeliefert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen in der Zwischenzeit die Bergung des verunfallten Fahrzeuges vor, welches auf einem nahegelegenen Firmenparkplatz abgestellt wurde. Im Anschluß daran wurde noch die Fahrbahn gereinigt, bevor der Fahrzeugverkehr wieder passieren konnte. Insgesamt waren 20 Mann der Hauptfeuerwache der FF Bad Ischl mit KDOF, SRF, RLF-A 2000 und MTF im Einsatz. Einsatzende: 06.30 Uhr.


Feuerwehr Bad Ischl

  • 20.10.2002: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 56,630
    Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut Straße, im Ortsteil Roith des Gemeindegebietes Bad Ischl wurden heute um 07.28 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl und Mitterweißenbach von der OÖ Landeswarnzentrale alarmiert. 2 Lenker waren mit ihren Personenkraftwagen aus bisher ungeklärter Ursache auf der B 145, beim Straßenkilometer 56,6, frontal gegen einander geprallt. Dabei wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt und getötet. Der Lenker des zweiten Fahrzeuges erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.
    Der Tote wurde mittels hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Unfallwrack geborgen und vom Bestattungsunternehmen abtransportiert. Der zweite Lenker konnte durch die bereits anwesenden Sanitäter des Roten Kreuzes geborgen werden.
    Es folgte die Bergung der Unfallfahrzeuge, die einem Abschleppunternehmen zum Abtransport übergeben wurden. Im Anschluss wurde die Fahrbahn mit Ölbindemittel bestreut und gereinigt. Während des Einsatzes war die B 145 für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine Freigabe der Bundesstraße erfolgte wieder um 08.20 Uhr. Von der FF Bad Ischl waren 26 Mann mit 5 Einsatzfahrzeugen (KDOF, RLF-A 2000, TLF 2000 Trupp, SRF und LAST) und von der FF Mitterweißenbach 11 Mann mit 1 Einsatzfahrzeug (KLF) bis 08.25 Uhr im Einsatz.


"tödlicher Verkehrsunfall auf Unfallhäufungsstelle B145 am 25.01.2002

  • 25.01.2002: B 145, Roith, tödlicher Verkehrsunfall, 57,700
    Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 145, der Salzkammergut-Straße, knapp nach der Ausfahrt Bad Ischl (Fahrtrichtung Ebensee) wurde heute die Freiwillige Feuerwehr Bad Ischl um 17.15 Uhr alarmiert. Ein aus Richtung Ebensee kommender PKW-Lenker kam aus bisher unbekannter Ursache von seinem Fahrstreifen ab, fuhr auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen einen entgegenkommenden, Richtung Ebensee fahrenden, Personenkraftwagen. Alle Insassen der Unfallfahrzeuge wurden dabei in den total demolierten Autowracks eingeklemmt.
    Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der FF Bad Ischl, die mit KDOF, SRF, RLF-A und TLF 2000 Trupp, LFB-A und LAST ausgerückt waren, standen die 2 verunfallten, völlig zerstörten Fahrzeuge, ca. 30 m voneinander entfernt. Es wurde sofort mit der Bergung der eingeklemmten Fahrzeuginsassen begonnen, wobei beide hydraulischen Rettungssätze verwendete werden mussten. Leider konnte bei einer Beifahrerin vom anwesenden Notarzt nur der bereits eingetretene Tod festgestellt werden. Beide Fahrzeuglenker wurden schwerst verletzt und vom Roten Kreuz in das Landeskrankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Nach der Menschenrettung wurde die Bergung der Unfallfahrzeuge vorgenommen, die anschließend einem Abschleppunternehmen zum Abtransport übergeben wurden.
    Die während der Zeit des Einsatzes für den gesamten Verkehr gesperrte B 145 wurde anschließend noch gereinigt, bevor die Straße um 18.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Bei diesem Einsatz waren insgesamt 29 Mann der FF Bad Ischl eingesetzt. Einsatzende: 18.15 Uhr.


Feuerwehr Bad Ischl

  • 19.10.2001: B 145, Roith, Verkehrsunfall, 56,550
    Zu einem spektakulären Verkehrsunfall kam es heute knapp nach 13.00 Uhr auf der B 145, der Salzkammergutstraße, in der Ortschaft Roith bei Bad Ischl, zu welchem die FF Bad Ischl um 13.11 Uhr alarmiert wurde. Ein mit 4 Personen besetzter, sich im Überholvorgang befindlicher Pkw rammte einen aus einer Tankstellenausfahrt kommenden Geländewagen, welcher in Richtung Bad Ischl fahren wollte. Durch die Wucht des Anpralles überschlug sich der Pkw und schlitterte auf dem Dach noch ca. 40 m, bis er schließlich zum Stillstand kam.
    Aus den schwer beschädigten Fahrzeugen wurden 5 leicht verletzte Personen geborgen und vom Roten Kreuz und dem anwesenden Notarzt erstversorgt und ins Landeskrankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten die Bergung des verunfallten Personenkraftwagens durch, das von einem Abschleppunternehmen abtransportiert wurde, und nahmen die Reinigung der Fahrbahn vor.
    Die B 145 war während des Einsatzes für den gesamten Verkehr gesperrt, wodurch ausgedehnte Stauungen entstanden. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Ischl war mit 18 Mann und 4 Einsatzfahrzeugen (KdoF, RLF-A 2000 ,TLF 2000 Trupp und SRF) bis 14.00 Uhr im Einsatz.


  • 02.02.2001: B 145, Roith, Kfz-Bergungen, 55,700
    „Bergung mehrerer Kraftfahrzeuge auf der B 145, Ortschaft Roith“ – so lautet die Einsatzmeldung, die um 10.11 Uhr bei der Feuermeldestelle Bad Ischl einging. Daraufhin wurde der 2. Bereitschaftszug sowie der Zug der Gemeindebediensteten mittels Funkmeldeempfänger alarmiert. Beim Eintreffen an der Unfallstelle bot sich folgendes Bild:
    Ein LKW, ca. 10 t schwer, kam infolge eines Ausweichmanövers mit einem entgegenkommenden Sattelzugfahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte über die dort ca. 5 m steil abfallende Böschung und blieb dort seitlich liegen. Ebenfalls waren noch 2 PKW an diesem Unfall beteiligt, wobei 1 Kraftfahrzeug ebenfalls über die oben beschriebene Böschung stürzte. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurde vorerst die Bergung des PKW mittels Seilwinde vorgenommen und anschließend – nach erfolgter Sperre der B 145, der Salzkammergut-Straße – die Bergung des LKW mittels 2 Seilwinden durchgeführt.
    Die B 145 war während des Einsatzes nur erschwert passierbar bzw. war für den Zeitraum der Bergung des LKW für den gesamten Verkehr gesperrt. Die FF Bad Ischl war mit 10 Mann und 3 Einsatzfahrzeugen (KDOF, SRF und RLF-A) bis 11.45 Uhr im Einsatz.

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Unfallhäufungsstellen
gemäß Straßenverkehrsordnung 1960 (StVO 1960)

BGBl.Nr. 159/1960 zuletzt geändert durch BGBl.Nr. 518/1994

§ 96 StVO: Besondere Rechte und Pflichten der Behörde.

  • (1) Ereignen sich an einer Straßenstelle oder -strecke wiederholt Unfälle mit Personen- oder Sachschaden, so hat die Behörde unverzüglich - insbesondere auf Grund von Berichten der Dienststellen von Organen der Straßenaufsicht oder sonstiger geeigneter Stellen, unter Durchführung eines Lokalaugenscheins, Einholung von Sachverständigengutachten, Auswertung von Unfallverzeichnissen u. dgl. - festzustellen, welche Maßnahmen zur Verhütung weiterer Unfälle ergriffen werden können; hiebei ist auf den jeweiligen Stand der Wissenschaft und Forschung Bedacht zu nehmen. Das Ergebnis dieser

Feststellungen ist demjenigen, der für die Ergreifung der jeweiligen Maßnahme zuständig ist, und der Landesregierung mitzuteilen.

  • (1a) Als unfallverhütend festgestellte Maßnahmen sind unverzüglich zu verwirklichen; ist das nicht möglich, so hat die Stelle, die für die Ergreifung der Maßnahme zuständig ist, der feststellenden Behörde und der Landesregierung die Umstände mitzuteilen, die diesen Maßnahmen entgegenstehen. Ist jedoch die Landesregierung oder der Bundesminister für öffentliche Wirtschaft und Verkehr für die Ergreifung der Maßnahme zuständig, so sind die der Maßnahme entgegenstehenden Umstände in einem Aktenvermerk (§ 16 AVG) festzuhalten.
  • (1b) Die Landesregierung hat jährlich dem Bundesminister für öffentliche Wirtschaft und Verkehr, sofern dieser nicht selbst für die Ergreifung der Maßnahme zuständig ist, zu berichten,
    1. an welchen Straßenstellen Unfallhäufungsstellen (Abs. 1) aufgetreten sind,
    2. die jeweils als unfallverhütend festgestellten Maßnahmen sowie
    3. deren Verwirklichung oder die Gründe, die der betreffenden
    Maßnahme entgegenstehen.

Spätestens zwei Jahre nach Verwirklichung einer Maßnahme ist auch über ihre Auswirkungen zu berichten.


Laut Definition der >>>Abteilung Verkehrstechnik des Landes OÖ beruht die Bewertung einer Unfallstelle als Unfallhäufungsstelle auf drei Kriterien, von denen mindestens eine erfüllt sein muss.

Ein Knoten oder ein Streckenbereich bis zu einer Länge von 250 m ist als Unfallhäufungsstelle zu bezeichnen, wenn

  • sich an einer Stelle mindestens drei Unfälle mit Personenschaden pro Jahr ereignet haben oder
  • sich an einer Stelle mindestens drei gleichartige Verkehrsunfälle mit Personenschaden in drei Jahren ereignet haben (gleiche Beteiligungsgruppe, gleiche Richtung, gleiche Konfliktfläche u.a.) oder
  • sich an einer Stelle mindestens fünf Unfallereignisse in einem Jahr ereignet haben.

Örtlich zusammenhängende Unfallhäufungsstellen werden als eine Unfallhäufungsstrecke behandelt.

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